20 muntere Naturfreunde trafen sich am Sonntagvormittag am Bahnhof in Lenzburg. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir dem Aabach entlang durch Wohnquartiere hinaus ins Grüne. In der Nacht lagen die Temperaturen noch unter Null und so waren die schattigen Stellen mit weissem Raureif belegt. Schon bald erblickten wir das Schloss Lenzburg, von weither nicht zu übersehen, steht das mächtige Gebäude auf dem Hügel. Auch die Strafanstalt von Lenzburg lag in voller Grösse vor uns. Der Weg führte uA30.jpgns weiter durch den mit viel Sonnenschein durchfluteten Wald. Emil, unser Wanderleiter erklärte, dass es in diesem Waldgebiet in früheren Zeiten fünf Weiher gab, die hauptsächlich als Wasserreserve dienten. Heute sind davon nur noch zwei übriggeblieben. Wir erreichten eine Waldlichtung mit dem «Fünfweiher» und einem massiven Balkengebilde, einem Teil vom Glockenturm der alten Kirche von Lenzburg. Hier war es noch recht frisch und der Weiher war mit Eis bedeckt. An einem sonnigen Plätzchen machten wir einen kurzen Halt um uns zu stärken. Bei der Grillstelle brannte ein munteres Feuer und die Kinder spielten im Wald. Dieses Bild bot sich an verschiedenen Picknickplätzen mit Feuerstellen, schade hatten wir keine Wurst dabei… Nach einem kurzen steilen Aufstieg erreichten wir schon bald unser Tagesziel, den 48 Meter hohen Esterliturm. Nachdem wir uns an den Tischen niederliessen und unser Z’mittag aus dem Rucksack genossen, stiegen wir die 253 Stufen auf den 1974 errichteten Turm. Was uns nach dem Treppensteigen erwartete, war eine atemberaubende Fernsicht, einfach perfekt. Säntis, Titlis aber auch Eiger, Mönch und Jungfrau waren fast zum Greifen nah. Wir staunten und genossen die Rundum-Aussicht. Einige Bilder mussten da natürlich auch gemacht werden. Auf einem schönen, sonnigen Waldweg wanderten wir weiter, in Richtung Seon, vorbei an Wiesen und brachliegenden Feldern.
Im Restaurant Sternen blieb noch Zeit für eine Tasse Kaffee, Tee oder ein Glas Wein bevor wir uns glücklich und zufrieden mit dem Zug nach Lenzburg und Brugg, wieder auf den Heimweg machten.

Liebe Marlies und Emil, ganz herzlichen Dank für die Organisation von dieser wunderbaren und gemütlichen Sonntagswanderung. Gerne wandern wir wieder einmal mit Euch.

Esther Farruggio

Sonntag 20.1.

Anreise mit Zug und Bus mit 15 Naturfreunden und zwei Gästen ins Münstertal nach Fuldera.  Wir staunten ob dem schönen Wetter und dem vielen Schnee. Welche Freude, Heinz Wymann holte uns sogar vom Bus ab. Auch im Hotel wurden wir herzlich empfangen und wir konnten unsere Zimmer beziehen. Im Speisesaal wurde uns etwas Kleines zum  Essen serviert, bevor wir uns auf einen Spaziergang machten Richtung Tschierv. Herrlich wie der Schnee unter unseren Schuhen knirschte. In Tschierv machten wir kehrt und wanderten zurück nach Fuldera. 2½ Std.Um 18 Uhr gab es einen Empfangsapero und wir sangen "Happy Birthday" für Tiana, die heute Geburtstag feierte. Danach feines Nachtessen

Montag 21.1A69.jpg

Mit 10 Personen waren wir ein schönes Grüppchen, das mit dem Bus nach Buffalora fuhr, um dort eine Schneeschuhtour zu machen. Einige wanderten von Minschuns - Alp da Munt - Alp Champatsch nach Lü. Zwei konnten Langlaufen auf gut präparierten Loipen. Es war traumhaftes Wetter und die Schneeschuhläufer folgten der Spur hinauf zur Alp Buffalora und weiter nach Jufplaun, von dort bis zum Zollhaus, wo Mittagspause gemacht wurde. Danach wieder zurück nach Buffalora. Im gemütlich warmen Gasthaus kehrten wir ein und genossen den Kaffee oder Tee. Mit dem Postauto zurück.Wanderzeit ca 3¾ Std.

Dienstag 22.1.

