Die leuchtenden Kerzen vor der Hornusserhütte gaben von weitem ein herzliches Willkomm an die 21 Naturfreunde, die an diesem Abend  am Chlaushöck teilnahmen. Bei Kerzenlicht gab es erst einen wärmenden Glühmost. Marlise, unsere heutige Gasteberin, begrüsste uns herzlich und bat uns in die warme Stube.  Diese war schön dekoriert. Jörg hatte vor  der Hütte ein Feuer bereit und dort durften die mitgebrachten Fleischstücke gebraten werden. Angeregt und fröhlich plaudernd nahmen wir unser Essen ein. Im Anschluss wuden noch Infos abgegeben und unsere neue Präsidentin Esther stellte sich ganz ungezwungen vor uns hin und machte ihre Sache perfekt! Nun aber  sollte uns der Chlaus besuchen. Der liess uns aber warten, so dass noch einige Lieder gesungen wurden. Doch der Chlaus kam nicht. Er sandte uns Brief und Paket per Drohne!  Ja, was der wieder alles wusste von uns Naturfreunden.... Es war so lustig der Erzählerin Marlise zuzuhören. Danke Chlaus/Chläusin! Nun wurden drei Gänge Lotto gespielt, mussten doch noch ein paar Franken zusammen kommen für die Hüttenmiete. Freudig machten alle mit und die Glücklichen durften auf dem Gabentisch etwas aussuchen. Nun wurde Kaffee und Kuchen angeboten. Was für schöne Kuchen da auf dem Tisch standen! Danke allen Bäckerinnen. 

Es war einmal mehr ein schöner, gemütlicher Chlausabend. Marlise du bist eine tolle,liebe Gastgeberin. Wir danken Dir, Jörg, und Deinen Helferinnen  ganz herzlich. 

Rosmarie Bo.

 Fuldera Eingangsbild

Am Sonntag 15. Oktober wurden 19 Naturfreunde bei der Postautohaltestelle Fuldera Cumün vom Seniorchef des Hotels Staila herzlich in Empfang genommen. Wie schön, hier willkommen zu sein. Im Sonnenlicht lädt uns das Hotel schon zu einem heimatlichen Gefühl ein. Da noch nicht alle Zimmer bezugsbereit waren, konnten wir uns im Speisesaal an die Tische setzen und eine Kleinigkeit essen. Es war Traumwetter, so dass wir uns zum Kaffee auf die Terrasse begeben konnten. Um halb zwei Uhr machten wir uns auf zum Spaziergang nach Valchava. Auf der rechten Talseite wanderten wir durch den herbstlich gefärbten Wald. Die Lärchen leuchteten um die Wette in ihrem goldenen Kleid. Die vielen lustigen Vogelskulpturen eines Künstlers vom Tal entlockten uns jeweils ein Schmunzeln. In Valchava bewunderten wir die schönen Häuser mit ihrem Blumenschmuck. Auf der Gartenterrasse des Hotel Central stärkten wir uns mit Kaffee und feinem Nusskuchen. Der Bus brachte uns nach Fuldera zurück. Hier gab es um 18 Uhr einen Begrüssungs-Apero im Kulturhaus gleich neben dem Hotel. 

Montag, 16. Oktober.

Wanderung: Il Fuorn – Margunet – Buffalora

01 FuornMargunetBuffaloraMit dem Postauto fuhren wir nach Il Fuorn. Heute starteten wir die Wanderung im Nationalpark bei noch frischen Temperaturen. Entlang  dem Ofenfluss (Ova dal Fuorn) ging's talaufwärts. Beim Parkplatz P7 überquerten wir die Passstrasse und tauchten ein ins Val dal Botsch. Durch Föhrenwald und dem Bach entlang wanderten wir gemächlich bergwärts bis zum vorgegebenen Rastplatz. Heinz, unser Wander-leiter, hatte heute sogar ein Stativ und das Fernrohr mitgenommen. So konnten wir hier die Gemsen beobachten. Auf dem weiter ansteigenden Weg kamen wir auf eine Höhe von 2328m. Hier auf Margunet war wieder ein Rastplatz. Also nahmen wir hier unser Picknick ein. Wie wunderschön es war: Traumwetter, warm, tolle Aussicht und ein feines Picknick! Alles was wir hier erlebten, genossen wir in vollen Zügen und waren dankbar. Ab hier ging es wieder talwärts. Zuerst ziemlich steil, später dem Fluss entlang, der sich in einer Schlucht romantisch dahin schlängelte. Nun wurde uns wieder ein ganz schöner Rastplatz „Stabelchod“  präsentiert. Hier an der warmen Hüttenwand genossen wir ein weiteres Mal eine längere Rast. Danach gingen wir hinab zur Strasse. Zwischen der Strasse  und dem Ova dal Fuorn schlängelte sich ein schmales Weglein durch lichten Föhrenwald hinauf bis nach Buffalora. Bis uns der Bus mitnahm, hatten wir noch Zeit für einen Kaffee oder ein Bierchen.
Wanderzeit 4 Std.

Dienstag, 17. Oktober.

Wanderung: Ofenpass – Alp Astras – Lü.

02 OfenpassVon der Passhöhe wanderten wir auf schönem Weglein zur Ebene "Plaun da l'Aua". Die Alp da Munt liessen wir rechts liegen und stiegen gemächlich in die Höhe bis 2393 m.ü.M. Danach ging es über die ausgedehnte Höhe der Fuorcla Funtana da S-Charl  mit schöner Sicht bis in die italienischen Berge. Zwischendurch gab es kurze Pausen und unser Wanderleiter erklärte uns die Namen der Berge oder sonst Gegebenheiten. Immer hatte er Antworten auf Fragen. Nach kurzem steilem Abstieg erreichten wir die Alp Astras. Von hier sieht man weit ins S-Charl-Tal.  An schönster Sonnenlage hatte es hier Holzbänke und Tische. Das Picknick schmeckte uns herrlich in dieser herbstlichen Landschaft. Nun wanderten wir durch eine parkähnliche Gegend mit kleinen Föhren und einem schlängelnden Flüsschen, das aber bei einem Gewitter sicher gewaltig ansteigen könnte. Heute aber war es so friedlich und ruhig. Auf dem Pass da Costainas machten wir wieder eine Pause. Dann ging es steil hinab zur Alp Champatsch. Die vielen Lärchen leuchteten hier so wunderbar, so intensiv, dass wir uns kaum wagten, schnell zu laufen, um auf der Alp den Kaffee und feinen Kuchen zu geniessen. Nun wanderten wir hinab nach Lü, von wo uns das Postauto nach Fuldera brachte.
Reine Wanderzeit 4.5 Std. Herrliche Lärchenwälder!

Mittwoch, 18. Oktober.

Wanderung: Lü – Alp Tabladatsch –  Hof Terza – Müstair.

03 hofterzaUm 9 Uhr brachte uns der Bus wieder hinauf nach Lü. Nach Besichtigung der schlichten, schönen, unter Denkmalschutz stehenden Kirche wanderten wir auf der Alpstrasse bergwärts zur Alp  Tabladatsch. Wunderschöne Lärchen leuchteten in der Morgensonne in den wiederum tiefblauen Himmel. Der Ortler mit seinem weissen Mantel grüsste aus der Ferne. Nach der Alp machten wir eine Pause. Den Sommer auf der Alp in dieser prächtigen Berglandschaft zu verbringen muss wahrlich ein Erlebnis sein. Weiter führte der Wanderweg durch lichten Wald mit zum Teil uralten Lärchenbäumen. Die Rinde dieser Bäume ist so zerfurcht. Ich möchte sie am liebsten ein bisschen streicheln um sie zu trösten und ihnen zu gratulieren zu diesem Alter. Was die alles erlebt haben! Danach wie durch ein Wunder gelangten wir zu einem Seelein, dem Lai da Valpaschun. In seinem dunklen Wasser spiegelten der Wald und die Wanderer. Hier möchte man am liebsten verweilen. Aber der Weg ist noch lang und so gelangten wir aus dem Wald. Weit unten im Tal erblickten wir
Sta. Maria. Dann, nach vielen Kehren auf einer Alpstrasse kommen wir zum Hof Terza, den wir schon vor zwei Jahren besuchen durften. An den Sonnentischen nahmen wir Platz und es wurde uns ein feines Plättli mit verschiedenem Trockenfleisch, Würsten und Käse serviert. Hungrig langten wir zu und freuten uns an dem hübschen Platz. Es ist so warm wie an einem Sommertag. Um halb zwei Uhr verabschiedeten wir uns und wanderten nun hinab durch Wald und über Weiden Richtung Müstair. Durch dieses hübsche Dorf wandernd, bestaunten wir auch hier die schönen Häuser. Eine Glace aus dem Dorfladen oder ein Drink im nahen Café  tat uns so gut.  Wanderzeit 4 ¼ Std.

Donnerstag, 19. Oktober.

Wanderung: Mals - Ganglegg - Schluderns 

04 gangleggHeute fuhren wir hinab ins Vinschgau nach Mals. Dort wanderten wir zuerst hinauf durch das Dorf. Oberhalb diesem mussten wir schon die Jacken ausziehen. Es ist auch heute ein Traumwetter und sehr warm. Entlang einem schönen Wanderweg, welcher „Sonnensteig“ hiess, wanderten wir durch lichten Mischwald und dem Waldrand entlang, mit schöner Aussicht ins Tal. Auch den Ortler sahen wir hier, aber von einer anderen Seite, als wie wir ihn sonst sahen! Später ging der Wanderweg an sonnigen Hängen entlang. Es hatte Wermutpflanzen, Hagebutten, Wachholder, und Sanddornsträucher. Die Rinder, die hier noch das dürre Gras fressen, sind so genügsam und geniessen ebenso die Sonne. Bei der „Gangelegg“, einem schönen Rastplatz mitten in einer restaurierten bronzezeitlichen Siedlung, halten wir Mittagsrast. Nach dieser Pause erleben wir eine eindrückliche Waalwanderung Nr. 17. Diese Suone (Waal) führt viel Wasser und schlängelt sich dem Hang entlang tief ins Matscher-Tal und auf der anderen Seite zurück. Aus dem Bach durch dieses Tal  haben die Bauern in frühen Jahren diese Wasserleitungen gebaut, um Wasser für die Felder zu bekommen. Wir haben grossen Respekt vor diesen Menschen und den Arbeiten die hier vollbracht wurden. Das Wasser in diesem Waal gurgelt und fliesst so wunderbar. Mal springt es weit und sprudelt vor Freude durch enge Stellen, dann wieder fliesst es still und ruhig im breiten Bach entlang des Hanges. Es ist wie in unserem Leben. Mal hektisch und schnell, dann wieder ruhig und besinnlich. Aber immer weiter und weiter geht der Weg. Es war hier so romantisch, auf schmalem Weglein und über Brücklein zu gehen und immer das Wasser neben sich zu sehen.  Ich glaube, es hat uns allen hier so gut gefallen. Dann aber, nach einer Stunde, müssen wir dieses Schauspiel verlassen und wieder ins Tal hinabsteigen. In vielen Kehren geht es hinunter an den Bach.  Diesem entlang kamen wir ins Dorf Schluderns mit seiner „Churburg“. Mächtig thront sie über dem Dorf. Beim Restaurant zur alten Mühle konnten wie auf der Terrasse den Durst löschen. Dann gingen wir zum Bahnhof wo uns das Vinschgerbähnli zurück nach Mals brachte. Mit dem Postauto fuhren wir zurück ins Münstertal. Wanderzeit 4 Std.

Heute war unser letzter Abend im Hotel Staila. Es war an der Zeit Danke zu sagen, allen die mit uns gewandert sind und unserem lieben Wanderleiter, der uns wieder so viele schöne Ecken seines Tals und der Berge gezeigt, uns umsichtig und gut geführt hat. Natürlich auch den Wirtsleuten Annina und Heinz, Irene und Roman, der Küchenmannschaft und dem Servicepersonal die uns verwöhnt haben. Ganz sicher wird das eine oder andere wieder einmal der hierher kommen und sich die Erinnerung an die schönen Wandertage fest ins Herz schliessen.

Freitag 20. Oktober.

Wanderung: Süsom Tschierv – Romquelle – Fuldera

05 FulderaZum Abschluss der Wandertage fuhren wir zusammen nach Tschierv und besuchten die Quelle des Rombaches. Diesem kleinen Bach entlang ging der Weg bis nach Orasom Tschierv. Von dort steigt der Wanderweg hinauf zum Wald, der wieder in seinem schönsten Herbstgold glänzte. Bei einer Waldlichtung mit schönem Blick hinab ins Tal und bis zum Ofenpass machten wir Pause. Weiter wanderten wir durch den Wald. Dann kamen wir wieder zu einer Lichtung, wo man wunderschön hinab nach Fuldera sah. „Unser Dörfchen“ hörte ich sagen und das gefiel mir auch. Nun gingen wir weiter und hinab wieder an den Bach. Diesen überquerten wir und kamen so beim Hotel an. Auf der Sonnenterasse nahmen etliche noch etwas zum Zmittag. Dann hiess es Abschied nehmen von diesem schönen Ort. Bus und Bahn brachten uns zurück in den Aargau. Es war einfach einmal mehr wunderschön.

Danke Euch Allen                                                                       Rosmarie und Roland

Dass diese Wanderung auch Bahnerlebnisweg heisst, durften an diesem sonnigen, warmen Herbsttag 15 Naturfreunde erleben. In Bergün angekommen, konnten wir uns im dortigen Bahnmuseum Albula, im antik eingerichteten Café erfrischen. 4 Personen wollten nicht mit uns wandern und den Tag hier verbringen. Also wanderten 11 Personen Richtung Naz - Preda. Weil die heutige Wanderleiterin krank war, mussten wir den Weg ein paar Mal etwas suchen. Aber es war jeweils kein Problem.  Durch das hübsche Dorf Bergün kamen wir an den Fluss Albula dem wir ein Stück weit folgten. Später wanderten wir durch Wald hinauf, und kamen zu einem schönen Rastplatz wo wir am grossen Tisch unser Picknick einnahmen. Hier sahen wir auch schon das rote RhB Bähnli wie es langsam bergwärts fuhr. Der Wanderweg stieg nun ziemlich an und war zeitweise mit Treppenstufen recht spannend und auch anspruchsvoll. Nun erreichten wir die vielen verschiedenen Brücken, über die die Bahn bei den Kehrtunnels fährt.  Was für eine tolle Leistung hier früher erbracht wurde. Dies wurde auch an den Schautafeln dokumentiert. Nochmals eine Pause wo wir die Bahn erleben durften. Dann kamen wir hinauf zum Weiler Naz. Ein paar Häuser vor einer Bergkulisse mit dem Piz Ela. Nun folgte ein letzter wunderschöner Teil der Wanderung. Ein seichtes Wasser floss durch den herbstlich gefärbten Wald. Fahrt mit der rätischen Bahn über ein Viadukt, kurz vor dem Tunnel Die vielen Heidelbeersträucher orange-rot gefärbt, blauer Himmel und schon gelbe  Lärchen. Ein wahrer Traum. Ich wäre am liebsten hier geblieben! Doch die Zeit drängte und so kamen wir nach 15 Uhr bei der Baustelle des neuen Albula Tunnels beim Bahnhof Preda an. Einige sahen sich noch im Infocenter um. Hier trafen wir auch drei der vier Bahnreisenden wieder an und zusammen durften wir nochmals die Fahrt durch die vielen Tunnels und Brücken zurück nach Chur erleben. Es war ein wunderschöner Wandertag, und wir bedanken uns bei Vreni Haas für die Idee und Vorbereitung der Tour. Wir wünschen gute Besserung.

Rosmarie Bollier

Die Wanderleiter hatten für diesen Tag schönes Wetter bestellt. Und das wurde nach ein paar kalt nassen Tagen auch geliefert! Mit 13 Personen begann die Wanderung in Prêles nach dem obligaten Kaffehalt in der Buvette bei der Bergstation der Standseilbahn, die uns von Ligerz hinauf gebracht hatte. Zuerst wanderten wir über Felder unterhalb des Dorfes und kamen dann im Wald in den offiziellen Wanderweg Richtung Twannbachschlucht. Der Bach führte nicht viel Wasser. Diesem entlang war es aber spannend zu gehen. Felsen und viele moosbewachsene Steine prägten das Bild. Die Schlucht selber überraschte uns mit engen Passagen dem Felsen entlang. Im Wasser beobachteten wir die Bachforellen. Sie nützten die Sonnenstrahlen um zu tanzen. Nach zwei Dritteln der Schlucht verliessen wir diese und traten bei Schernelz aus dem Wald. Welch herrliche Sicht  über die Rebberge hinab zum Bielersee. Die ganze Petersinsel lag vor uns. Die vielen Segelbote nützen ebenfalls den schönen Tag. Nach kurzem Halt wanderten wir hinein ins Dorf wo wir bei einem schönen Platz unser Picknick einnahmen. Die Sonne wärmte uns herrlich.
Fotalbum "Wanderung am Bielersee"Nun führte uns der Wanderweg weiter durch Rebberge wo die Trauben prachtvoll leuchteten. Die Ernte von diesen war im Gang und die vollen Eimer standen zum Abholen bereit. Der Weg ging nun in Wald über und diesem weichen Waldweg folgten wir bis nach La Neuveville. Durch dieses schöne Städtchen pilgerten wir zum See wo wir in der Buvette ein feines Gläschen Bielerseewein oder einen Kaffee probierten. Gegen halb 4 Uhr durften wir mit dem Schiff "Petersinsel" Richtung Biel fahren, nochmals mit Blick zu den Rebhängen des Bielersees. In Biel wanderten wir zum Bahnhof von wo uns die Bahn zurück nach Hause brachte. Hier war es bedeckt und der Schirm kam doch noch zum Einsatz! 

Wir bedanken uns bei Roland Müller ganz herzlich für die Organisation und Leitung dieser schönen Wanderung. 

Rosmarie Bollier

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