Cool Von der Alp Sellamatt nach Arvenbühl.

Trotz der Hochsommerhitze hatten sich 12 Personen für diese Wanderung angemeldet.

Start war bei der Alp Sellamatt wo wir in der Alpwirtschaft noch Kaffee und Gipfel geniessen konnten. Gut gestärkt machten wir uns nun auf den Weg der gegen 5 Stunden dauern würde. Genügend Flüssigkeit, Sonnenhut und Sonnencreme sowie die Sonnenbrille waren an diesem Tag ein Muss. Entlang der markanten Churfirsten, mit gutem Mix von Auf und Ab wanderten wir über Alpweiden zu unserem Mittagshalt bei der Alp Strichboden. Hier genossen wir die Aussicht gegen den Säntis.Ein herrliches Windchen versüsste uns den Aufenthalt.

Weiter ging es über Alpsträsschen gegen die Alp Ochsenhütte und weiter durch eine einzigartigs Gebiet mit zerklüfteten Felsen, die an eine Mondlandschaft anmuteten. Hier ging es nochmals steil bergab bis wir vor der Wand standen die wir nun bezwingen mussten. Nachdem wir wieder getrunken hatten ging der Weg steil nach oben. Hier über den "Tritt" einem schmalen Grat nach, den Leistkamm umwandernd, um danach wieder ziemlich steil abzusteigen.Weit unter uns sahen wir unser Ziel, das Arvenbühl. Durch ein schönes Feuchtgebiet hinabwandernd zogen wir so schnell es nur ging zur Haltestelle. Im nahen Restaurant war Most und Bier gefragt und auch der feine Heidelbeercoup für die Wanderleiterin durfte nicht fehlen!

Ich danke allen Beteiligten die mich an diesem Sonntag begleitet haben. Alle waren top zwäg und aufgestellt trotz der Hitze.

 Rosmarie Bo.

Gruppenfoto

Von Elm nach Flims stand auf der Einladung von Thomas Rohr unserem Wanderleiter. 10 Personen hatten sich angemeldet.Am Mittwoch starteten wir bei der Bergstation Tschingelen Alp.Weil das versprochene Kaffeerestaurant weiter unten war, verzichteten wir freiwillig darauf. Wir hatten diesen Tag noch genug Höhenmeter zu gehen! Gegen 10 Uhr zogen wir los. Die Berge ringsum zeigten sich weiss wie im Winter, dafür war der Himmel wunderbar blau. Gleich ziemlich steil in vielen Kehren stiegen wir höher und höher. Immer wieder mussten wir Bäche und Rinnsale überqueren. Der schmelzende Schnee brachte viel Wasser ins Tal. Nach zwei Stunden tauchten wir ein in das Winterkleid der Berge. Ab ca. 2000 M.ü.M. war es doch recht verschneit. Oft waren wir froh, dass vor uns schon zwei drei Personen diesen Weg gegangen waren und wir den Verlauf des Wegleins gut fanden! Das ist ja eine Schneetour hörte ich sagen! Wir  kamen arg ins Schwitzen und manch einer musste doch ziemlich nach Atem ringen! Dafür wurden wir mit Gemsen belohnt die sich im  weissen Schnee gut beobachten liessen. Nach drei Stunden und 1100 Höhenmetern standen wir auf dem Segnespass. In die Felsen eingebaut stand da ein kleines Berghaus, und es wurde uns ein feiner Kaffee serviert. Nach einer Verschnaufpause erwartete uns ein schwieriger Teil des Abstieges. Über Stahltreppen und Ketten und natürlich Schnee mussten wir mit Hilfe von Thomas hinab klettern, um dann steil über Schuttgeröll hinab zu gelangen, in ein weites Tal. Langsam wurde es wieder grün. Ein Blick zurück, und dann sahen wir es wieder: das Martinsloch in den steilen Spitzen der Tschingelhörner. Es wurden Fotos gemacht und die doch noch etlichen Blumen bewundert. Auch die vielen Murmeltieren die neugierig hervorlugten beobachteten wir mit Interesse. Nun sahen wir unter uns den wasserreichen unteren Segnesboden. Das ist ja wie in der Greina -  hörte ich sagen. Grün, und darin viele Wasserläufe die sich nach vorn drängten um dann zu einem einzelnen grossen Bach zusammen zu finden. Vorbei an einem  herrlichen Wasserfall, der aus dem Felsen auftauchte, und auch noch Wasser brachte vom oberen Segnesboden. Nach guten 5,5 Std. Wanderzeit waren wir beim Berghaus Segnes angelangt, und konnten hier unsere Zimmer beziehen. Ein feines Znacht wurde serviert und alle hatten heisse rote Köpfe, von der Sonne,Wind und Schnee!

Donnerstag: Um viertel nach 8Uhr standen wir wieder bereit. In zwei Stunden wanderten wir hoch auf den Cassonsgrat. Es war wieder wolkenlos und die Sicht auf die vielen Berge ringsum einfach fantastisch. Auf der Jnfotafel wurden alle Gipfel ausgemacht. Es waren ja hunderte von Bergen die wir hier sahen. Vier Personen entschieden sich hier auf dem Flimserstein zu bleiben, eine Rundtour zu machen, um dann mit der Gondel hinab nach Flims zu gelangen. Wir anderen sechs wanderten über den Rücken des Flimsersteins, wo wir weit unter uns ins schöne Bargistal sehen konnten. Am Ende des Berges wurde uns klar dass wir nun die 1100 Höhenmeter wieder hinab gehen durften die wir gestern aufgestiegen waren! Das nahmen wir aber gerne in Kauf, dazu war das Wetter einfach zu schön um zu jammern. Am Schluss auf einem gepflasterten Steinweg entlang des Felsens kamen wir doch recht müde in Bargis an.Hier gab es ein kühles Glas Weisswein oder sonst etwas zu trinken, bevor wir mit dem Postauto zurück nach Flims fuhren. Hier erwarteten uns die anderen und wir traten den Heimweg via Chur und Zürich an. Es waren zwei wunderschöne Bergtage die einiges von uns abverlangten. Stolz und zufrieden denken wir zurück und wir bedanken uns bei Thomas Rohr ganz herzlich. Du hast uns vorsichtig geführt und betreut, und alles zum Besten organisiert. Vielen Dank und hoffentlich auf ein nächstes Mal.

 Rosmarie Bollier

Ein wunderbares Feuer brannte als sich nach und nach 36 Personen bei der Waldhütte in Bözen einfanden.Dafür veranwortlich zeichnete sich Berthi Pfister.

Nach dem letztjährigen Regenabend hatte es auch Heuer wieder dunkle Wolken am Himmel aus denen es zeitweise regnete. Das tat aber der Gemütlichkeit keinen Abbruch. In der Hütte eng zusammen zu sitzen, eine feine Wurst oder ein Steak zu essen, dazu ein Glas Wein (gespendet von Ernst Haas) zu trinken, - was gibt es da noch zu mekkern!!

Nach der Jnfo war der Regen vorbei und Kaffee und feine Kuchen wurden im Freien offeriert. Den Kuchenspenderinnen herzlichen Dank. Elsbeth hatte schnell die Liederbüchlein verteilt und es wurde aus vollen Kehlen der Bergfagabund gesungen.

Ein gelungener Abend. Wir danken Berthi Pfister ganz herzlich für die Organsation und das Entfachen des Feuers.

 Rosmarie Bollier

Am frühen Dienstag Morgen standen 21 Naturfreunde am Bahnsteig, um ins Wallis zun reisen, wo Vreni und Bernhard Knecht, unsere Wanderleiter, für uns im Hotel de Moiry in Grimentz Zimmer reserviert hatten.
Das Dörfchen Grimentz präsentiert sich als kleines Juwel inmitten einer grossartigen Bergwelt.
Nicht umsonst wurde es mit dem Waaker-Preis ausgezeichnet.

Gleich nach dem Picnic lud uns Bernhard zu einer Einlauftour nach Zinal ein. Zwar war die Tour nicht allzu lang, trotzdem kamen wir schon gehörig ins schwitzen!  Ziel war für alle Zinal.
Wir  stiegen über den Berg und wieder hinunter nach Mottec. Von da wieder höher durch einen schönen Wald, dann wieder hinab nach Zinal. Von hier mit dem Bus zurück nach Grimentz.

Mittwoch: 14 Personen entschieden sich für die grosse Tour mit Bernhard. 7 Personen haben zwar das gleiche Endziel, gehen aber den einfacheren Weg mit wenig Höhendiferenzen.
Wir fahren mit der Gondel hinauf nach Bendolla. Ziemlich schnell steigt ein Weglein zwischen blühenden Alpenrosenbüschen und Enzian übersähte Wiesen hinauf. Unterwegs treffen wir auf Gemsen, Murmeltiere und..... Edelweiss. So weit das Auge reicht leuchten sie mit blauem Enzian um die Wette. Wir sind dem Himmel näher wenn wir solche Blumen sehen können.
Wir steigen hoch zum Basset de Lona. Bis da sind wir 800 Höhenmeter gestiegen. Der Wind bläst stark und wir suchen ein windgeschütztes Plätzchen für unser Picnic.  Dann steigen alle hoch auf den Sex de Marinda 2906 m.ü. M. Ein freudiges Berg Frei ertönt und es wird ein Gipfelfoto gemacht.
Nun steigen wir zurück zum Pass und hinab zur Alpe de Torrent und weiter zum Stausee de Moiry. Der See ist fast leer und wir fragen uns ob er wohl einmal voll sein wird. Hier treffen wir aud die Gruppe Vreni und gemeinsam gehen wir über die Staumauer.
Mit dem Bus fahren wir zurück zum Hotel.

Donnertag:  Wir hoffen auf einen weiteren sonnigen Tag. Die Wetterprognosen sind nicht allzu gut. Aber hier im Wallis geht es ja länger bis es regnet!
Mit den wieder gepackten Koffern fahren wir nach Vissoie. Dort werden sie eingestellt und wir fahren nach Chandolin und mit der Gondel hoch nach Le Tsapé 2470m.ü.M. Hier werden wiederum zwei Gruppen gebildet. Wir wollen mit Bernhard zum Illpass steigen und über dem Bergrücken zum Pas de l' Illsee. Vorsichtig steigen wir über den Bergrücken welcher nicht ungefährlich ist. Unter uns der blaue Illsee. Auf dem Pas de Illsee treffen wir wieder auf die Gruppe Vreni welche hier das Picnic einnimmt. Wir aber steigen weiter hoch hinauf aufs Illhorn 2716 m.ü.M.Die Sicht aufs Rhonetal und die Berge ringsum ist gewaltig. Das Picnic schmeckt uns wunderbar.
Bernhard will aber nicht all zu lange bleiben haben wir doch noch einen langen Abstieg zur Cabanne Illhorn, wo wir dann wieder alle vereint sind. Ein feiner Kaffe oder ein Bierchen wird genossen dann gehen wir hinab nach Chandolin wo der Bus wartet und uns zurück nach Sierre bringt. Mit der SBB fahren wir zurück in den Aargau.

Drei wunderschöne Bergtage sind Vergangenheit. Wir möchten unseren Leitern Vreni und Bernhard Knecht von ganzem Herzen Danke sagen für die Durchführung dieser Tage. Mit viel Umsicht und Einfühlungsvermögen haben sie für unser Wohl gesorgt. Gerne kommen wir wieder mal mit Euch.

 PS. Den ganzen ausführlichen Bericht kann bei mir bezogen werden.

 Rosmarie Bo.


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