Halb 8Uhr Bahnhof Brugg: 25 Naturfreunde und 3 Gäste füllen das reservierte Abteil des Zuges der uns nach Olten, Biel und weiter nach Ligerz führt. Über der Strasse wartet das Standseilbähnli, das uns hinauf nach Preles fährt.Mit dem Bus geht es durch das schöne Hochtal unter dem markanten Chasseral nach Nods, wo wir im Hotel du Cheval-Blanc Kaffee und Gipfeli einnehmen. Punkt 10 Uhr starten wir mit der ca. 3,5 Std. Wanderung. Gemütlich durch Wald und blühende Wiesen steigen wir die knapp 500 Höhenmeter auf den Mt. Sujet (Spitzberg) 1387 m.ü.M. Die Osterglocken sind im unteren Teil schon verblüht, aber weiter oben blühen immer noch viele. Auch die kleinen Fühlingsenzian mit ihren kräftigen Farben leuchten uns entgegen. Immer wieder werden die Fotoapparate gezückt! Auf dem Berg ist eine wunderschöne Aussicht. Wir sehen die 3Seenlandschaft. Neuenburger, Murten und Bielersee. Auf der anderen Seite den Chasseral und weiter hinten den Mt. Solei mit seinen Windrädern. Im Tal die blühenden Rapsfelder. Es ist wirklich wunderschön. Hier nehmen wir unser Picnic ein.  Eine schwarze Wolke nähert sich uns und lässt ein paar schwere Tropfen über uns los. Schnell sind Jacke oder Schirm zur Stelle. Es wird auch gleich frisch und so bleiben wir nicht mehr lange sitzen. Langsam wandern wir über Weiden und liebliche Feldwege hinab nach Près d`Orvin. Hier im nahen Restaurant La Bragarde haben wir also genügend Zeit ein frisches Bier, den Bielerseewein oder sonst etwas Feines zu versuchen. Wir lassen die Seele baumeln und die Sonne in unser Herz strömen. Wir geniessen das Zusammensein mit Gleichgesinnten und die Aussicht, bevor uns der Bus nach Biel und der Zug zurück in den Aargau bringt.

Marlis und Emil, Euch danken wir ganz herzlich für das gute Vorbereiten, Organisieren und Leiten dieser wunderschönen Tour.

Rosmarie Bo.

14 Naturfreunde freuten sich zusammen mit Hugo Wietlisbach das Dörfchen Agasul zu finden.

Mit der S-Bahn fuhren wir nach Kemptal wo die gut 3,5 Std. Wanderung begann. Zuerst doch ziemlich steil durch den Wald hinauf zum Weiler " Chämleten". Die Natur hatte uns ja wunderschöne gelbe Teppiche ausgelegt! (Rapsfelder)

Es grünte und blühte auch sonst um die Wette, und der Himmel war wolkenlos. Weiter gings durch schönes Landwirtschaftsland zum Weiler " First." Hier, unter drei riesigen, sicher uralten Linden, konnten die Männer ein schönes Feuer entfachen und die mitgebrachten Servelats waren bald gebraten und ein feiner Duft lag in der Luft. Zwar blies hier eine zügige Bise,sodass wir alle verfügbaren Jacken anzogen um nicht zu frieren.Nach einer guten Stunde zogen wir weiter, und wir kamen nun in das Dörfchen Agasul. Hugo erklärte uns wie es zu diesem exotischen Namen kam. Es liegt an einer römischen Strasse und besteht aus den zwei römischen Namen "Aga" und "Sulo."Nun wanderten wir weiter durch den Wald hinab nach Illnau und wieder hoch nach Oberillnau wo wir im Rest. Löwen eine Kaffee- und Dessertpause einlegten.

Durch ein Naturschutzgebiet mit den drei Ormis- Weihern gelangten wir in einer Stunde nach Effretikon, und der Zug brachte uns zurück in den Aargau.

Herzlichen Dank an Hugo Wietlisbach der uns kompetent geführt hat, und uns über dies und das orientierte.

Agasul ist eine Wanderung wert.

Rosmarie Bo.

Eine grosse Schar von 30 Naturfreunden/innen reist am sonnigen Sonntagmorgen nach Murg am Walensee. Das Kursschiff  "Alvier" bringt uns über den See nach Quinten, dem autofreien Dörfchen an der "Ostschweizer Riviera" welches nur per Schiff erreichbar ist.

Auf der Terasse des Rest. Schifflände gibt`s Kaffee und Gipfeli. Dann heisst es: Rucksack auf! Wir wandern gemütlich eine knappe Stunde lang auf dem Uferweg. Acht Spaziergänger/innen begleiten uns nur ein Stück weit, kehren dann zurück nach Quinten ins Rest. Seehus zum Mittagessen. Per Schiff fahren sie später nach Walenstadt.

Bevor der steile Aufstieg beginnt,machen wir Mittagshalt. An einem kleinen, idylischen Strand am See lässt es sich`s gut sein. Wir geniessen die Ruhe,schauen den leise plätschernden Wellen und einem Entenpärchen zu, bis Vreni zum Aufbruch ruft.

Frühlingshaft schön im jungen hellgrünen Kleid zeigt sich der Wald. Die herrlichen Ausblicke auf See und die gegenüber liegenden, noch schneebedeckten Berge erfreuen uns und lassen den Weg viel weniger steil erscheinen.Eine Stunde später sind wir 400 Meter höher auf der Alp Garadur. Ebenso viele Höhenmeter abwärts stehen uns noch bevor, bis hinunter nach Walenstadt. Gegen 15 Uhr kommen wir bei der Schifflandestelle vorbei.

Während die Gruppe der durstigen Wanderer dem Rest. Churfirsten beim Bahnhof zustrebt, warten Ernst Läuchli und ich auf das herannahende Schiff. Wir empfangen die Spaziergruppe und begleiten sie auch dorhin.

Bis zur Abfahrt des Zuges Richtund Aargau haben alle den Durst gelöscht oder den Dessertgluscht gestillt.

Ein herzliches Dankeschön an Vreni Haas für die gute Organisation und umsichtige Führung dieser wunderschönen Tour

 Roland Müller

Tourenbericht Schneeschuhtour NFA 16.01.2011
Leitung Bernhard Knecht

Für einmal musste Bernhard nicht auf den Wetterbericht sondern auf den Schneebericht schauen. Die warmen Tage liessen die geplante Schneeschuhtour auf dem Wirzwili nicht zu. Dank seinen guten Tourenkenntnissen disponierte er kurzerhand auf den Glaubenberg um. Bernhard fand gar noch Zeit die Tour für uns zu rekognoszieren, damit er uns den Schnee garantieren konnte.
Aus allen Kantonsteilen starteten am frühen Morgen 21 Teilnehmer und trafen sich im Langis auf dem Glaubenberg zu Kaffee und Gipfeli. Bemerkenswert war, dass sich die Sektion Brugg mit 14 TeilnehmerInnen beteiligten.
Da der heutige Tag für diese Jahreszeit viel zu warm war, kamen wir trotz dem gemütlichen Tempo und etlichen Pausen mächtig ins schwitzen. Trotz allem ging es durch die Föhrenwälder über den Schiessplatz Schnabel flott voran. Hier herrschte für einmal eine super Winterstimmung anstelle einer Bombenstimmung vor.
Dank gutem Trittschnee ging es ganz flott auf den Schnabelspitz 1835 m.ü.M zu. Oben angelangt genossen wir nebst der fantastischen Fernsicht unseren Mittagslunch. Anschliessend löste Christian noch das grosse Rätselraten  über die Namen der vielen Berggipfel vom Säntis bis zur Diablerets und dem Fürstein hinter uns auf.
Pascal 9 Jahre alt unser Jüngster rannte beim Abstieg freudig voraus, er hatte erlickt wie das Schneeschuhlaufen Fun ist. Auch die erwachsenen Teilnehmer hielten bei dem Tempo locker mit, so dass wir wieder auf dem Glaubenberg angekommen gar zwei mal einkehren durften, weil das Postauto uns so spät wieder nach Sarnen zurück brachte.

16.01.2011 Schwendi Kaltbad Corinne und Christian

Ein herzliches Danke an Bernhard für die mit grosser sozial und selbstkompetenz geführten Schneetour welche uns Teilnehmer einen genussvollen Tag bescherte.  


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz