Gespannt waren 15 Naturfreunde und 4 Gäste, wohin wohl die Reise und die Wanderung ins Blaue gehen würde! Mit dem Zug fuhren wir nach Bern-Freiburg und der Bus brachte uns von dort an den schönen Ort, der da liegt am Schwarzsee!  Mit den Sesseli ging es hoch zur Riggisalp, wo wir uns auf der Terrasse vor der Wanderung stärken konnten. Die Allermeisten von uns waren noch nie an diesem Ort! Nun starteten wir unsere 3,5 stündige Wanderung über Alpsträsschen und Weideland zur Alp Unter- Euschel. Viele lustige Geissen hatten hier ihren Auftritt und erfreuten uns. schwarzseeDer weitere Weg drehte sich hier auf die andere Talseite und mit schönem Weglein durch duftende blühende Wiesen und Wald kamen wir zum Stierenberg und zur wunder­schönen Sicht hinab zum See. Dieser war heute eher grau wie blau oder schwarz. Die schweren Gewitter der letzten Tage mit Hagel waren wohl verantwortlich dafür. Hier genossen wir unser Picknick. Nach der Mittagspause stiegen wir hinauf zum Übergang beim Rippetli. Am schönen Weg mit wunderschönen Aussichten in die Freiburger Alpenwelt kamen wir hinab zur Alp St. Antoni Brecca. Wie konnten wir hier vorbei gehen ohne an den langen Tischen Platz zu nehmen, und den Durst zu löschen! Nach dieser Pause und vorbei an uralten schönen Bergahornbäumen wanderten wir hinab zur nächsten Alp Untere Rippa. Hier trennte sich die Gruppe. Durch den Breccaschlund auf vielen Treppen und interessanten Pfad erreichten die Wanderer den Talboden. Die zweite Gruppe wanderte entlang der Alpstrasse hinab. Vor der Alp Hubel Rippa fanden wir wieder zusammen. Nun mussten wir noch den Euschelsbach überqueren und dann kamen wir hinab zum See. Diesem entlang spazierten wir unserm Ziel entgegen zum Schwarzsee Gypsera. Die grosse Terrasse des Restaurants, der See, das rege Treiben der Menschen und der Enten auf dem See waren entspannend und so verging die freie Stunde im Nu. Der Bus brachte uns zurück nach Freiburg und der Zug in den Aargau.

Vielen herzlichen Dank an Roland Müller unserem heutigen Wanderleiter. Du hast diese spannende Tour vorbereitet und geleitet. Gerne kämen wir wieder mit dir. Du aber hast angekündigt, dass es die letzte Tour für die Naturfreunde sein werde. Schade!

Rosmarie Bollier

Insgesamt 21 Wanderer- Innen trafen sich am Bahnhof Rheinfelden. Streng ge­trennt, in zwei Gruppen nach COVID Regeln, nahmen wir diese lange Wanderung unter die Füsse. schleifenberg2021Nach einem kurzen Aufstieg, einem schönen Wander­pfad im Wald folgend, und sanftem Abstieg erreichten wir Olsberg. Ein noch intaktes Dorf im TaL des Violenbachs, eingebettet in die sanfte Juralandschaft und wie im Fricktal üblich, umringt von blühenden Obstbäumen. Ein weiterer Auf­stieg stand uns bevor der uns auf die An­höhe vor Hersberg brachte, wo wir am Wald­rand gemütlich auf Baum­strünken - und Stämmen unseren Lunch verzehrten. Es folgte die Durch­querung des Jura Dorfes Hersberg mit anschlies­sendem Aufstieg zum Schleifenberg. Ach, wie schmeckte die Erfrischung herrlich in dieser gemütlichen Wald­wirtschaft. Für viele wieder der erste Restaurant Besuch  nach der Corona Sperre. Selbst­verständlich gehörte für einige auch ein Auf­stieg auf den Aussichts­turm mit Sicht auf Liestal und Umgebung dazu. Frisch gestärkt nahmen wir dann den etwas ruppigen Abstieg nach Liestal in Angriff.

Welch schöner Frühlingstag an welchem sich das Fricktal und das Baselbiet von seiner schönsten Seite gezeigt haben.

Heidi Ott heutige Wanderleiterin

Ganz herzlichen Dank Heidi für die Vorbereitung und Durchführung.

Für den Vorstand Rosmarie Bollier

udligenswil2021Ein wunderbarer, sonniger Frühlings-Sonntag stand an. So freuten sich 13 Personen auf die angesagte Wanderung. Wir starteten in Udligenswil und spazierten hinunter in den Wald mit den vielen Feucht- und Moorgebieten. Bei dem stillen Moorseelein «Wagenmoos» machten wir die Znünipause. Hier liessen wir mal die Seele baumeln. Weiter durch Wald mit weiteren Feucht­gebieten er­reich­ten wir ober­halb Adligenswil einen son­nigen Pick­nick­platz, richtig schön für eine ge­müt­liche Mittags­pause. Nun passierten wir das Dorf Adligenswil und kamen hinauf zum Panoramaweg. Die Aus­sicht zu den Innerschweizer Bergen zwischen dem Rigi und dem Pilatus war fantastisch. Hier mussten wir kurz inne halten, um dies zu bewundern. Weiter kamen wir zum über Luzern stehenden Kloster Gerlisberg. Einige besuchten die Kirche und wir hörten kurz die Geschichte des Klosters. Nun ging es hinab gegen den blauen See mit den weissen Segelboten. Wir erreichten die Promenade von Luzern und waren überrascht von den vielen Menschen, die hier das Wetter und den See beim Spazieren genossen. So wanderten wir zum Bahnhof, um dort einen Kaffee zu bekommen. Es wurde Zeit und der Zug brachte uns zurück in den Aargau.

Ich möchte allen, die mit mir diese Wanderung gegangen sind, herzlich danken. Ein wunderbarer Tag bleibt in unserem Gedächtnis

Rosmarie Bo.

Corona Erleichterung! Wir dürfen wieder wandern!

Ein beglückendes Gefühl, dem genau 15 Personen folgten und mit unserer Wanderführerin Marie-Rose Bircher die Wanderung in Stammheim bei windigem Frühlingswetter starteten. Stammheim hat besterhaltene wunderschöne Riegelbauten. Es hat Reb- und Hopfenfelder. Durch das schmucke Unterstammheim wanderten wir hinauf gegen die Kirche mit dem gros­sen Zifferblatt.A14

Bald schon kamen wir in den Wald des Stammerberges. Hier wurden wir überrascht von vielen blühenden Leberblüemli. Ebenso Huflattich und einzelne Schlüsselblumen. Wir ge­nos­sen diese ersten Früh­lings­blüher. Der Wind in den hohen Bäumen begleitete uns mit seinem Rauschen. Beim gros­sen Rastplatz mit begehbarem Turm machten wir den ersten Halt. Danach wanderten wir auf der anderen Seite des Berges hinab bis Kaltenbach, wo wir beim Schulhaus geschützt vor Wind das Picknick einnehmen konnten. In der Höhe zeigte sich die Burg Ho­hen­klingen, welche geschichtlich mit dem Kloster St. Georg und Stein am Rhein verknüpft war. Vorbei bei der ehemaligen Propstei Wagenhausen kamen wir ans Rheinufer. Diesem folgten wir bis zur Brücke. Über diese gelangten wir ins Städtchen Stein. Hier staunten wir nicht schlecht: Keine Menschen, kein Gedränge einfach Stille! So kennt man dies hier nicht. Kurz genossen wir an einem Take-away Stand einen Kaffee. Danach gingen wir wieder über die Brücke und hinauf zum Bahnhof. Mit Bahn-Ersatzbus und dem Zug erreichten wir wieder den Aargau.

Es war herrlich, wieder mal zusammen zu wandern, miteinander zu plaudern und die Natur gemeinsam zu erleben.

Vielen lieben Dank unserer Leiterin Marie-Rose für die Begleitung und Durchführung unserer ersten diesjährigen Wanderung. Mögen noch weitere folgen!

Rosmarie Bo.


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