Die erste Wanderung dieses Jahres machte dem Namen "Winterwanderung" alle Ehre. Es war bitterkalt -10°. Die Sonne schien vom stahlblauen Himmel. 8 Personen und ein Hund trafen sich beim Bus in Brugg und fuhren mit diesem  zum Bürersteig. Von hier wanderten wir durch schön verschneiten Wald hinauf zum Cheisacherturm. Hier gab es einen kurzen Halt und 5 Personen bestiegen den schönen Turm. Eisig kalt wehte der Wind oben auf der Aussichtsterasse. Die schön verschneite Landschaft aber war schön zum ansehen. Schnell stiegen wir wieder hinab und weiter ging es bis zur Buschwirtschaft Sennhütten. In der kleinen Stube hatten wir gerade Platz und wir wärmten uns mit einem feinen Punsch. Unsere Wanderleiterin Margrit Küng verwöhnte uns mit selbst gemachten Schenkeli. Nun wanderten wir weiter auf dem Weg Richtung Oberbözberg. Hier wollten wir im Rest. Sternen Einkehr halten. Leider hatten wir keinen Platz. Margrit bat uns zu sich nach Hause, um dort Kaffee oder Tee zu trinken. Gerne nahmen wir den Vorschlag an und wärmen uns in der gemütlichen Stube. Ernst und Vreni verabschieden sich hier. Wir anderen marschieren noch hinab nach Brugg. Alle waren sich einig: Es war ein wunderschöner Wintertag und es wäre schade gewesen wenn wir nicht gegangen wären.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Margrit Küng für die Führung und die Gastfreundschaft.

 Rosmarie Bollier

Maris Mühlemann und Lotti Vogler waren an diesem Samstag die Gastgeber für den Chlaushöck. Gegen 17 Uhr kamen nach und nach 31 Naturfreunde zum Haus und liessen sich in der schön dekorierten Hütte gerne an die Tische bitten. Nüssli, Mandarinen und Schögeli waren auf den Tischen und das warme Licht der Kerzen brachte die nötige Stimmung schnell zustande. Vor der Hütte brannte ein schönes Feuer,das Jörg unter Kontrolle hielt, damit wir unser mitgebrachtes Fleich oder eine Wurst braten konnten. Nach dem Essen und den angeregten Gesprächen verlas uns Marlis den langen Brief vom St. Nikolaus. (er weilt noch immer in den USA!) Was der nur alles weiss und lustig erzählt! Tombola und Lotto wurden gespielt, bevor die feinen Kuchen (DANKE den Bäckerinnen) angeschnitten werden durften.

Marlis- einmal mehr hast Du uns einen wunderschönen Abend bereitet und wir bedanken uns ganz herzlich. Du machst das mit so viel Herzblut und Liebe zum Detail. Grossen Applaus.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Höck den Du uns bereitest!

Allen Naturfreunden die jetzt gerade diesen Beitrag lesen wünsche ich von Herzen gesegnete Advend- und Weihnachtstage.

 Rosmarie Bollier

An diesem Sonntag war die Tour die Ernst Läuchli ausgesucht hat eher eine"goldene" Wanderung!

23 Personen fuhren mit der Bahn in die Ostschweiz. Als wir in Frauenfeld ankamen , wusste noch niemand wirklich wo wir hingehen würden! Verschiedene Vorschläge wurden gemacht, aber Ernst hielt sein Wort und wir wussten gar nicht in welche Richtung wir wandern würden. Durch die Stadt hinauf kamen wir bald ins Mühletobel mit einem munteren Bächlein. Diesem folgten wir auf romantischem Weglein, mal durch den Wald mal dem Waldrand entlang. Beim Trinkhalt bei der "Egg" lasen wir auf dem Wegweiser "Aussichtsturm Stählibuck". Vorerst würden wir sicher dorthin gehen. Gegen 12 Uhr waren wir auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung beim Stählibuck angelangt. Hier bestiegen die meisten zuerst den Turm um auf die Gegend ringsum zu sehen. Die Sicht in die Berge war nicht optimal. Trotzdem war es sich wert hinauf zu steigen. Hier an diesem schönen Platz inmitten von goldenen Bäumen nahmen wir das Picnic ein. Nach und nach stiegen wir hinab zum Rest. Stählibuck, wo wir im Garten bei angenehmer Wärme den Kaffee geniessen konnten. Nun gings weiter über Wiesen und Wald zum Weiler Dingenhart und dann hinab ins Haalinger Tobel. Wieder dem Bach folgend, bis wir auf einer Waldlichtung die Hauptstrasse querten um dann auf schönem Höhenweg zum Försterhaus und zurück in die Stadt Frauenfeld zu pilgern. Eine wunderschöne 3.5 Std. Rundwanderung im goldenen Oktober ging zu Ende, und der Zug brachte uns zurück in den Aargau.

Ernst wir danken Dir ganz herzlich für diese Herbstwanderung. Für dieses Jahr ist nun die Wandersaison zu Ende und wir freuen uns alle, auch im nächsten Jahr spannende Touren mit Dir zu machen.

 Rosmarie Bollier

Alle 14 Teilnehmenden waren gespannt was uns beim Gran Canyon der Schweiz erwartete. In Noiraigue starteten wir unsere 4.5 stündige Tour. Zuerst ca.50 Min. durch den Wald hinauf wo die Alpwirtschaft Les Oeuillons mit vielen verschiedenen Tieren auf uns wartete. Gerne nahmen wir hier unseren Kaffee ein, dazu den feinen Haselnusskuchen.Jetzt stand uns der 14Kehrenweg bevor, den wir aber dank Schatten und Wald gut meisterten. Ja und dann standen wir oben an der Krete des hufeisenförmigen Felsenkessel. Er gehört zum ältesten Naturschutzgebiet der Schweiz. (seit 1870) Zum Teil fallen die Felsen bis 200 m in die Tiefe. Beeindruckt von diesem Naturspektakel wanderten wir nun der Krete nach zum höchsten Punkt. Wir waren an diesem schönen Sonntag auch nicht alleine da. Beinahe hunderte Wanderer hatten dieselbe Wanderung unternommen! Über Weiden gingen wir zu einer Anhöhe wo wir unser Picnic einnahmen. Hier wäre eine wunderschöne Sicht un die Westschweizerberge. Die Aussicht war aber nicht so gut, wir konnten nur erahnen wie es wohl wäre. Zurück zur Krete. Wieder konnten wir uns kaum erholen, mit welcher Kraft die Felsen hier seit Jahrtausenden dastanden. Immer wieder blieben wir stehen und schauten in die Tiefe. Fotos wurden noch und noch gemacht. Am Ende des Kraters ging der Weg wieder hinunter durch den Wald auf recht glitschigen Steinen. Konzentration war angesagt. Im Tal angekommen kehrten wir in der Wirtschaft Ferme Robert ein. Nun wanderten wir hinab zur schönen Areuseschlucht, der wir ein Stück weit  folgten, bis wir zum Bahnhöfli Champ- du- Moulin kamen, wo uns der Zug zurück nach Neuenburg und in den Aargau brachte.

 

Wir alle möchten unserem Wanderleiter Bernhard Knecht ganz herzlich danken für das Organisieren und Leiten dieser wunderschönen Tour.

 Rosmarie Bollier

 


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz