Ab Habkern im Berner Oberland brachte uns (22 Personen) ein Shuttlebus auf enger, kurviger Strasse hinauf auf die Lombachalp. Im hübschen Bergrestaurant Jägerstübli bestellten wir Kaffee mit Haslikuchen oder feinen Nussgipfel vom Beck des Dorfes. So waren wir gestärkt für die Schneeschuhtour. Am Freitag hatte es geschneit, und die Tannen standen im schönsten Winterkleid vor uns. Die Sonne blinzelte und beflügelte uns im frischen Schnee zu laufen. Bernhard ging vorab mit den jungen Leuten die uns begleiteten, und natürlich auch ein paar Naturfreunde die sich freuten mit den Jungen zu laufen! Vreni übernahm die zweite Gruppe. Wir hatten ja das gleiche Ziel und trafen immer wieder zusammen. Wir liefen erst durch flaches Gelände mit vielen schönen Tannen, bevor dann die Steigung begann. Die Aussicht in die Berge war wunderbar. Die Langlaufloipe begegnete uns immer wieder mal. Der Schneeschuhtrail war aber super ausgesteckt und wir genossen das gute Tempo unserer Führer. Im Gebiet Schwarzbach gab es eine Trinkpause bevor wir hinauf zu den „Spycher“ stapften. Hier machten wir Mittagspause. Das Dreigestirn Eiger, Mönch B32.jpgund Jungfrau zeigte sich zögerlich. Die Spycher, einige an der Zahl, standen hier dunkelbraun gefärbt von der Sonne, und passten perfekt in die weisse Schneelandschaft. Nach der Pause wanderten wir auf angenehmer Höhe Richtung Bolberg. Diesen zu bezwingen brachte uns doch noch zum Schnaufen! Aber alle kamen gut nach oben und wir freuten uns mit frohem „Berg frei“. Es wurden Fotos gemacht und wir genossen den Ausblick. Bald stiegen aber Nebelschwaden auf und verdeckten die Berge zeitweise. Zeit um aufzubrechen. Ab hier ging es nun stetig bergab und nach vier Stunden erreichten wir wieder das Jägerstübli. Wir zogen unserer Schneeschuhe aus und setzten uns an die Tische vor dem Haus. Das Restaurant innen war sehr gut besetzt und so fragte Bernhard die Betreiber der Busse an, ob sie uns früher als geplant abholen könnten. Dies gelang und so konnten wir im Bergdorf Habkern noch Einkehr halten. Um halb fünf Uhr bestiegen wir wieder das Postauto das uns hinab nach Interlaken brachte. Mit der Bahn fuhren wir zurück in den Aargau. Ein wunderbarer Schnee-Bergtag ging zu Ende.

Lieber Bernhard, liebes Vreni wir bedanken uns ganz herzlich für die Führung und Begleitung dieses Tages.

Rosmarie Bollier

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