Dass diese Wanderung auch Bahnerlebnisweg heisst, durften an diesem sonnigen, warmen Herbsttag 15 Naturfreunde erleben. In Bergün angekommen, konnten wir uns im dortigen Bahnmuseum Albula, im antik eingerichteten Café erfrischen. 4 Personen wollten nicht mit uns wandern und den Tag hier verbringen. Also wanderten 11 Personen Richtung Naz - Preda. Weil die heutige Wanderleiterin krank war, mussten wir den Weg ein paar Mal etwas suchen. Aber es war jeweils kein Problem.  Durch das hübsche Dorf Bergün kamen wir an den Fluss Albula dem wir ein Stück weit folgten. Später wanderten wir durch Wald hinauf, und kamen zu einem schönen Rastplatz wo wir am grossen Tisch unser Picknick einnahmen. Hier sahen wir auch schon das rote RhB Bähnli wie es langsam bergwärts fuhr. Der Wanderweg stieg nun ziemlich an und war zeitweise mit Treppenstufen recht spannend und auch anspruchsvoll. Nun erreichten wir die vielen verschiedenen Brücken, über die die Bahn bei den Kehrtunnels fährt.  Was für eine tolle Leistung hier früher erbracht wurde. Dies wurde auch an den Schautafeln dokumentiert. Nochmals eine Pause wo wir die Bahn erleben durften. Dann kamen wir hinauf zum Weiler Naz. Ein paar Häuser vor einer Bergkulisse mit dem Piz Ela. Nun folgte ein letzter wunderschöner Teil der Wanderung. Ein seichtes Wasser floss durch den herbstlich gefärbten Wald. Fahrt mit der rätischen Bahn über ein Viadukt, kurz vor dem Tunnel Die vielen Heidelbeersträucher orange-rot gefärbt, blauer Himmel und schon gelbe  Lärchen. Ein wahrer Traum. Ich wäre am liebsten hier geblieben! Doch die Zeit drängte und so kamen wir nach 15 Uhr bei der Baustelle des neuen Albula Tunnels beim Bahnhof Preda an. Einige sahen sich noch im Infocenter um. Hier trafen wir auch drei der vier Bahnreisenden wieder an und zusammen durften wir nochmals die Fahrt durch die vielen Tunnels und Brücken zurück nach Chur erleben. Es war ein wunderschöner Wandertag, und wir bedanken uns bei Vreni Haas für die Idee und Vorbereitung der Tour. Wir wünschen gute Besserung.

Rosmarie Bollier

Die Wanderleiter hatten für diesen Tag schönes Wetter bestellt. Und das wurde nach ein paar kalt nassen Tagen auch geliefert! Mit 13 Personen begann die Wanderung in Prêles nach dem obligaten Kaffehalt in der Buvette bei der Bergstation der Standseilbahn, die uns von Ligerz hinauf gebracht hatte. Zuerst wanderten wir über Felder unterhalb des Dorfes und kamen dann im Wald in den offiziellen Wanderweg Richtung Twannbachschlucht. Der Bach führte nicht viel Wasser. Diesem entlang war es aber spannend zu gehen. Felsen und viele moosbewachsene Steine prägten das Bild. Die Schlucht selber überraschte uns mit engen Passagen dem Felsen entlang. Im Wasser beobachteten wir die Bachforellen. Sie nützten die Sonnenstrahlen um zu tanzen. Nach zwei Dritteln der Schlucht verliessen wir diese und traten bei Schernelz aus dem Wald. Welch herrliche Sicht  über die Rebberge hinab zum Bielersee. Die ganze Petersinsel lag vor uns. Die vielen Segelbote nützen ebenfalls den schönen Tag. Nach kurzem Halt wanderten wir hinein ins Dorf wo wir bei einem schönen Platz unser Picknick einnahmen. Die Sonne wärmte uns herrlich.
Fotalbum "Wanderung am Bielersee"Nun führte uns der Wanderweg weiter durch Rebberge wo die Trauben prachtvoll leuchteten. Die Ernte von diesen war im Gang und die vollen Eimer standen zum Abholen bereit. Der Weg ging nun in Wald über und diesem weichen Waldweg folgten wir bis nach La Neuveville. Durch dieses schöne Städtchen pilgerten wir zum See wo wir in der Buvette ein feines Gläschen Bielerseewein oder einen Kaffee probierten. Gegen halb 4 Uhr durften wir mit dem Schiff "Petersinsel" Richtung Biel fahren, nochmals mit Blick zu den Rebhängen des Bielersees. In Biel wanderten wir zum Bahnhof von wo uns die Bahn zurück nach Hause brachte. Hier war es bedeckt und der Schirm kam doch noch zum Einsatz! 

Wir bedanken uns bei Roland Müller ganz herzlich für die Organisation und Leitung dieser schönen Wanderung. 

Rosmarie Bollier

Ber der Ankunft in Schwendi im Weisstannental durften 19 Naturfreunde zuerst zu Kaffe und Gipfeli ins nahe Rest. zur Mühle. Danach um 09.45 Uhr wanderten wir gemütlich abwechselnd auf- und abwärts Richtung Vermol. Die Berge waren noch in den Wolken und man sah, dass es erst noch geregnet hatte. Etliche Bäche waren zu überquern, steil waren die Wiesen, und die einzelnen Bauerngehöfte klebten an diesen Hängen. Das Kirchlein von Vermol grüsste erst noch hoch über uns. Doch bei der nächsten Kehre standen wir schon vor dem hübschen Kirchlein. Nun folgte ein spannender Weg durch ein Feuchtgebiet. Hindurch durch fein dufdenden Tannenwald, mit schönem Moos und Heidelbeerstauden. Leider ohne Beeren! Die pilzbegeiserten Männer suchten auch noch nach Pilzen, wäre doch der Boden hier ideal.  Über Brücklein und nasse Stellen gelangten wir zum Chapfensee. Ein spannender See, zwar gestaut aber wunderschön mitten in einer Waldlichtung lag vor uns. Wir wanderten diesem entlang bis zu einer hübschen Platz wo wir unser Picknick einnahmen. Eine Entenmutter mit drei herzigen Jungen machte bei uns Pause. Die Kleinen fast handzahm, und an Menschen gewohnt, bettelten um ein paar Brocken Brot. Nach dieser  Pause wanderten wir dem See entlang bis zum Ende, dort wo ein schöner Bach mit Getose Wasser in den See spritzte. Nun aber hiess es "Aufstieg". Zuerst durch Wald, später durch Alpweiden kletterten wir in die Höhe. Unterwegs bei einer kurzen Pause erreichte uns auch Kurt der lange nach uns ankam. Ein ganzes Säcklein voller Eierschwämme und Steinpilze zeigte er uns.Was für eine schöne Ernte und Aussicht auf ein feines Pilzgericht! Gut war es nicht so heiss, im Gegenteil, es war angenehm zum wandern. Die Sicht hinab ins Tal öffnete sich uns immer mehr. Tief unter uns nochmals zu sehen der Chapfensee. Das Städtchen Sargans mit seinem Schloss erschien uns weit weg. Auch die Churfirsten zeigten sich immer besser. Auf der Höhe angelangt und nach einer Trinkpause, durchwanderten wir ein schönes Gebiet, dem Jura ähnlich mit grossen Tannen und Weideland.Wanderung Chapfensee - WildenbergNach guten zwei Stunden nach dem Mittagshalt kamen wir in Wildenberg an. Stolz bedankte sich unser heutiger Wanderleiter Emil Meier, er rühmte uns für die gute Zeit die wir gelaufen seien. Und auch wir waren natürlich stolz! Nun hatten wir eine Stunde Zeit um im Rest. Schönhalden den Durst und "Gluscht" zu löschen. Um 16 Uhr fuhren die ersten Naturfreunde mit den lustigen Zwillings­bähnli ins Tal. Danach brauchte es noch weitere zwei Fahrten bis alle unten ankamen. Hier wartete schon das Postauto und brachte uns zum Bahnhof Flums. Mit der Bahn ging es zurück über Zürich in den Aargau.

Liebe Marlies und Emil. Mit dieser sehr schönen Wanderung habt ihr uns grosse Freude bereitet. Ganz herzlichen Dank für die Organsation und Durchführung. 

Rosmarie Bo.

Weil das Wetter nicht so recht wusste was es wollte , trafen sich in Brugg nur 9 Personen die mit dem Bus 372 nach Oberbözberg fuhren. Die Wanderung von da zur  Sennhütten, und weiter auf dem Fricktaler Höhenweg zum Wettacker und danach zur Waldhütte Bözen dauerte etwas länger als 2 Stunden. Bei der Hütte sassen doch schon etliche Naturfreude und wir wurden verwöhnt mit einem Glas Weisswein den Berthi Pfister uns spendete. Gesamthaft waren 27 Personen anwesend und nutzten das immer schöner werdende Wetter zum Essen, Plaudern und einfach geniessen. Waldhüttenhöck Bözen Die Feuerstelle war perfekt bedient von den Jehle Burschen die das gekonnt meisterten. Vielen Dank Euch. Nach der Info wurden feine Kuchen aufgetischt und mit dem heissen Kaffee schmeckte dieser noch einmal so gut. Herzlichen Dank den Bäckerinnen. 

Gegen halb 3 Uhr verabschiedeten wir uns mit grossem Dankeschön  von unserer Gastgeberin Berthi Pfister. Der Bus brachte uns von Bözen zurück nach Brugg. 

Berthi wir sind einmal mehr gerne bei Dir zu Gast gewesen und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.

Rosmarie Bollier

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