Eine grosse Schar (20Pers.) Naturfreunde trafen sich am Sonntag früh auf dem Bahnhof Brugg und freuten sich auf die Fahrt nach Jverdon- St. Croix. Alle waren leicht bekleidet, sollte es doch heute ein Sommertag mit schwül heissen Temperaturen werden. In St. Croix hatte Roland Müller unser heutiger Wanderleiter Kaffee und Gipfeli bestellt, die wir nach der langen Fahrt doch gerne genossen.

Nun wanderten wir gestärkt bergwärts. Bald schon fielen die ersten Trofen. Oje- schon jetzt sagten wir uns! Schnell waren Jacke oder Schirm zur Hand und bald mal war auch der Regen wieder vorbei. Auf Les Avattes machten wir ersten Halt und dann gings ziemlich steil hoch, um dann über den Gratweg Richtung Chasseron zu gehen. Die Aussicht auf den Neuenburgersee und die Dörfer im Tal war einmalig.  Links und rechts vom Weg begleiteten uns Enziane, Anemone, Knabenkräuter und viele mehr in herrlichen Farben. Beim Stein des Friedens (es soll ein Kraftort sein) haben alle die Kraft mit den Händen aufgenommen um den letzten Anstieg auf den Gipfel zu meistern!

Die Mittagspause war verdient und die Sonne trocknete unsere feuchten Kleider. Dann stiegen wir ab über typische Juraweiden immerzu mit tollen Ausblicken ins Tal und in die Ferne. Wie auf Knopfdruck fielen plötzlich riesige Tropfen und es ging ein heftiges Gewitter nieder. Wie bestellt war da ein Ferienhaus an dessen Hausmauer wir etwas Schutz fanden.Zehn Minutten später war der Spuck vorbei und wir gingen schnell hinab zu einer schönen Auberg in La Robella.

Hier kehrten wir ein um den Durst zu löschen. Von hier fuhren 9 Pers. mit dem Sessellift hinunter nach Buttes. Hugo wollte die Fahrt lieber mit dem Tottinet bewältigen. 10 Personen nahmen den Weg unter die Füsse wobei wir beim Feenbrunnen noch mit einem geheimnissvollen Getränklein belohnt wurden. Dadurch waren unsere Glieder warm und schon bald trafen auch wir in Buttes, unserem Ziel der Wanderung ein. Von hier gings mit dem Zug über Neuenburg-Biel wieder in den Aargau zurück.

Wir möchten Roland Müller für die tolle Führung sowie die Organisation ganz herzlich danken.Gerne werden wir wieder mal mit Dir wandern gehen.

R.Bo.

1 Mann 10 Frauen und 9 Kinder reisten am Samstag mit dem Zug auf den Brünigpass. Nach kurzem Marsch waren wir beim schönen Naturfreundehaus der Sektion Emmenbrücke angelangt. Emil und die Buben machten ein Feuer und dann genossen wir bei strahlendem Sonnenschein ( es war der erste schöne Tag seit langem) unsere mitgebrachten Würstchen oder ein feines Steak. Die Kinder verstanden sich schnell und es herrschte eine fröhliche Stimmung. Nachdem die Zimmerverteilung geregelt war begaben wir uns alle auf einen Spaziergang hinunter zur Burgkapelle. Hier hat man eine schöne Sicht auf den Lugernsee und es hat einen tollen Spielplatz. Während die Kinder alle Spielgeräte ausprobierten, hatten die Erwachsenen Zeit zum schwatzen und sich austauschen. Langsam wanderten wir zum Haus zurück. Es gab ein feines Znacht und anschliessend wurde noch gespielt bis es Zeit war zum Schlafen gehen.

Sonntag: Die Grosis mit ihren Enkeln und die jungen Frauen mit den Kindern entschieden sich auf den Hasliberg zu fahren, um eine gemütliche Wanderung zu machen und die Aussicht auf die Berneralpen zu bestaunen.

6 Personen wanderten vom Haus weg in ca. 3,5 Std. hinauf aufs Wilerhorn. 1000 Höhenmeter sind nicht ohne für die erste Höhentour des Jahres! Es war aber ein grossartiges Erlebniss, das wir dank ruhigem gemächlichem Vorgehen von Emil alle meisterten. Die grandiose Aussicht und die vielen erst grad unter dem Schnee hervorlugenden Alpenblumen liessen alle Mühe vergessen, und erfreuten unsere Herzen. Dann stiegen wir ab und nochmals hoch zum Schönbühl. Die gesamte Wanderzeit betrug 5 Std. Hier brachte uns die Sesselbahn und die Gondel nach Lungern und der Zug zurück zum Brünig. Alle waren hungrig und wir genossen wieder ein feines Znacht. Vreni ? und ihre Helfer haben uns vorzüglich bewirtet, und war bedankten uns mit tossendem Aplaus. 

Montag: Nach dem Frühstück mussten die Zimmer gereinigt, die Betten abgezogen werden  und um 11 Uhr fuhren wir mit dem Zug wieder heimwärts. In Luzern unterbachen wir die Fahrt eine Stunde um am See zu picniken.

Ein wunderschönes Pfingstweekend ging wieder zu Ende. Wir danken Marlis und Emil Meier für die Organisation, für die Führung auf das Wilerhorn, für ihre Fröhlichkeit und für alles was sie für uns getan haben ganz herzlich .   R.Bo.  

An diesem Sonntag trafen sich gegen 80 Personen aus 9 Sektionen zum traditionellen Frühlingstreffen bei unserer Sektion.
Am Vormittag konnte unsere Co Präsidentin Elsbeth Baumann ca. 40 Personen zu einer Stadtführung begrüssen. Der Brugg Kenner Rolf Alder mochte mit seinen Erzählungen zu begeistern.Sogar die Brugger selber vernahmen einiges das sie noch nicht wussten!
Gegen Mittag trafen dann alle im Geissenschachen bei der Hornusserhütte ein. Beim Apero konnte die Co Präsidentin Liliane Engel auch den Kantonalpräsident Kurt Badertscher und weitere Naturfreunde begrüssen und zu einem feinen Pilzrisotto und Salat einladen. Die hübsch gedeckten Tische luden zum gemütlichen Beisammensein ein, und es wurde sicher viel Interessantes ausgetauscht. Das anschliessende Kuchenbuffet löste Begeisterung aus und mit Kaffe machen mochten wir fast nicht nach. Mit zwei, drei Wanderliedern ging das Treffen gegen 15.30 Uhr zu Ende.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Raiffeisenbank Wasserschloss Brugg-Windisch, die uns mit einem Beitrag unterstützt hat. Und ein riesiges DANKE gebührt vorab unserem Werner Pauli und seinen Helferfrauen für das feine Essen. Aber auch allen anderen Helfern und Kuchenspendern möchte ich danke sagen und ein grosses Lob aussprechen.
Ihr seid einfach so spontan und guter Laune gewesen, dass es eine Freude war mit Euch zu arbeiten.
R.Bo.

Blauer Himmel, warme Themperaturen!
Ein wunderbarer Fühlingssonntag lockte 19 Naturfreunde nach Frick wo wir unsere Wanderung starteten. Zuerst der Fahrstrasse nach Oberfrick entlang und dann war der Wegweiser "Chriesiweg" zu sehen.Langsam stiegen wir gegen die Höhen an, wo buchstäblich alle Bäume Hochzeit feierten und uns in ihren Freudenrausch miteinbezogen.Die gelben Löwenzahn und die violetten Wiesen- Schaumkraut ergaben ein pervektes Farbenspiel für viele Fotos. Beim schönen Rastplatz des Chriesiwegs machten wir einen Trinkhalt, denn die Sonne wärmte uns richtig auf und die langen Hosen wurden hochgekrempelt. Nun wanderten wir gegen die Ruine Tierstein wo wir die Mittagspause im Schatten oder an den warmen Mauern der Ruine genossen.Nachdem wir Durst und Hunger gestillt hatten stiegen 17 Personen auf zum Tiersteinberg. Die Aussicht ins Baselbiet ist wunderschön und das Weglein entlang der Krete abwechslungsreich.
2 Frauen entschieden sich den unteren einfacheren Weg zu gehen und uns dann auf der Ruine Homberg wieder zu treffen. Als wir aber dort ankamen war niemand da. Also nahmen wir an, dass sie bereits abgestiegen waren nach Wittnau wo unser Ziel der Wanderung war.
Aber hier waren sie auch nicht und wir starteten eine Suchaktion. Nach einer Stunde bangen Wartens sind sie unversehrt und müde,(sie haben sich verlaufen) ebenfalls in Wittnau angekommen. Glücklich,dass nichts passiert ist traten wir den Heimweg an. Ich bedanke mich bei allen die mich begleitet haben, und Rosmarie Schmutz für den Vorschlag dieser Wanderung. Von hier aus: Gute Besserung Rosmarie.                                                                                          R.Bo.

N.B. Einige von uns wollen den Chriesiweg zur Erntzeit nochmals gehen, denn dann darf man an den gekennzeichneten Bäumen auch Kirschen essen!! En Guete dann.


Am Samstag den 27.03.2010 trafen sich 27 Naturfreundemitglieder zum vorosterlichen Hüttenhock im Antalisclubhaus in Lupfig zum gemütlichen Zusammensein. Ab 10:30 Uhr konnten die Organisatoren Margrit Pauli, Werner Pauli und Anni Chiecchi die langsam eintreffenden Gäste, welche zum Teil den Weg ab Bahnhof Brugg unter die Füsse genommen haben oder auch motorisiert, im festlich vorbereiteten Clubhaus begrüssen. Die Wanderer mussten zum Teil gegen starke Winde und spärliche Regentropfen kämpfen welche  aber die fröhliche Stimmung nicht beeiträchtigte, konnte man sich doch beim Chemineefeuer welches uns später eine wunderbare Glut zum Brätel gab aufwärmen. So konnten  wir beim Spielen und  beim Diskutieren einen harmonischen schönen Tag verbringen an welchen wir uns später noch erinnern werden. Den Kuchenspender wie auch den Organistoren welche uns diesen Tage ermöglicht haben ein herzliches Danke.
L:E 10.04.2010


13 Personen starteten die Ostermontagwanderung beim Bahnhof Aarau. Durch die Stadt wanderten wir gegen das Oberholz, wo auch die "Sonne "den Anfang macht vom Planetenweg. Die weiteren Planeten begleiten uns auf der ganzen Strecke. Wir sind recht froh so viel im Wald zu laufen,denn es weht ein kalter Wind und selten wird mal eine Jacke ausgezogen. Im Gegenteil, wir sind sogar froh die Handschuhe eingepackt zu haben. Nach ca. zwei Stunden machten wir Mittagshalt bei der Chutzenhütte. Der Natur-und Voglschutzverein hat uns die Tische freigehalten und sogar ein Feuer bereit. Der Wart dieser Hütte orientiert uns über die vielen freiwilligen Stunden und Arbeiten die die Mitglieder hier verbringen um dem Besucher eine schöne Hütte zu präsentieren.Wir geben gerne einen Batzen ins Kässeli.Weiter geht der Wanderweg oberhalb von Safenwil vorbei, dann durch das Dörfchen Walterswil und weiter gegen den höchsten Punkt der Tour, dem Engelberg.Wir erinnern uns, dass wir schon mal hier waren. Bei strömendem Regen haben wir damals das Picnic an der geschützten Hausmauer eingenommen.
Heute aber hat das hübsche Rest. Engelberg geöffnet und die Nussgipfel fanden reissenden Absatz! Nun gingen wir gestärkt noch ca. eine Stunde hinab gegen Olten. Dort durch die Stadt zum Bahnhof wo uns der Zug zurück nach Brugg brachte. Es war eine lohnende schöne Frühjahrswanderung die 4,5Std, dauerte. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Hugo Wietlisbach für die Organisation und Leitung dieser Tour.

R.Bo.



froeschenguelle

15 Erwachsene und 2 Kinder trafen sich morgens um 8.20 Uhr auf dem Bahnhof Brugg.Eine schöne Schar, waren doch die Wetteraussichten nicht all zu rosig. Mit dem Zug fuhren wir nach St. Urban, unserem Ausgangsort. Die schöne ehemalige Klosterkirche begrüsste uns mit sonntäglichem Geläute zu unserm Start. Durch Wald und Wiesen bergauf und bergab wanderten wir durch eine unberürte Landwirtschaftszone zu unserem Ziel, dem Naturfreundehaus Fröschengülle, das den Naturfreunden Brittnau gehört.Während wir in der ersten Stunde noch ein paar Regentropfen abwehren mussten ,lockerte sich die Wolkendecke mehr und mehr und die ersten Sonnenstrahlen lachten uns ins Gesicht. Das Naturfreundehaus liegt auf einer sanften Anhöhe ganz allein eingebettet in Wald und Wiesen. Hier konnten wir unseren Hunger stillen mit einer feinen Minestrone und Würstchen. Ein Glas Wein, Kaffe und Kuchen durften natürlich nicht fehlen. Den Natufreunden Brittnau sei ein Kränzchen zu winden für den flotten freundlichen Service. Nach der Mittagspause wurde der Föhnwind stärker und wir marschieten flott in Richtung Zofingen wo uns der Zug um 15.15. Uhr wider zurück via Olten nach Brugg brachte.Die Wanderzeit betrug ca. 4 Stunden.
Wir bedanken uns bei unserem Wanderleiter Ernst Läuchli ganz herzlich fürs organsieren und leiten dieser wirklich lohnenswerten Tour. Einmal mehr hast Du uns eine neue Ecke unseres Mittellandes näher gebracht. Danke Ernst.   R.Bo.




Am 14.02.2010 Valentinstag begaben sich 5 Naturfreundemitglieder und 5 Gäste trotz düsterem und kaltem Wetter auf  die Schneeschuhtour. Frohgelaunt begaben wir uns in die Hände der SBB die uns an unseren Ausgangspunkt fahren sollte, aber schon fingen die ersten Schwierigkeiten an. Als wir im Bahnhof Zürich umgestiegen waren und wohlversorgt im CIS Alpino sassen, fingen wir an zu spötteln ob wir wohl mit ihm ans Ziel kämen, kaum ausgesprochem kam die Meldung über den Lautsprecher "alles Aussteigen wegen technischen Problemen kann der Zug nicht abfahren", wohl oder übel mussten wir den Zug wechseln und wegen Verspätung waren natürlich die Anschlusszüge auch weg.
Trotz misslichem Start konnten wir gemeinsam unter der kompetenten Leitung von Bernhard unsere Künste im Schneeschuhlaufen und unsere Kondition unter Beweis stellen.
Die abwechslungsreiche Route führte uns durch eine unberührte Landschaft 400 m bergauf zum Morgartenberg wo wir eine kurze Verpflegung aus dem Rucksack einnahmen, danach durch den tief verschneiten Tannenwald den sanften Abstieg zum Steinstoss-Stübli unter die Schneeschuhe nahmen, wo wir uns aufwärmen und die verbrauchten Kalorien wieder auffüllen konnten. Nach der Pause nahmen wir die letzten Kilometer in Angriff über das Rothenthurmer Hochmoor zum Bahnhof Rothenthurm wo wir dann ohne Unterbrüche und unfallfrei um 19:00h auf dem Bahnhof Brugg ankamen.
Für dieses  wunderschöne Erlebnis möchten wir Bernhard recht herzlich danken mit der Hoffung auf eine Wiederholung.
Le. 16.02.2010 

schneeschuhtour Morgartenberg



Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz