18 Personen davon 4 Gäste fuhren an diesem Freitag mit dem Bus ab Schwanden im Glarner Tal auf schmaler Strasse nach Kies. Hier stiegen wir in die kleine Schwebebahn die uns durch dichten Nebel hinauf nach Mettmen brachte. Hier wunderbarer Sonnenschein und wir sahen hinab auf das Nebelmeer und ganz klar in die Bergwelt vor uns. Der Glärnisch thront stolz über alles. Im Berghotel Mettmen nahmen wir unseren Startkaffee vor der Wanderung. Nun stiegen wir zum Garichti Stausee hinauf und über dessen Staumauer gelangten wir zu einem recht steilen Aufstieg. Mit schönen Ausblicken zum See oder dem Nebelmeer gelangten wir 200m höher zum „Börtli“ wo wir einen Trinkhalt und oder einen Heidelbeerschmaus machten. Nochmals 100 Höhenmeter und wir standen auf Matzlenfurgelen, einem Übergang. Auch hier Pause und bestaunen der Landschaft unter und über uns. Der Berg Kärpf und auch die Leglerhütte sahen wir hier. Nun ging es gemütlich dem Hang entlang bei kleinen Sümpfen und Seelein vorbei. Aufpassen mussten wir wegen der hüpfenden Fröschen und sogar eine langen Schlange die unseren Weg kreuzte. Beim Matzlenseelein machten wir unsere MittagspausK46.jpge. Unendlich ruhig und schön war es hier. Die Berge spiegelten sich im Wasser. Zwei Enten kamen geflogen und vergnügten sich im stillen Gewässer. Nach dieser Pause ging der Weg in eine Sumpftour über! Nass und glitschig war der Weg und überall lief Wasser. Bei der Alp „Chärpfstafel“ entschieden sich fünf Wanderer für den hiesigen Abstieg während die Restlichen nochmals 150m höher stiegen und auf Hübschboden kurz Halt machten. Von hier fing auch für sie der Abstieg gegen die Alp Niederen an. Ein wahrer steiniger Weg war dies und es hiess auf den Weg schauen. Bei der Kärpfbrücke, einem Naturphänomen, wo der Niederenbach unter einer Naturbrücke verschwindet, das muss man natürlich bewundern. Die Kurzwanderer genossen bei der Alpwirtschaft einen Kaffee bevor sie auf der Alpstrasse zurück nach Mettmen wanderten. Wunderschön präsentierte sich der Garichtisee mit seiner blauen Farbe. Wir setzten uns auf die Sonnenterasse des Restaurants und kurz danach kamen auch die restlichen Naturfreunde an. Eine feine Glace oder eine Stange Bier war jetzt genau das was wir uns nach dieser Wanderung verdient hatten!

Roland Müller und ich bedanken sich bei allen die uns begleitet haben.

Rosmarie Bollier

An diesem schönen Sommersamstag trafen sich 9 Personen in Brugg. Mit dem Bus fuhren wir nach Effingen. Ab hier wanderten wir in 1¾ Std nach Bözen zum Waldhaus "Grueb". Hier trafen auch die Gäste mit dem Auto ein. Nun waren wir 25 Pesonen.  Mit einem frohen Prosit und  einem feinen Glas Weisswein eröffneten wir den gemütlichen Höck. Emil hatteP1080076.jpg schon ein schönes Feuer in der Grillstelle und so konnten wir die mitgebrachten Würste und Fleischstücke braten. An den Tischen wünschte man sich "en Guete". Einmal mehr war es hier auf dieser Höhe so wunderschön. Die Sicht hinab nach Bözen und das Fricktal in schönes Licht getaucht. Angenehm warm oder kühl am Schatten. Später wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Nachdem auch Esther unsere Präsidentin noch kam, konnten wir die Infos halten. Es stehen wieder schöne Wanderziele und Ausflüge auf dem Programm. Jetzt wurden noch 2 Lieder gesungen.  Gegen 15 Uhr verabschiedeten sich einige um den Bus in Bözen zu erreichen. 

Wir bedanken uns bei Berthi und Emil ganz herzlich für die Organsation und Bereitstellung des Platzes. Ebenso für den Kaffee und den Bäckerinnen für den Kuchen. 

Rosmarie Bo.

19 gutgelaunte Wanderer fuhren via Zürich - Wädenswil - nach Einsiedeln und mit dem Postauto weiter durchs offene Alpthal zur Brunni - Talstation.

Einige Personen sparten sich die Schweisstropfen für später auf und liessen sich mit der Seilbahn auf die Holzegg transportieren! Die Wanderfreudigen marschieren unter der Leitung von Marie-Rose am Fusse des Grossen Mythen entlang zur Holzegg, und zum Restaurant Zwischen-Mythen.

Nach der Kaffeepause wanderte die ganze Gruppe via Müsliegg - Halbegg zum Furggenstock (1655m.) Über die Furggelenalp zurück  nach Brunni. Dort zum"Heubeericoup - Plausch" und sonstigen Leckereien!

Wir durften eine wunderbare Wanderung durch herrliche Blumenwiesen, Moorlandschaften, schöne Wälder und ein stetes Bergauf und Bergab geniessen!

Danke Marie-Rose!!

Emil Meier

Am diesjährigen Brunch-Sonntag nahmen 34 Personen teil. Vreni Haas hatte wie jedes Jahr schönes Wetter bestellt, und wir konnten uns auf der Terasse vom Rest. ZEKA wohl fühlen.Das Buffet war reich bestückt. Keine Wünsche blieben offen. Was will man noch mehr. Berthi Pfister feierte an diesem Sonntag Geburtstag und sie lud uns alle zu einem Glas wein ein. Prost Berthi und alles Gute! 

Nach der Info über die nächsten Touren machten sich 12 Personen auf um nach Baden zu wandern. Herrlich angenehm war es im Wald. In Baden verabschiedeten wir uns voneinander. 

Herzlichen Dank Vreni, für das organisieren. Gerne lassen wir uns nächstes Jahr wieder einladen!

Rosmarie Bollier

Montag, 24. Juni

Wir wurden am Bahnhof Sedrun vom Hotelier Hr. Russi begrüsst. Dieser lud unsere Koffer in den Bus und so konnten wir gemächlich hinunter an die Strasse laufen zum Hotel La Cruna (Hotel Krone). Die meisten Zimmer konnten schon bezogen werden. Auf der schattigen Seite des Hauses an hübschen Tischen nahmen wir etwas Kleines zum Zmittag ein. Auch die Autoreisenden kamen an und bald war unsere Gruppe mit 36 Personen komplett. Um halb 2 Uhr starteten wir unseren Dorfrundgang in Richtung Rueras. Dort am kleinen Seelein am Schatten machten wir Pause. Einige mussten schon die Füsse ins kühle Nass strecken. Danach wanderten wir auf der anderen Seite des jungen Rheins zurück nach Sedrun. Es war schon ordentlicP1070520.jpgh heiss und der Schatten des Waldes eine Wohltat. Am Badeseelein "Lag da Claus" bei Surrein warteten die Nichtwanderer auf uns. Hier nahmen wir ganz gerne auch Platz auf der Terrasse vom Kiosk und genossen den Ausblick auf den See. Zurück zum Hotel und um 18 Uhr genossen wir draussen einen Begrüssungs-Apero. Danach Nachtessen.

Dienstag, 25. Juni

Zwei Touren wurden angeboten.

Tour Bernhard: Wanderung hinauf zum Cuolm da Vi und weiter zur Bergstation Caischaverda. 4 ½ Std.

Ich war bei der Tour Bernhard dabei. Vom Hotel weg stiegen wir 800 Höhenmeter zur Bergstation der neuen Bahn hoch nach Cuolm da Vi. Es war heiss und das Atmen war schon mühsam. Die Aussicht ins Tal und die Berge war überwältigend. Nach 3 Stunden kamen wir alle oben an und wir machten unser erstes GP1070556.jpgruppenfoto. Picknick und danach ein starker Expresso brachten wieder Schwung in die müden Beine. Danach stiegen wir nochmals an, vorbei an Schneemauern und Bächen und dann hinunter auf unebener Pistenstrasse zur Bergstation Caischavedra. Jetzt genossen wir auf der Terrasse ausgiebig den Kaffee, das Bierchen und eine Glace. Mit der Luftseilbahn gings hinunter nach Disentis und mit dem Zug zurück nach Sedrun.

Tour Emil: Wanderung ins Val Strem, Höhenweg hinüber ins Val Mila, hinunter nach Rueras und zurück nach Sedrun. 3 Std.

Vom Hotel weg ging's dem Bach entlang 150m hinauf ins Val Strem hinein, dann auf der anderen Talseite nochmals 150m aufwärts und auf aussichtsreichem Höhenweg hinüber ins Val Mila. Picknick oberhalb von Malamusa. Da wir genügend Zeit hatten, machten wir eine Zusatzrunde in den Wald Richtung Milez, weitere 100 Höhenmeter hinauf. Im Zickzack hinunter gelangten wir an den mächtig sprudelnden Bach "Aua da Mila" und diesem entlang zum Camping-Beizli unterhalb von Rueras. Ohje! Dienstag geschlossen! Doch die Wirtsleute waren anwesend und so erhielten wir trotzdem etwas zu Trinken bevor wir den 40-minütigen Rückweg nach Sedrun antraten. Die Tour wurde etwas länger, als ursprünglich geplant, aber sehr schön.

Mittwoch, 26. Juni

Auch heute zwei verschiedene Touren:

Tour Bernhard:

Cavardiras – Lag da Laus – Pardomat Dadens. 4 ½ Std.

15 Personen fuhren mit dem Zug nach Disentis. Dort bestiegen wir den Taxibus, der uns an den Startort Cavardiras brachte. Auf ansteigendem Strässchen gelangten wir bald in den schattigen Wald. So waren etwa 500 Höhenmeter fast mühelos zu bewältigen. Dann war etwas "Action" angesagt. Ein schmaler Bergweg führte hinunter in das tiefe Tobel "Dargun da Pardomat". Den tosenden Bach überschritten wir auf einer Schneebrücke. Weiter auf und ab über den nächsten Bergrücken, dann folgte im Dargun da Falens die nächste kitzlige Bachüberquerung, diesmal ohne Brücke, mit Sprüngen von Stein zu Stein. Nun war es nicht mehr weit bis zum Mittagshalt am Lag da Laus. Das klare, blaugrüne Wasser reizte einige, um ein Fussbad zu nehmen.IMG_1094.jpg

Der Abstieg meist auf Alpsträsschen war anfangs recht steil. An der ganzen Route gab es kein Wirtshaus. So hielten wir "Einkehr" in der kühlen Kirche des Dörfchens Laus um uns etwas zu erholen. Rechtzeitig erreichten wir Pardomat Dadens, den Endpunkt der Tour, wo uns der Taxibus wieder abholte.

Tour Emil: Von Sedrun nach Rueras, hinunter zum Rhein. Diesem entlang Richtung Selva und Tschamut. 3 Std.

Heute begleitete ich Emil. Mit 9 Personen wanderten wir vom Hotel weg und gelangten nach Rueras und hinunter an den Rhein. Der Weg auf der anderen Seite stieg langsam durch den Wald hoch bis wir auf angenehmer Höhe Richtung Selva wanderten. Es war heiss und der Schweiss rann über Kopf und Rücken. Auf kurzen Waldpartien konnten wir trinken und uns kurz erholen. In Selva unter einem Baum machten wir Picknick. Riesenboviste standen hier vor uns und natürlich gab dies ein Foto für unsere Pilzler in der Gruppe. Danach wanderten wir durch den Golfpark Richtung Tschamut. Jetzt mussten wir aber noch kräftig in die Höhe steigen zum Dorf. Das Restaurant hatte nicht offen, so dass wir zum Bahnhöfli hochstiegen. Da hatten wir genügend Zeit bis das rote Matterhorn-Gotthardbahn-Zügli uns noch auf den Oberalppass brachte. Nach dem Restaurantbesuch genossen wir die Aussicht auf den See und die hinabtosenden Bäche. Es lag doch noch viel Schnee. Emil und Marlies stiegen noch hoch, um zu sehen ob die Wanderung für Donnerstag möglich wäre. Danach fuhren wir zurück nach Sedrun.

Donnerstag, 27. Juni

Gemeinsame Wanderung: Oberalppass – Höhenweg Richtung Milez. 3 ½ Std.

Die Wanderung boten unsere Wanderleiter für beide Gruppen an. Also fuhren 23 Personen auf den Pass. Gute Schuhe und Stöcke waren heute ein Muss. Denn der Schnee lag doch noch an einigen Stellen. Wir sahen, dass der See seit dem gestrigen Besuch schon viel mehr offene Stellen hatte. Die Wärme ist halt doch hoch und die Nächte nicht mehr so kalt. Wir wanderten los hinauf auf die Höhe. Schon kamen die ersten Blumen unter dem Schnee zum Vorschein. Krokusse, Soldanellen, Huflattich waren die ersten die wir sahen. Weiter oben waren die Wiesen schon grün und da begann der eigentliche Blumenweg. EntlaP1070621.jpgng einer Bergflanke sahen wir Schwefelanemonen, Enziane, Primeln Trollblumen und Alpenrosen. Ein wunderschöner Blumenweg. Mein Herz tat tausend Sprünge und wir konnten nicht genug fotografieren. Unterwegs machten wir Picknick und wir liessen den Blick nach links und rechts schweifen. Wunderschöne Berge. Es hatte noch viele Schneeflecken, aber gerade das macht es interessant. Nach dem Picknick ging der Weg nun hinab Richtung Milez, einer kleinen Siedlung mit einigen Häusern. Im Winter natürlich ein schönes Skigebiet. Das grosse Terrassenrestaurant ist im Sommer geschlossen.

Dafür besuchen wir das herzige Bergbeizli "Tegia Las Palas", wo wir uns schnell die Schattenplätzli sicherten. Ein kühler Drink - eine Wohltat! Einige fuhren von hier mit dem Ortsbus zurück nach Sedrun, denn das Badeseeli reizte doch noch zum Baden und Schwimmen. So blieb noch etwa die Hälfte der Gruppe, die auf wunderschönen Waldweg hinab nach Tschamut wanderte, um dort auf den Zug zu steigen.

Freitag, 28. Juni

Gemeinsame Wanderung: Bergstation Caischavedra – Lag Serein – Bergstation Cuolm da Vi. 4 Std.

Alle fuhren wir nach Disentis und mit der Gondel hinauf nach Caischaverda.

Wir nahmen den Weg Richtung Lag Serein, der auf der Wanderanzeige mit einer Stunde angeschrieben war. Die Gruppe mit Emil und Marlies nahmen es ein wenig gemütlicher. Mit Bernhard wanderten wir auf so schönem Weg hinauf auf die Höhe. Auch hier blühten viele Alpenrosen und Enziane. Nun ging der Weg wieder einer Bergflanke entlang. Die Bäche, die wir überquerten, hatten viel Wasser. Also hiess es vorsichtig sein. NaP1070681.jpgch knapp 1 ½ Stunden standen wir vor dem Seelein das eine schöne grünliche Farbe hatte. Ringsum verteilten wir uns und nahmen unser Picknick ein. Füsse wurden ins kalte Nass getaucht. Und Hansruedi konnte es nicht lassen – er musste ein paar Schwümme machen. Nun kam auch die zweite Gruppe an. Bravo an alle. Als sich alle verpflegt hatten, hiess es retour auf demselben Weg. Jetzt amP1070733.jpg Nachmittag hatte es mehr Wasser in den Bächen. Vorsichtig machten sich die Männer bereit zum Helfen. Die Frauen waren froh darüber. Danke euch allen. Nach der Hälfte der Strecke hiess es nun wieder Anstieg. Marlies verabschiedete sich hier mit einigen, um wieder hinab zur Bergstation zu wandern. Die grössere Gruppe nahm nun den Höhenweg in Angriff, immer ansteigend durch viele Heidelbeersträucher und mit Alpenrosen durchsetzten Hängen hinüber zur Bergstation Cuolm da Vi. Nach einer Pause am rauschenden Bergbach erreichten wir alle unser dankbares Ziel, das dortige Beizli.

Samstag, 29. Juni

Schade! Die wunderschönen, sonnig-heissen Ferientage in Sedrun sind schon vorbei. Nach dem Gepäckverlad in den Hotelbus nahmen wir Abschied vom "La Cruna". Die Zugfahrt nach Hause führte über die landschaftlich wunderschöne Strecke Sedrun – Oberalppass – Andermatt – Göschenen – Rotkreuz – Zürich.

Bleibt mir noch zu danken an alle die mitgeholfen haben dass wir eine schöne Zeit zusammen verbringen durften. Zufriedene Gesichter und grossen Applaus an die Wanderleiter ist ein schönes Danke und Anerkennung.

Rosmarie Bollier und Roland Müller

Bei strahlendem Sonnenschein trafen ein dutzend Naturfreunde in Grindelwald ein. Nach einem herzlichen Empfang im Naturfreundehaus, dem Zimmerbezug und gemütlicher Mittagspause im Garten vor dem Haus, marschierten wir durch schöne Blumenwiesen Richtung Hotel und Restaurant Wetterhorn. Frisch gestärkt, ging es dem Bach entlang und teilweise durch den Wald zurück nach Grindelwald. Der abendliche Jass, liess selbstverständlich nicht lange auf sich warten.IMG_5563.jpg

Nach einer guten Nacht und gestärkt, fuhren wir mit der Jungfrau-Bahn bis zur Station «Brandegg». Auf dem «Öpfelchüechliweg» wanderten wir über Wiesen und Weiden. Dabei bestaunten wir die wunderschönen Alpenblumen und genossen den herrlichen Blick auf Grindelwald und die imposante Eigernordwand. Mehr und mehr wurden die Berge Rundherum von dicken Wolken umhüllt und plötzlich fielen dicke Regentropfen. Wir mussten sogar für eine kurze Zeit unsere Regenjacken anziehen. Nach einem recht steilen Aufstieg, zum Glück wieder im trockenen, erreichten wir die Baustelle der Mittelstaion Hohlenstein der neuen Männlichenbahn. Mit ein paar Hangriffen gestalteten wir die Baustelle etwas um und vertilgten unter dem grossen Dach im Trockenen aber im Durchzug unser Picknick. Da sich in der zwischen Zeit die Regenschleusen wieder öffneten und laut Wetterbericht keine Besserung in Sicht war, organisierte unser Wanderleiter Christian eine bequeme Abfahrt mit dem Alpentaxi zurück ins Dorf.
Vor dem Nachtessen erfreuten wir uns noch am «Vieh-Händler». Während dem feinen Essen, zeigte sich draussen ein schöner Regenbogen und gab uns Anlass zu einem Gruppenfoto.

Am Pfingstmontag Morgen versteckte sich die Sonne weiterhin hinter dicken Wolken, die uns auch die Sicht auf die Berge verdeckten. Beim Frühstück entschieden wir uns wegen dem schlechten Wetter und nicht besseren Wetteraussichten, frühzeitig abzureisen. Zusammen mit vielen Touristen bestiegen wir in Grindelwald den Zug und reisten über Interlaken und Olten zurück in den Aargau.
Ganz herzlichen Dank an Christian für die Organisation und Leitung von dem wunderschönen, lustigen, und erlebnisreichen Pfingstlager. Gerne kommen wir wieder mit dir.

Esther Farruggio

 

Nach dem kalten, nassen Monat Mai sollte nun endlich auf Auffahrt wieder eine Schönwetter Periode kommen. Und es freuten sich 19 Personen auf eine Wanderung im Mai. Nachdem 2 Touren abgesagt wurden, eine wahre Freude. Die Gruppe unter der Wanderleitung von Marlies und Emil Meier startete beim Bahnhof Bauma. In der Nähe befand sich ein feines Café in dem wir uns als erstes verwöhnen liessen. DanachP1070116.jpg wanderten wir aus dem Dorf und langsam in die Höhe durch schönen Laubwald. Das Grün der Blätter, Sonnenstrahlen und gute Laune, was gibt es Schöneres! Auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung beim „Stoffel“ machten wir eine Pause. Danach ging der Weg bergab vorbei an einem Golfplatz und den wunderschönen Moorgebieten, Zisets- und Grabenriet. Viele Orchideen, Trollblumen und viele andere Blumen erfreuten uns und liessen uns Staunen. Auf langen Baumstämmen an der Sonne machten wir unsere Mittagspause. Dann nach einer guten halben Stunde erreichten wir unser eigentliches Ziel die Alpwirtschaft „Rosinli“. Verschiedene Drehorgelspieler erfreuten die zahlreichen Besucher in der grossen Gartenwirtschaft. Leider war die Schlange vor dem bedienten Schalter sehr laP1070120.jpgng, sodass nicht alle zum Kaffee kamen. Darum starteten wir schneller als geplant zum Abstieg hinab zum Dorf Adetswil. Zur Freude Aller tauchten wir später wieder auf schönen Wanderweg hinein zum Kemptnertobel. Ein wunderschöner Fluss mit Wasserfällen, Teichen und schöner Natur begleitete uns hinab nach Kempten. Das Café hatte geöffnet und nun konnten alle einen Kaffee, einen Most oder feine Glace Spezialitäten geniessen. Eine rundum gelungene Auffahrtswanderung ging mit der Heimreise per Bahn zu Ende.

Wir bedanken uns bei Marlies und Emil ganz herzlich fürs Organisieren und Leiten dieser Tour.                                                                        Rosmarie Bo.

Einmal mehr durften 31 Naturfreunde im hübschen Waldhaus in Lupfig an den schön dekorierten Tischen Platz nehmen. Margrit und Werner Pauli sowie Anni Chiecchi waren auch dieses Jahr herzliche Gastgeber. Draussen hatte Werner ein schönes Feuer entfacht, wo wir unser mitgebrachtes Grillgut bräteln konnten. Heuer war es zu kalt um draussen zu sitzen. So verbrachten wir die paar Stunden gemütlich in der warmen Stube. Nach dem Mittagsschmaus wurde ein Lied angestimmt. Nachher konnten wir die neuen InfD04.jpgos hören. Jetzt standen wunderschöne Kuchen und Guetzli bereit und Kaffeeduft machte sich breit. Herzlichen Dank an all die Bäckerinnen. Auch vielen Dank an Kurt Weber der die Leinwand und den Beamer mitgebracht hatte. So konnten wir nun Bilder von den Wintertagen in Fuldera anschauen. Danach überraschte uns Rosmarie mit etlichen Bildern von den Ferienwochen aus den Jahren 2007, 2008 und 2009. Wir haben doch schon so viel Schönes erlebt. Lustig war auch, dass damals alle etwas jünger und anscheinend schlanker waren!!  Herzlichen Dank an Kurt der uns dies wieder ermöglicht hat. So ging der Nachmittag schnell vorbei und gegen 16 Uhr brachen die meisten auf, um sich auf den Heimweg zu machen. Danach machten einige den letzten Abwasch und putzten das Haus wieder wie neu.

Allen die etwas dazu beigetragen haben zu diesem schönen Hüttenhöck möchten wir ganz herzlich danken. Ganz besonders den drei Gastgeber/innen die sich trotz des hohen Alters immer noch so toll einsetzen, ein ganz grosses Bravo!

Frohe Ostertage                         Rosmarie Bollier

In Buttwil stiegen aus dem Postauto 18 wanderfreudige Personen. Ein wunderschöner warmer Frühlingstag stand vor uns. Gleich zu Beginn verstauten wir unsere Jacken in den Rucksack. Denn gleich ging es bergan, hinauf auf die Höhe beim Flugplatz Buttwil. Oben schauten wir erst einmal zurück. Hinab ins Reusstal und gegenüber zum Rohrdorfer Berg. Die Sicht war etwas trübe. Auch die Berge sahen wir nicht, obschon diese hier zu sehen wären. Die kleinen Flugzeuge starteten vor uns und wir winkten den Piloten zu. Nun ging es in den Wald. Das Gezwitscher der Vögel war trotz der angeregten Gespräche der Wandervögel gut zu hören. Natürlich spüren auch die Vögel den Frühling. Es wird nicht mehr lange dauern und die Sträucher werden grün sein. Auch das Buschwindröschen, die Schlüsselblumen und der Huflattich (Teeblüemli) grüssten uns am Wegrand. Wir kamen zum „Guggibad“ wo wir den ersten Trinkhalt machten. Nun ging es über offenes Feld gegen den Weiler Brandholz. Die Graswiesen leuchteten so grün, alles spriesst und wollte sich präsentieren. Wir sind auf dem Freiämterweg unterwegs und gelangten so zum „FeldemoC44.jpgos“. Das sind drei Weiher mit schönen Plätzen. Der Fischereiverein, der zu diesen Weihern schaut, war an diesem Samstag am Putzen und Verschönern der Wege rund um die Weiher. Wir machten Pause und liessen uns das Picknick schmecken. Herrlich so an der warmen Sonne zu sitzen. Auch einzelne Frösche schauten aus dem Wasser. Die neuen Bänke, die montiert wurden, durften wir grad einweihen und Probe sitzen. Herzlich bedankten wir uns bei den freiwilligen Helfern. Wir wanderten weiter durch Unterniesenberg und hinab nach Kalleren. Durch das hübsche, ruhige Dorf ging der Weg weiter durch Wald und Wiesen nach Büttikon. Unterwegs gab es wieder eine Verschnaufpause. Ab Büttikon wanderten wir nun hinab nach Wohlen. Visavis dem Bahnhof, im Restaurant Feldschlösschen, durften wir am langen Tisch Platz nehmen und uns mit Kaffee, Most oder Bierchen verwöhnen. Schnell ging die Stunde vorbei und der Zug brachte uns zurück nach Brugg.

Herzlichen Dank an alle Mitwanderer. So macht uns das Organisieren Spass und wir freuen uns auf die nächsten Treffs und Wanderungen.

Rosmarie Bollier und Roland Müller

Ab Habkern im Berner Oberland brachte uns (22 Personen) ein Shuttlebus auf enger, kurviger Strasse hinauf auf die Lombachalp. Im hübschen Bergrestaurant Jägerstübli bestellten wir Kaffee mit Haslikuchen oder feinen Nussgipfel vom Beck des Dorfes. So waren wir gestärkt für die Schneeschuhtour. Am Freitag hatte es geschneit, und die Tannen standen im schönsten Winterkleid vor uns. Die Sonne blinzelte und beflügelte uns im frischen Schnee zu laufen. Bernhard ging vorab mit den jungen Leuten die uns begleiteten, und natürlich auch ein paar Naturfreunde die sich freuten mit den Jungen zu laufen! Vreni übernahm die zweite Gruppe. Wir hatten ja das gleiche Ziel und trafen immer wieder zusammen. Wir liefen erst durch flaches Gelände mit vielen schönen Tannen, bevor dann die Steigung begann. Die Aussicht in die Berge war wunderbar. Die Langlaufloipe begegnete uns immer wieder mal. Der Schneeschuhtrail war aber super ausgesteckt und wir genossen das gute Tempo unserer Führer. Im Gebiet Schwarzbach gab es eine Trinkpause bevor wir hinauf zu den „Spycher“ stapften. Hier machten wir Mittagspause. Das Dreigestirn Eiger, Mönch B32.jpgund Jungfrau zeigte sich zögerlich. Die Spycher, einige an der Zahl, standen hier dunkelbraun gefärbt von der Sonne, und passten perfekt in die weisse Schneelandschaft. Nach der Pause wanderten wir auf angenehmer Höhe Richtung Bolberg. Diesen zu bezwingen brachte uns doch noch zum Schnaufen! Aber alle kamen gut nach oben und wir freuten uns mit frohem „Berg frei“. Es wurden Fotos gemacht und wir genossen den Ausblick. Bald stiegen aber Nebelschwaden auf und verdeckten die Berge zeitweise. Zeit um aufzubrechen. Ab hier ging es nun stetig bergab und nach vier Stunden erreichten wir wieder das Jägerstübli. Wir zogen unserer Schneeschuhe aus und setzten uns an die Tische vor dem Haus. Das Restaurant innen war sehr gut besetzt und so fragte Bernhard die Betreiber der Busse an, ob sie uns früher als geplant abholen könnten. Dies gelang und so konnten wir im Bergdorf Habkern noch Einkehr halten. Um halb fünf Uhr bestiegen wir wieder das Postauto das uns hinab nach Interlaken brachte. Mit der Bahn fuhren wir zurück in den Aargau. Ein wunderbarer Schnee-Bergtag ging zu Ende.

Lieber Bernhard, liebes Vreni wir bedanken uns ganz herzlich für die Führung und Begleitung dieses Tages.

Rosmarie Bollier


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz