Sonne pur, nicht allzu warm, so präsentiert sich das Wetter an diesem Sonntag.
Wir stellen die Tisch ins Freie und die Köstlichkeiten werden aufgestellt.
Wir erwarten 32 Erwachsene und 6 Kinder zum Frühstück.
Gegen 10 Uhr kommen die ersten Gäste und es wird angeregt geplauderet und gegessen. Elsbeth, unsere Präsi, bringt die Singbüchlein mit und ein Lied tönt durch den Wald.
Auch werden noch Jnfos für die nächsten Touren bekannt gegeben.

Ich möchte meinen Helfern Marlis und Emil Meier sowie Roland Müller ganz herzlich danken.

 Rosmarie Bollier

Nach em Räge schiint Sunne! Das Motto der Braunwaldtour.

16 Naturfreunde reisen bei trübem Wetter ins Glarnerland. Dort regnet es. Mit Schirm und Regenschutz starten wir im Nebel um 9.30 Uhr beim Bahnhof Braunwald. Ob es wirklich eine Panoramawanderung wird?
Schon bald guckt zaghaft die Sonne durch Wolkenlücken. Die Schirme werden eingepackt. Hans Attiger führt uns über sumpfige Chuewägli hinauf zum Rest. Grotzenbühl, wo es den ersehnten Kaffee gibt.
Weiter geht`s bei wechseldem Sonnenschein über einen sanft ansteigenden, guten Weg. Wunderschön blühen Alpenrosen am Wegrand. Auf dem Chnügrat hat es Bänklein mit genügend Sitzgelegenheit für alle. Ideal fürs Mittags-Picknick. Dazu geniessen wir den schönen Tiefblick und das Panorama. Die frisch verschneiten Bergspitzen bleiben aber in den Wolken verborgen.
Der Panoramaweg führt weiter über den Seblengrat zum Berghaus Gummen(1901m). Ein weiterer halbstüniger Kaffeehalt ist angesagt.
An der Bergflanke unterhalb der Eggstöcke können wir Murmeltiere beobachten und in allen Farben blühende Alpwiesen erfreuen das Auge. Vorbei am Ortsstockhaus erreichen wir nach 1.5 Std. das Grotzenbühl. Die Zeit wird zu knapp um noch bis nach Braunwald hinunter zu wandern. So ersparen wir uns weitere 300 Höhenmeter Abstieg und benützen die Gondelbahn.

Trotz feuchtem Beginn haben wir einen erfreulichen, schönen Wandertag erlebt. Obwohl die Wetterprognose nicht gerade vielversprechend war, hat Hans Attiger, der Wanderleiter, zuversichtlich entschieden, die Tour durchzuführen. Wir sind nicht enttäuscht worden. Vielen Dank Hans!

 Roland Müller

 .

28 Personen darunter 13 Kinder und Enkel sind am Samstag den 11. Juni mit dem Zug nach Grindelwald gefahren wo wir im Naturfreundehaus freundlich, gut und preiswert aufgenommen wurden.Das Wetter war noch nicht so schön und wir beschlossen im Tal zu wandern. Von "Sand" das wir mit dem Bus erreichten, wanderten wir gegen den Marmorbruch. Im dortigen Beizli bekammen wir verdienterweise etwas zum Trinken. Danach besuchten wir die Gletscherschlucht. Ein gut ausgebauter Weg führt weit in die Schlucht hinein, und wir staunten, welche Gewald das Gletscherwasser in Jahrtausenden anrichten kann.

Der Sonntag zeigte sich von seiner schönsten Seite. Ein Bus brachte uns hoch zur Bussalp. Mit dem Blick immer gegen die Berge und Gletscher wanderte die Gruppe Richtung Bort. Die Heuwiesen standen in voller Blüte und die Farben leuchteten um die Wette. Kurz vor Bort nahmen wir das mitgebrachte Pickick ein und genossen die Sonne in vollen Zügen. Nach dem Kaffeehalt im Restaurant führte uns der 1600er Höhenweg weiter Richtung Unter Lauchbühl zur Bushaltestelle an der Strasse Richtung grosse Scheidegg. Der Bus brachte uns zum Terassenweg zurück. Im Naturfreundehaus wurde vorzüglich für uns gekocht,  und ein Dessert durfte auch nie fehlen. Herzlichen Dank an Vreni Rothen und Hr. Kuonen.

Am Montagmorgen hingen die Wolken tief und es regnete. Also beschlossen wir nach Hause zu fahren. in Bern machten wir einen Zwischenstopp. Wir stellten unsere Koffer oder die schweren Rucksäcke beim Bahnhof ein und bummelten durch die schöne Berner Altstadt zum Bärenpark. Hier vergnügten wir uns 1.5 Std. Später brachte uns der Zug zurück in den Aargau.

Die fröhlichen und dankbaren Augen der Kinder und deren Mütter und Grosmütter bezeugten den Organisatoren, dass es ihnen gefallen hat und dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein möchten.

Rosmarie Bo.

Auffahrtstag! 20 Naturfreunde und 4 Gäste sind an diesem Tag unterwegs, um mit unserem Wanderleiter Roland Müller eine Tour oberhalb des Genfersees unter die Füsse zu nehmen.

Nach 31/4 Std. Bahnfahrt starten wir in Les Plèiades auf 1300 M.ü.M. zur ca. 3,5 Std. Wanderung. Der Hochnebel lässt die Sonne nur milchig durchscheinen. Alle sind aber zuversichtlich, dass sie die Wolken doch durchbrechen mag. Es geht gleich etwas bergan. Die Heuwiesen sind mit farbige Blumen bestückt. Wir möchten aber doch sehr gerne weisse Narzissen sehen! Nach einer Viertelstunde stehen wir an einem Feld mit diesen weissen Sternen, dem "Maischnee" wie sie hierzulande heissen. Wir sind entzückt und machen uns auf, weitere solche Felder zu sehen. Durch ein wunderschönes Feuchtgebiet, das unter Schutz steht, wandern wir auf weichen Wegen und Stegen. Die Pflanzen die wir hier sehen und bestaunen, sind fleischfressende Moorpflanzen die momentan bezaubernde rote Blüten haben.

Bei einem schindelbedeckten Waldhaus in Paudex wollen wir Picnic halten. Zwar ist die Hütte besetzt, doch schnell dürfen wir Tische und Bänke aus dem Schopf holen und unsere Männer bereiten uns ein behagliches Ambiente.

Weiter wandern wir durch einen mystischen Wald auf schmalem Pfade und später wieder durch schöne Wiesen mit Knabenkräutern und Blumen in allen Farben. Wir treffen auf hunderte Schafe die uns mit Geblöcke begrüssen.

Unser Zielort heisst Sonloup. Hier bringt uns ein 101 jähriges nostalgisches Standseilbähnchen nach Les Avantes, wo wir im Rest. Bahnhof ein Glas Wein oder einen Kaffee geniessen können, bevor uns die Montreux-Oberland-Bahn nach Zweisimmen bringt.  Übrigend hier bei schönstem Wetter!  Heimfahrt über Bern in den Aargau.

Roland- wir sind begeistert von dieser schönen Tour, und möchten Dir ganz herzlich danken für die Organsation und Leiten dieser Tour.

 Rosmarie Bo.


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz