Einmal mehr durften 31 Naturfreunde im hübschen Waldhaus in Lupfig an den schön dekorierten Tischen Platz nehmen. Margrit und Werner Pauli sowie Anni Chiecchi waren auch dieses Jahr herzliche Gastgeber. Draussen hatte Werner ein schönes Feuer entfacht, wo wir unser mitgebrachtes Grillgut bräteln konnten. Heuer war es zu kalt um draussen zu sitzen. So verbrachten wir die paar Stunden gemütlich in der warmen Stube. Nach dem Mittagsschmaus wurde ein Lied angestimmt. Nachher konnten wir die neuen InfD04.jpgos hören. Jetzt standen wunderschöne Kuchen und Guetzli bereit und Kaffeeduft machte sich breit. Herzlichen Dank an all die Bäckerinnen. Auch vielen Dank an Kurt Weber der die Leinwand und den Beamer mitgebracht hatte. So konnten wir nun Bilder von den Wintertagen in Fuldera anschauen. Danach überraschte uns Rosmarie mit etlichen Bildern von den Ferienwochen aus den Jahren 2007, 2008 und 2009. Wir haben doch schon so viel Schönes erlebt. Lustig war auch, dass damals alle etwas jünger und anscheinend schlanker waren!!  Herzlichen Dank an Kurt der uns dies wieder ermöglicht hat. So ging der Nachmittag schnell vorbei und gegen 16 Uhr brachen die meisten auf, um sich auf den Heimweg zu machen. Danach machten einige den letzten Abwasch und putzten das Haus wieder wie neu.

Allen die etwas dazu beigetragen haben zu diesem schönen Hüttenhöck möchten wir ganz herzlich danken. Ganz besonders den drei Gastgeber/innen die sich trotz des hohen Alters immer noch so toll einsetzen, ein ganz grosses Bravo!

Frohe Ostertage                         Rosmarie Bollier

In Buttwil stiegen aus dem Postauto 18 wanderfreudige Personen. Ein wunderschöner warmer Frühlingstag stand vor uns. Gleich zu Beginn verstauten wir unsere Jacken in den Rucksack. Denn gleich ging es bergan, hinauf auf die Höhe beim Flugplatz Buttwil. Oben schauten wir erst einmal zurück. Hinab ins Reusstal und gegenüber zum Rohrdorfer Berg. Die Sicht war etwas trübe. Auch die Berge sahen wir nicht, obschon diese hier zu sehen wären. Die kleinen Flugzeuge starteten vor uns und wir winkten den Piloten zu. Nun ging es in den Wald. Das Gezwitscher der Vögel war trotz der angeregten Gespräche der Wandervögel gut zu hören. Natürlich spüren auch die Vögel den Frühling. Es wird nicht mehr lange dauern und die Sträucher werden grün sein. Auch das Buschwindröschen, die Schlüsselblumen und der Huflattich (Teeblüemli) grüssten uns am Wegrand. Wir kamen zum „Guggibad“ wo wir den ersten Trinkhalt machten. Nun ging es über offenes Feld gegen den Weiler Brandholz. Die Graswiesen leuchteten so grün, alles spriesst und wollte sich präsentieren. Wir sind auf dem Freiämterweg unterwegs und gelangten so zum „FeldemoC44.jpgos“. Das sind drei Weiher mit schönen Plätzen. Der Fischereiverein, der zu diesen Weihern schaut, war an diesem Samstag am Putzen und Verschönern der Wege rund um die Weiher. Wir machten Pause und liessen uns das Picknick schmecken. Herrlich so an der warmen Sonne zu sitzen. Auch einzelne Frösche schauten aus dem Wasser. Die neuen Bänke, die montiert wurden, durften wir grad einweihen und Probe sitzen. Herzlich bedankten wir uns bei den freiwilligen Helfern. Wir wanderten weiter durch Unterniesenberg und hinab nach Kalleren. Durch das hübsche, ruhige Dorf ging der Weg weiter durch Wald und Wiesen nach Büttikon. Unterwegs gab es wieder eine Verschnaufpause. Ab Büttikon wanderten wir nun hinab nach Wohlen. Visavis dem Bahnhof, im Restaurant Feldschlösschen, durften wir am langen Tisch Platz nehmen und uns mit Kaffee, Most oder Bierchen verwöhnen. Schnell ging die Stunde vorbei und der Zug brachte uns zurück nach Brugg.

Herzlichen Dank an alle Mitwanderer. So macht uns das Organisieren Spass und wir freuen uns auf die nächsten Treffs und Wanderungen.

Rosmarie Bollier und Roland Müller

Ab Habkern im Berner Oberland brachte uns (22 Personen) ein Shuttlebus auf enger, kurviger Strasse hinauf auf die Lombachalp. Im hübschen Bergrestaurant Jägerstübli bestellten wir Kaffee mit Haslikuchen oder feinen Nussgipfel vom Beck des Dorfes. So waren wir gestärkt für die Schneeschuhtour. Am Freitag hatte es geschneit, und die Tannen standen im schönsten Winterkleid vor uns. Die Sonne blinzelte und beflügelte uns im frischen Schnee zu laufen. Bernhard ging vorab mit den jungen Leuten die uns begleiteten, und natürlich auch ein paar Naturfreunde die sich freuten mit den Jungen zu laufen! Vreni übernahm die zweite Gruppe. Wir hatten ja das gleiche Ziel und trafen immer wieder zusammen. Wir liefen erst durch flaches Gelände mit vielen schönen Tannen, bevor dann die Steigung begann. Die Aussicht in die Berge war wunderbar. Die Langlaufloipe begegnete uns immer wieder mal. Der Schneeschuhtrail war aber super ausgesteckt und wir genossen das gute Tempo unserer Führer. Im Gebiet Schwarzbach gab es eine Trinkpause bevor wir hinauf zu den „Spycher“ stapften. Hier machten wir Mittagspause. Das Dreigestirn Eiger, Mönch B32.jpgund Jungfrau zeigte sich zögerlich. Die Spycher, einige an der Zahl, standen hier dunkelbraun gefärbt von der Sonne, und passten perfekt in die weisse Schneelandschaft. Nach der Pause wanderten wir auf angenehmer Höhe Richtung Bolberg. Diesen zu bezwingen brachte uns doch noch zum Schnaufen! Aber alle kamen gut nach oben und wir freuten uns mit frohem „Berg frei“. Es wurden Fotos gemacht und wir genossen den Ausblick. Bald stiegen aber Nebelschwaden auf und verdeckten die Berge zeitweise. Zeit um aufzubrechen. Ab hier ging es nun stetig bergab und nach vier Stunden erreichten wir wieder das Jägerstübli. Wir zogen unserer Schneeschuhe aus und setzten uns an die Tische vor dem Haus. Das Restaurant innen war sehr gut besetzt und so fragte Bernhard die Betreiber der Busse an, ob sie uns früher als geplant abholen könnten. Dies gelang und so konnten wir im Bergdorf Habkern noch Einkehr halten. Um halb fünf Uhr bestiegen wir wieder das Postauto das uns hinab nach Interlaken brachte. Mit der Bahn fuhren wir zurück in den Aargau. Ein wunderbarer Schnee-Bergtag ging zu Ende.

Lieber Bernhard, liebes Vreni wir bedanken uns ganz herzlich für die Führung und Begleitung dieses Tages.

Rosmarie Bollier

20 muntere Naturfreunde trafen sich am Sonntagvormittag am Bahnhof in Lenzburg. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir dem Aabach entlang durch Wohnquartiere hinaus ins Grüne. In der Nacht lagen die Temperaturen noch unter Null und so waren die schattigen Stellen mit weissem Raureif belegt. Schon bald erblickten wir das Schloss Lenzburg, von weither nicht zu übersehen, steht das mächtige Gebäude auf dem Hügel. Auch die Strafanstalt von Lenzburg lag in voller Grösse vor uns. Der Weg führte uA30.jpgns weiter durch den mit viel Sonnenschein durchfluteten Wald. Emil, unser Wanderleiter erklärte, dass es in diesem Waldgebiet in früheren Zeiten fünf Weiher gab, die hauptsächlich als Wasserreserve dienten. Heute sind davon nur noch zwei übriggeblieben. Wir erreichten eine Waldlichtung mit dem «Fünfweiher» und einem massiven Balkengebilde, einem Teil vom Glockenturm der alten Kirche von Lenzburg. Hier war es noch recht frisch und der Weiher war mit Eis bedeckt. An einem sonnigen Plätzchen machten wir einen kurzen Halt um uns zu stärken. Bei der Grillstelle brannte ein munteres Feuer und die Kinder spielten im Wald. Dieses Bild bot sich an verschiedenen Picknickplätzen mit Feuerstellen, schade hatten wir keine Wurst dabei… Nach einem kurzen steilen Aufstieg erreichten wir schon bald unser Tagesziel, den 48 Meter hohen Esterliturm. Nachdem wir uns an den Tischen niederliessen und unser Z’mittag aus dem Rucksack genossen, stiegen wir die 253 Stufen auf den 1974 errichteten Turm. Was uns nach dem Treppensteigen erwartete, war eine atemberaubende Fernsicht, einfach perfekt. Säntis, Titlis aber auch Eiger, Mönch und Jungfrau waren fast zum Greifen nah. Wir staunten und genossen die Rundum-Aussicht. Einige Bilder mussten da natürlich auch gemacht werden. Auf einem schönen, sonnigen Waldweg wanderten wir weiter, in Richtung Seon, vorbei an Wiesen und brachliegenden Feldern.
Im Restaurant Sternen blieb noch Zeit für eine Tasse Kaffee, Tee oder ein Glas Wein bevor wir uns glücklich und zufrieden mit dem Zug nach Lenzburg und Brugg, wieder auf den Heimweg machten.

Liebe Marlies und Emil, ganz herzlichen Dank für die Organisation von dieser wunderbaren und gemütlichen Sonntagswanderung. Gerne wandern wir wieder einmal mit Euch.

Esther Farruggio

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