Elsbeth und Bruno wollten heute Skifahren. Die Wanderer liefen von Fuldera hinauf nach Craistas, auf dem Höhenweg nach Lü und weiter hinab nach Tschierv und zurück nach Fuldera. Eine anspruchsvolle Tour. Bravo! Wir 11 Schneeschuhläufer starteten an der Haltestelle Plaun dals Bovs unterhalb der Ofenpasshöhe. Ein herrlicher Trail war bereits gespurt und wir stiegen hinauf zur Plaun da L'Aua. Die Aussicht in die Bergwelt und die Schneelandschaft waren überwältigend. Auf der Alp da Munt im Bergrestaurant machten wir Mittagspause. Hier wollten wir auch die beiden Skifahrer treffen. Aber, oh Schreck! Elsbeth wurde mit dem Schneetöff gebracht. Wir hofften nur, dass nichts Schlimmes passiert sei. Ihr linkes Knie tat weh von einem fürchterlichen Sturz. Heinz holte sie an der Talstation ab und brachte sie ins Spital nach Sta Maria.Wir wanderten weiter auf dem Weg Richtung Alp Champatsch wo wir wieder einkehrten und den Kaffee auf der Terrasse genossen. Nun wanderten wir weiter nach Lü, von wo uns das Postauto nach Fuldera zurück brachte. Wiederum durften wir eine wunderschöne Schnee-schuhtour erleben, Wanderzeit gute 3½ Std.Im Hotel erwartete uns Elsbeth. Sie ging an Stöcken und das Knie war fixiert. Die Arme! Sie hatte sich so gefreut aufs Skifahren auf diesen wunderbar angelegten Pisten.

Mittwoch 23.1.

Heute wollten 9 Personen den Bärenpfad laufen mit den Schneeschuhen. 3 Personen genossen wieder die Loipen und zwei wanderten nach Sta. Maria, wo wir einander treffen wollten. Vom Hotel weg ist ein Trail angelegt, dem wir folgten. Auf der rechten Talseite durch Wiesen und Wald war es wunderbar zu gehen. Die vielen Tierspuren liessen uns erahnen, was in der Nacht hier abgeht! Aber im Schatten war es kalt. Wir machten nur kurze Verschnaufpausen und unser Picknick musste warten, bis wir wieder unten an der Sonne waren. Nach diesem Halt gingen wir im schnellen Schritt hinab zum Dorf Sta. Maria, wo wir im Hotel Crusch Alba auf Edith und Marlies trafen zum Kaffee. Später wollten wir noch zum bekannten Bäcker Meier, um feine Nusstorten einzukaufen für die Daheimgebliebenen. Der Bus fuhr uns zurück nach Fuldera. Wanderzeit 3½ Std.Wir vernahmen, dass Elsbeth nicht schwer verletzt ist und nicht operiert werden muss. Gottlob.

Donnerstag 24.1

Mit 12 Personen fuhren wir heute nach Lü.Schneeschuhe anschnallen - und los gings in gleichmässigen Kehren weit hinauf zu den Alpen Valmorain und Tabladatsch. Die Sicht in die Berge war wieder atemberaubend. Der Ortler mit seinem glänzenden Dach grüsste uns majestätisch. Auf der Alp, angelehnt an die warme Mauer, hatten wir genügend Zeit zum Geniessen, Picknicken, Träumen, Erholen und Fotos zu machen. Danach wanderten wir hinab auf schönem, schmalem Pfad durch herrlichen Arvenwald bis zum unter der Schneedecke schlafenden Seelein "Lai da Valpaschun". Wir erinnerten uns an den Herbst 2017 wie sich damals das Gold der Lärchen im Wasser spiegelte. Nun ging der Weg hinab zur Alp Sot. Hier hatten Vreni und Esther das Hinabgleiten und Springen im tiefen Pulverschnee entdeckt! Das war Freude pur, auch wenn zwischendurch ein kurzes Schneebad passierte. Wir kamen zur Strasse, die als Winterwanderweg zurück nach Lü führt. Nach kurzer Rast folgten wir dieser. Zwischendurch machten wir noch Halt um ein Gruppenfoto zu schiessen. Mit diesen herrlichen Bergen im Hintergrund einfach ein Muss! Eigentlich freuten wir uns auf einen warmen Kaffee oder Tee im Restaurant Hirschen in Lü. Aber oh weh! Es war geschlossen. Da der Wind hier kalt blies, wollten einige sofort weiter hinab nach Fuldera wandern. Aber es wurde so kalt und der Weg wäre noch weit, so dass sie wieder zurück kamen und an der Sonne an einer Hausmauer angelehnt warteten, bis der Bus uns zurück brachte. Zuhause im Hotel erwärmten wir uns unter der Dusche oder in der Badewanne. Ein letztes feines Nachtessen wurde serviert und mit Wehmut mussten wir wieder ans Heimreisen denken. Wir bedankten uns bei den Gastgebern Irene und Roman, der Küchenmannschaft und dem herzlichen Servicepersonal. Vielen Dank ging auch an Heinz, der uns gute Tipps gab für die Touren und dafür, dass er Elsbeth ins Spital chauffiert hatte.

Freitag, 25.1.

Welch wunderbare Tage haben wir wieder erlebt. Nun hiess es, Abschied nehmen. Am Morgen bestiegen wir den Bus, der uns nach Zernez, und danach den Zug, der uns zurück in den Aargau brachte.Danke an Alle die unserer Einladung nach Fuldera gefolgt sind.

Rosmarie Bollier

P1110191.Aussicht von Rest. Bellavista Parsonz.jpg

Wir wünschen allen Besuchern dieser Homepage von Herzen eine gesegnete

                                       Advent-und Weihnachtszeit.

Vorstand Naturfreunde Brugg

Bei stürmischen Wetter fanden 30 Naturfreunde Platz in der warmen Stube der Hornusserhütte. Marliese Mühlemann mit Ehemann Jürg und Renate Laso hatten die Hütte weihnachtlich dekoriert. Weil es draussen so stürmisch war konnte Jürg kein Feuer anbieten zum Bräteln. Es wäre zu gefährlich. Elsbeth Baumann fuhr schnell in die Stadt und brachte ein paar Servelat die man dann roh essen konnte. Alles war gut und gemütlich. Wir gR03a.jpgenossen die schöne Atmosphäre hier in dieser Hütte, heuer zum letzten Mal. Schade, aber sicher finden wir wieder etwas Nettes. Nach einem Lied gaben die Präsidentin Esther und Rosmarie die neusten Mitteilungen bekannt. Danach brachte eine  Drohne doch noch eine Botschaft vom Samichlaus. So herrlich wie Marliese und Renate dies vortrugen. Ganz herzlichen Dank. Zum Dank für 13 Jahre Chlaushöck in dieser Hütte, bekamen Marliese und ihre Helfer einen Gutschein. Nun wurde Lotto gespielt und die Freude über einen Preis war wie jedes Jahr gross. Nun waren da noch  viele Kuchen die probiert werden wollten. Mit einem feinen Kaffee schmeckten diese wunderbar. Danke an alle Bäckerinnen. Es wurde langsam Zeit, und wir verabschiedeten uns und wünschten einander schöne Festtage. 

Ganz herzlichen Dank an Marliese und Jörg Mühlemann für die Vorbereitung und die Aufräumarbeiten in der Hütte. Es war einmal mehr ein gemütlicher, schöner Abend.

Rosmarie Bollier 

Herbstwanderung Gallenkirch Riemen -  Bruderhöhle -  Bözen

Bei leichtem Nebel konnte ich bei der Postautohaltestelle Bözberg Riemen 11 wanderfreudige Mitglieder zur Wanderung Bruderhöhle Bözen in Empfang nehmen. Zuerst ging es ein wenig bergauf bis ins Dorf Gallenkirch.  Von da aus führte uns ein schöner Waldweg RichtunQ16.jpgg Bruderhöhle. Nach einem stündigen Marsch erreichten wir unser Ziel. Emil lud zum Apero, auch hatte er das Feuer bereit zum Grillieren. Bei gemütliche Essen und Beisammen sein zeigte sich bald die Sonne. Bei Sonnenschein wanderten 13 Personen  weiter Richtung Effingen übers Siegenhölzli zum Kaffee ins Gasthaus Bären Bözen. Bald mussten sich die Brugger von den Bözern verabschieden, denn es war Zeit für den Bus nach Brugg. Es war eine gemütliche Herbstwanderung und ich danke Allen die mitgekommen sind.

Berthi Pfister

13 Frauen und 2 Männer fanden sich an diesem Samstag auf dem unteren Bahnhofplatz in Baden ein. Marie-Rose Bircher, unsere Führerin, begrüsste uns herzlich und lud uns ein gleich loszulaufen. Hinab zur Limmat, über die alte Holzbrücke, und dann in vielen Treppenstufen hinauf zum Schartenfels. Nach einer Verschnaufpause mit schönem Blick auf die Stadt ging es weiter durch den Wald hinab nach Ennetbaden. Immer wieder wusste uns Marie-Rose etwas zur Geschichte zu erzählen, was sehr spannend war. Durch das Dorf erreichten wir die Rebberge der Goldwand. Oben kamen wir zu einem sehr schönen Rastplatz, wo wir unser Picknick einnahmen. Von da erreichten wir das erste Chänzeli, wieder über Treppenstufen. Das Hertenstein-Chänzeli bietet eine schöne Sicht hinab zum Bäderquartier und zur Stadt. Unter uns sahen wir die grosse Baustelle, wo das neue Bottabad entstehen soll. Jetzt ging der Weg wieder hinab an die Limmat, von dort über die Brücke ins Bäderquartier. Wir sahen uns im Hotel Blume das schöne Atrium an. Für viele war es das erste Mal dass sie hier Einblick bekamen. Durch den Kurpark gelangten wir zur Villa Langmatt. Auch hier erzählte uns Marie-Rose etwas zur Geschichte. Es würde sich auf jeden Fall lohnen mal das Haus zu besichtigen. Von unten sahen wir hinauf zum Martinsberg-Chänzeli. Durch den Wald hoch ging es wieder über viele Stufen zum wunderschönen Aussichts-Chänzeli. Wir staunten wieder über den Ausblick, jetzt von einer ganz anderen Seite der Stadt.  Beim nahen Picknickplatz hörten wir wieder eineP1050882.jpg interessante Geschichte von Marie-Rose. Nach dieser Ruhepause gelangten wir zum Belvédère und danach zur Ruine Stein. Hier wurden noch Fotos gemacht. Einmal mehr genossen wir  den Blick hinab zur Altstadt. Über viele Treppen steil hinunter erreichten wir die Stadt. Auf der Terrasse des Manor-Restaurants genossen wir zusammen den Abschluss dieser Panoramatour rund um die Stadt Baden.

Marie-Rose du hast es verstanden, uns mit spannenden Geschichten eintauchen zu lassen in die Geschichte der Chänzeli.

Wir möchten Dir herzlich danken für die Durchführung dieser interessanten Rundwanderung um die Stadt.

Rosmarie Bollier

Eine ordentliche "Bise" erwartete die 13 Naturfreunde bei der Bahnstation Klus (Balsthal). Da wir sahen, dass wir gleich steil bergwärts zum Schloss Alt-Falkenstein und weiter über den Felsen auf dem Gratweg und den Chluser Roggen wandern würden, entschieden wir die wärmere Jacke doch auszuziehen! Der Gratweg war spannend zu gehen. Allerdings hiess es auf den Weg zu achten und nicht in die Luft!! Die Aussicht hinab ins Balsthaler Tal und in die Weite war wegen Hochnebel nicht sonderlich toll. Auch die versprochene Sicht in die Alpen blieb uns verborgen. Es gab kurze Halte für das Bananenznüni. Dann erreichten wir den Oensinger Roggen mit Restaurant. Hier gingen wir zum KO76.jpgaffee oder Apero. Das kleine gelbe Postauto das hier an Wochenenden hochfährt brachte uns zwei weitere Naturfreunde. Somit war unsere Gruppe mit 15 Personen komplett. Jetzt ging es steil bergauf hoch auf den Felsen den wir vor uns sahen. Auf der Felsenterrasse Roggenflue nahmen wir an der Sonne unser Picknick ein und genossen den Aufenthalt. Nach dieser Pause wanderten wir über den breiten Rücken dieses Kammes weiter bis zum Roggenschnarz. Von hier ging es über viele Treppenstufen hinab. Aus dem Wald tretend lag vor uns eine tolle Juralandschaft. Was für eine schöne Schweiz wir doch haben! Hier sahen wir unser nächstes Ziel, die Tiefmatt. Ein schönes angeschriebenes Haus. Auf der Sonnenterasse an den Tischen liessen wir uns mit einem feinen Dessert mit Kaffee verwöhnen. Anschliessend wanderten wir über typische Juraweiden mit Pferden, Rindern und Geissen.  Die Aussicht auf die Burgruine Alt Bechburg lag vor uns und wir genossen einmal mehr die schöne Höhe. Dann wanderten wir hinab Richtung Holderbank. Bis der Bus kam, setzten wir uns noch an die Sonne und liessen uns diese schöne Wanderung nochmals Revue passieren. 

Bernhard Knecht du hast es einmal mehr verstanden für uns eine schöne Wanderung bereit zu stellen. Dies erst noch für "forte und piano"! Wir möchten Dir ein ganz herzliches Danke aussprechen. Gerne werden wir auf ein anderes Mal mit dir kommen.

Rosmarie Bollier

19 Personen begannen die Wanderung in Dättwil. Durch den Wald hinauf ging es eine gute Stunde bis wir beim Restaurant Rüsler gegen 12 Uhr ankamen. 6 Personen erwarteten uns schon. Sie waren mit dem Auto gekommen. Im hübschen Garten, zuvorderst, mit schöner Aussicht ins Limmattal waren für uns Tische reserviert. Roland und ich nahmen die Bestellungen für die Getränke auf. Diese wurden uns serviert wie auch die Teller mit den farbigen Gemüsen und dem feinen Aargauerbraten. Wunderbar zum ansehen unO15.jpgd geniessen. Es schmeckte allen gut. Die Teller wurden alle leer. Das ist ein schönes Kompliment an die Küche. Natürlich durfte auch ein feines Dessert und Kaffee nicht fehlen. Dass wir so an der Sonne sitzen konnten, hatten wir dem heutigen schönen Spätsommertag zu verdanken. Dann starteten wir zur Rückwanderung zuerst weit hinab Richtung Neuenhof. Bei der Kehre zurück  Richtung Dättwil verabschiedeten wir die Wanderer aus Neuenhof, Wettingen und Würenlos. Gemütlich auf schönen Wegen kamen wir genau in einer Stunde wieder bei der Herzogshütte nahe Dättwil an. Hier ruhten wir uns aus und machten Pause. 6 Personen wanderten ab hier noch durch den Teufelskeller nach Baden. Wir 5 Fislisbacher nahmen den Weg nach Hause und 2 Personen erreichten den Bus in Dättwil. 

So erlebten wir einen gemütlichen schönen Samstag. Herzlichen Dank an alle die mit uns diesen Tag verbracht haben.

Rosmarie Bollier

Samstag: 12 Naturfreunde fuhren am frühen Morgen nach Engelberg und mit dem Sport Bus bis zur Haltestelle Wasserfall in der Nähe der Talstation Führenalpbahn 1083m. Hier auf der grossen Terrasse des gleichnamigen Restaurants schmeckte uns der Kaffee mit Gipfel gut. Die Berge rings um Engelberg hielten sich noch in dichten Wolken bedeckt. Für den heutigen Aufstieg kam uns das gerade recht! Wir wanderten der Engelberger Aa entlang langsam in die Höhe. Das Rauschen des Baches war angenehm in unseren Ohren. Schon lange hatten wir dieses Rauschen nicht mehr gehört. In der Nähe vom Alpenrösli nahmen wir unser Picknick ein. Danach wanderten wir weiter bis zum Restaurant Stäfeli. Hier kehrten wir ein und nahmen auf der Terrasse einen Kaffee oder einen Orangenmost. Ab hier wurde der Weg stetig steiler und das Atmen machte mehr Mühe. Langsam stiegen wir höher, immer wieder unterbrochen vom Bestaunen der vielen schönen Blumen, der farbigen Raupen und wunderschönen Schmetterlingen. Herrlich dieser Duft von P1050233.jpgsonnenwarmen Weiden. Das Glockengeläut der Kühe und Rinder, die hier für uns alle sichtbar schön grün Alpenwiesen und viel Wasser geniessen durften, liess uns Staunen. Beim grossen Wasserfall “Stäuber“ kamen wir auf der Höhe an und ruhten uns einen Moment aus. Gegenüber sahen wir zur Spannorthütte, zu den vielen Wasserfällen die vom übrig gebliebenen Schnee in die Tiefe rauschten. Von hier war es nun nicht mehr weit, bis zu unserem heutigen Ziel, der Alp Hobiel 1673m ü M. Die Älpler Familie Zurfluh hiess uns herzlich willkommen. Wir konnten das Nachlager beziehen und die Bergschuhe gegen leichte Hausschuhe tauschen. An den Sonnentischen vor dem Haus liessen wir uns mit kühlen Drinks oder einem feinen Meringue verwöhnen. Und jetzt kam die angekündigte Überraschung von Andreas. Im hübschen Sennenchuteli spielte er auf seiner Handorgel ein paar lüpfige Musikstücke. So gut! Andreas, du hast uns wirklich überrascht und uns Freude bereitet. So sehr, dass sogar ein Tänzchen gedreht wurde auf dem Grasplatz! Um 18 Uhr durften wir in der Stube an den Tischen Platz nehmen und es wurden uns feine Älpermakkaronen mit Apfelmus serviert. Mmmm so fein war dies. Sepp und Therese, die Senioren (Sepp seit 62 Jahren, Therese seit 48 Jahren), jeden Sommer auf der Alp, erzählten uns aus ihrem Leben und was sich in diesen langen Jahren alles zugetragen hat. Sepp hat sogar ein Büchlein geschrieben. Sehr spannend und erheiternd. Gegen 20.30 Uhr, als die Sonne die letzten Strahlen gegen die Spannorthörner schickte und diese zwischen den Wolken rot erscheinen liess, stand Sepp oberhalb der Hütte beim Kreuz und sprach den Alpsegen. Das war sehr berührend und manch einem wurden die Augen nass. Nach feinem Älplerkaffee liessen wir den Abend ausklingen und bald war Ruhe eingekehrt im Schlafsaal.

Sonntag: Wunderbarer Morgen. Kein Wölkchen mehr und langsam kletterte die Sonne über die Berge und tauchte die Gegend in goldenes Licht. Nach dem feinen Zmorge wandern wir hinauf zur Fürenalp 1844m, wo uns wieder ein toller Ausblick auf die prächtige Bergwelt und hinab nach Engelberg erwartete. Hier entschieden sich nun 8 Personen die Wanderung über Dagenstal, der Alp „Ober Zieblen“ hinab nach Engelberg zu machen. In gut 3 Std und 800 m Abstieg auf zum Teil schmalen Weglein erreichten wir Engelberg. Es war einfach wunderschön. Tolle Ausblicke und schöne Alpen.

Die restlichen 4 Personen genossen noch auf der Fürenalp einen Kaffee. Danach fuhren sie mit den Gondeli ins Tal und wanderten auf der linken Seite des Aabaches zurück nach Engelberg, unterbrochen vom Picknickhalt bei schönem Platz im schattigen Wald. Gegen 16 Uhr trafen wir uns alle wieder beim Bahnhof. Unser Zug stand schon bereit und wir konnten unsere Plätze einnehmen. In Luzern wechselten wir auf den Schnellzug der uns nach Zürich und danach in den Aargau zurück brachte.P1050180.jpg

Lieber Andreas und Elisabeth. Ihr habt für uns ein wunderschönes Weekend organisiert. Die schöne, herzliche Alp Hobiel werden wir sicher wieder mal besuchen. Alles war so schön und Deine Überraschung hat uns grosse Freude bereitet. Ganz herzlichen Dank an euch Beide.

Rosmarie Bollier

Heisses trockenes Sommerwetter liess uns erahnen, dass wir dieses Jahr kein Feuer entfachen durften. Dies konnte  22 Naturfreunden nicht abhalten,  zum Waldhaus "i de Grueb" ob Bözen zu kommen. 10 Personen starteten sogar eine 50 minütige Wanderung ab Elfingen. Aber erst nach einem kühlen Trunk im Restaurant zum Sternen! Um 12 UhrM23.jpg trafen alle beim Waldhaus ein wo uns ein feiner Hugo Apero spendiert wurde von Esther Farruggio und Berthi Pfister. Die Tische standen schön am Schatten und ein sanftes Lüftchen brachte Erholung. Nach dem Picknick wurde von vergangenen und zukünftigen Anlässen berichtet. Und plötzlich hörten wir einen Donner und sogleich fing es an zu regnen. Schnell brachten wir unsere Sachen zur Hütte und erfreuten uns am sanften Nass! Nach einer Viertelstunde konnten die Tische und Bänke wieder getrocknet werden und das Kuchenbuffet wurde eröffnet. Welch feine Sachen da standen! Vielen Dank den fleissigen Bäckerinnen. Der Kaffee und der "Gügs" schmeckte natürlich besonders hier im Freien. Nach halb 3 Uhr wurde es Zeit für die Wanderer um rechtzeitig das Postauto in Bözen zu erreichen. 

Vielen herzlichen Dank an Berthi Pfister und Esther Farruggio für das Herrichten und das wieder Aufräumen des Platzes.  Diesen Anlass werden wir auch nächstes Jahr wieder auf dem Programm finden!

Rosmarie Bollier

 


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz