18 Personen davon 4 Gäste fuhren an diesem Freitag mit dem Bus ab Schwanden im Glarner Tal auf schmaler Strasse nach Kies. Hier stiegen wir in die kleine Schwebebahn die uns durch dichten Nebel hinauf nach Mettmen brachte. Hier wunderbarer Sonnenschein und wir sahen hinab auf das Nebelmeer und ganz klar in die Bergwelt vor uns. Der Glärnisch thront stolz über alles. Im Berghotel Mettmen nahmen wir unseren Startkaffee vor der Wanderung. Nun stiegen wir zum Garichti Stausee hinauf und über dessen Staumauer gelangten wir zu einem recht steilen Aufstieg. Mit schönen Ausblicken zum See oder dem Nebelmeer gelangten wir 200m höher zum „Börtli“ wo wir einen Trinkhalt und oder einen Heidelbeerschmaus machten. Nochmals 100 Höhenmeter und wir standen auf Matzlenfurgelen, einem Übergang. Auch hier Pause und bestaunen der Landschaft unter und über uns. Der Berg Kärpf und auch die Leglerhütte sahen wir hier. Nun ging es gemütlich dem Hang entlang bei kleinen Sümpfen und Seelein vorbei. Aufpassen mussten wir wegen der hüpfenden Fröschen und sogar eine langen Schlange die unseren Weg kreuzte. Beim Matzlenseelein machten wir unsere MittagspausK46.jpge. Unendlich ruhig und schön war es hier. Die Berge spiegelten sich im Wasser. Zwei Enten kamen geflogen und vergnügten sich im stillen Gewässer. Nach dieser Pause ging der Weg in eine Sumpftour über! Nass und glitschig war der Weg und überall lief Wasser. Bei der Alp „Chärpfstafel“ entschieden sich fünf Wanderer für den hiesigen Abstieg während die Restlichen nochmals 150m höher stiegen und auf Hübschboden kurz Halt machten. Von hier fing auch für sie der Abstieg gegen die Alp Niederen an. Ein wahrer steiniger Weg war dies und es hiess auf den Weg schauen. Bei der Kärpfbrücke, einem Naturphänomen, wo der Niederenbach unter einer Naturbrücke verschwindet, das muss man natürlich bewundern. Die Kurzwanderer genossen bei der Alpwirtschaft einen Kaffee bevor sie auf der Alpstrasse zurück nach Mettmen wanderten. Wunderschön präsentierte sich der Garichtisee mit seiner blauen Farbe. Wir setzten uns auf die Sonnenterasse des Restaurants und kurz danach kamen auch die restlichen Naturfreunde an. Eine feine Glace oder eine Stange Bier war jetzt genau das was wir uns nach dieser Wanderung verdient hatten!

Roland Müller und ich bedanken sich bei allen die uns begleitet haben.

Rosmarie Bollier

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