Samstag: 12 Naturfreunde fuhren am frühen Morgen nach Engelberg und mit dem Sport Bus bis zur Haltestelle Wasserfall in der Nähe der Talstation Führenalpbahn 1083m. Hier auf der grossen Terrasse des gleichnamigen Restaurants schmeckte uns der Kaffee mit Gipfel gut. Die Berge rings um Engelberg hielten sich noch in dichten Wolken bedeckt. Für den heutigen Aufstieg kam uns das gerade recht! Wir wanderten der Engelberger Aa entlang langsam in die Höhe. Das Rauschen des Baches war angenehm in unseren Ohren. Schon lange hatten wir dieses Rauschen nicht mehr gehört. In der Nähe vom Alpenrösli nahmen wir unser Picknick ein. Danach wanderten wir weiter bis zum Restaurant Stäfeli. Hier kehrten wir ein und nahmen auf der Terrasse einen Kaffee oder einen Orangenmost. Ab hier wurde der Weg stetig steiler und das Atmen machte mehr Mühe. Langsam stiegen wir höher, immer wieder unterbrochen vom Bestaunen der vielen schönen Blumen, der farbigen Raupen und wunderschönen Schmetterlingen. Herrlich dieser Duft von P1050233.jpgsonnenwarmen Weiden. Das Glockengeläut der Kühe und Rinder, die hier für uns alle sichtbar schön grün Alpenwiesen und viel Wasser geniessen durften, liess uns Staunen. Beim grossen Wasserfall “Stäuber“ kamen wir auf der Höhe an und ruhten uns einen Moment aus. Gegenüber sahen wir zur Spannorthütte, zu den vielen Wasserfällen die vom übrig gebliebenen Schnee in die Tiefe rauschten. Von hier war es nun nicht mehr weit, bis zu unserem heutigen Ziel, der Alp Hobiel 1673m ü M. Die Älpler Familie Zurfluh hiess uns herzlich willkommen. Wir konnten das Nachlager beziehen und die Bergschuhe gegen leichte Hausschuhe tauschen. An den Sonnentischen vor dem Haus liessen wir uns mit kühlen Drinks oder einem feinen Meringue verwöhnen. Und jetzt kam die angekündigte Überraschung von Andreas. Im hübschen Sennenchuteli spielte er auf seiner Handorgel ein paar lüpfige Musikstücke. So gut! Andreas, du hast uns wirklich überrascht und uns Freude bereitet. So sehr, dass sogar ein Tänzchen gedreht wurde auf dem Grasplatz! Um 18 Uhr durften wir in der Stube an den Tischen Platz nehmen und es wurden uns feine Älpermakkaronen mit Apfelmus serviert. Mmmm so fein war dies. Sepp und Therese, die Senioren (Sepp seit 62 Jahren, Therese seit 48 Jahren), jeden Sommer auf der Alp, erzählten uns aus ihrem Leben und was sich in diesen langen Jahren alles zugetragen hat. Sepp hat sogar ein Büchlein geschrieben. Sehr spannend und erheiternd. Gegen 20.30 Uhr, als die Sonne die letzten Strahlen gegen die Spannorthörner schickte und diese zwischen den Wolken rot erscheinen liess, stand Sepp oberhalb der Hütte beim Kreuz und sprach den Alpsegen. Das war sehr berührend und manch einem wurden die Augen nass. Nach feinem Älplerkaffee liessen wir den Abend ausklingen und bald war Ruhe eingekehrt im Schlafsaal.

Sonntag: Wunderbarer Morgen. Kein Wölkchen mehr und langsam kletterte die Sonne über die Berge und tauchte die Gegend in goldenes Licht. Nach dem feinen Zmorge wandern wir hinauf zur Fürenalp 1844m, wo uns wieder ein toller Ausblick auf die prächtige Bergwelt und hinab nach Engelberg erwartete. Hier entschieden sich nun 8 Personen die Wanderung über Dagenstal, der Alp „Ober Zieblen“ hinab nach Engelberg zu machen. In gut 3 Std und 800 m Abstieg auf zum Teil schmalen Weglein erreichten wir Engelberg. Es war einfach wunderschön. Tolle Ausblicke und schöne Alpen.

Die restlichen 4 Personen genossen noch auf der Fürenalp einen Kaffee. Danach fuhren sie mit den Gondeli ins Tal und wanderten auf der linken Seite des Aabaches zurück nach Engelberg, unterbrochen vom Picknickhalt bei schönem Platz im schattigen Wald. Gegen 16 Uhr trafen wir uns alle wieder beim Bahnhof. Unser Zug stand schon bereit und wir konnten unsere Plätze einnehmen. In Luzern wechselten wir auf den Schnellzug der uns nach Zürich und danach in den Aargau zurück brachte.P1050180.jpg

Lieber Andreas und Elisabeth. Ihr habt für uns ein wunderschönes Weekend organisiert. Die schöne, herzliche Alp Hobiel werden wir sicher wieder mal besuchen. Alles war so schön und Deine Überraschung hat uns grosse Freude bereitet. Ganz herzlichen Dank an euch Beide.

Rosmarie Bollier

Heisses trockenes Sommerwetter liess uns erahnen, dass wir dieses Jahr kein Feuer entfachen durften. Dies konnte  22 Naturfreunden nicht abhalten,  zum Waldhaus "i de Grueb" ob Bözen zu kommen. 10 Personen starteten sogar eine 50 minütige Wanderung ab Elfingen. Aber erst nach einem kühlen Trunk im Restaurant zum Sternen! Um 12 UhrM23.jpg trafen alle beim Waldhaus ein wo uns ein feiner Hugo Apero spendiert wurde von Esther Farruggio und Berthi Pfister. Die Tische standen schön am Schatten und ein sanftes Lüftchen brachte Erholung. Nach dem Picknick wurde von vergangenen und zukünftigen Anlässen berichtet. Und plötzlich hörten wir einen Donner und sogleich fing es an zu regnen. Schnell brachten wir unsere Sachen zur Hütte und erfreuten uns am sanften Nass! Nach einer Viertelstunde konnten die Tische und Bänke wieder getrocknet werden und das Kuchenbuffet wurde eröffnet. Welch feine Sachen da standen! Vielen Dank den fleissigen Bäckerinnen. Der Kaffee und der "Gügs" schmeckte natürlich besonders hier im Freien. Nach halb 3 Uhr wurde es Zeit für die Wanderer um rechtzeitig das Postauto in Bözen zu erreichen. 

Vielen herzlichen Dank an Berthi Pfister und Esther Farruggio für das Herrichten und das wieder Aufräumen des Platzes.  Diesen Anlass werden wir auch nächstes Jahr wieder auf dem Programm finden!

Rosmarie Bollier

 

Die Bergtour rund um den Hundstock wurde wegen schlechtem Wetter vom Samstag 21. 7. auf Montag 23.Juli verschoben. Mit 16 Personen fuhren wir nach Sisikon. Von dort brachten uns die kleinen Postautos in vielen Kehren hinauf ins Riemenstaldental bis zum dortigen Luftseilbähnli. Im 4er Gondeli schwebten wir hinauf in den Nebel nach „Gitschen“. Im Nieselregen wanderten wir zur SAC Hütte Lideren. Dort verpflegten wir uns mit Kaffee und feinen Nussgipfel. Danach entschied sich unser Führer Bernhard Knecht, dass wir mal los wandern .Das Wetter würde doch sicher besser. Wir stiegen hoch zum Spilauersee, dessen Umfang wir nur schemenhaft erkennen konnten. Der Regen hatte aufgehört und wir entschieden, jetzt doch die ganze Tour zu machen. Immer höher stiegen wir durch wunderschöne Alpenwiesen. Alpenrosensträucher wechselten sich mit den alten Bärten der Anemonen mit den vielen Tröpfchen im Haar. Einfach ein wahres Wunder dieser Alpengarten. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir den Übergang „Siwfass“ 2139m. Wir verzichteten hier noch auf den Hagelstock zu steigen da man doch nicht mehr sehen konnte. Dafür aber stimmten alle in den Gesang unserer zwei jungen Wanderer mit ein. Welche Freude und Erquickung diese zwei lustigen Gesellen uns doch bereiteten! Beim anschliessenden Abstieg vorbei beim „Schön Chulm“ drückte doch immer wieder mal die Sonne durch den Nebel. Wir sahen jetzt was für hohe Berge da um uns standen. Die Mittagspause wurde mitten in den Alpenrosen gehalten. Nun aber gab es einen steilen Abstieg. Langsam und vorsichtig damit wir nicht ausrutschten auf den nassen Steinen, kamen wir nach unten. Ein weiterer Aufstieg brachte uns zurück zur Bergstation GiP1040885.jpgtschen. Beim keinen Bergkirchlein ruhten wir uns noch aus bevor die kleine Bahn alle 16 Personen müde, zufrieden und glücklich nach unten brachte. Mit den Postautos fuhren wir zurück nach Sisikon. Ein Restaurant war geöffnet und wir konnten doch noch eine Erfrischung zu uns nehmen. Der Zug brachte uns zurück in den Aargau.

Lieber Bernhard. Wir möchten uns bei dir für die Organisation und Leiten dieser Bergtour ganz herzlich bedanken. Für alle war es eine Freude so in den höheren Bergen zu wandern. Gerne kommen wir wieder mal mit dir.

Rosmarie Bollier

Nach der Fahrt Bern – Fribourg – Charmey waren die 21 Naturfreunde glücklich, dass Vreni Haas, unsere heutige Wanderleiterin, gleich zu einem schönen Café hinsteuerte und wir uns bei Kaffee und Gipfel stärken konnten. Der Himmel so blau, die Landschaft so grün, so wunderschön präsentierte sich das Freiburgerland heute. So begann die Wanderung hinab zum Stausee Lac de Montsalvens. Diesem entlang erreichten wir eine Hängebrücke. Über diese zu gelangen war für einige eher ungemütlich!! Doch alle schafften es und so erfreuten wir uns auf der interessanten Strecke mit stetem Auf und Ab und schmalen WaldwIMG-20180707-WA0002[1].jpgeglein. Unterwegs kamen wir hinab zum Ufer des Sees. Hier hielten wir eine kurze Rast und genossen den Anblick auf den blauen See. Wir wanderten weiter und erreichten nun die Staumauer. Hier sahen wir hinab in die Schlucht "Gorges de la Jogne", durch diese wir nach der Mittagspause wandern würden. Zuerst aber machten wir oben auf dem Hügel mit schönem Blick hinab zum See eine gemütliche Picknickpause. Nun aber ging der Weg über viele Treppenstufen hinab in die Schlucht. Der Fluss rauschte uns ins Ohr und wieder ging es auf und ab, über Brücklein, durch Tunnels und immer auf schmalem Weg hoch über dem Fluss. Wir sahen auch die vielen geflickten Stellen, wo der Sturm die Bäume gefällt hatte und wir deshalb im Mai diese Wanderung absagen mussten. Es brauchte viele Helfer bis der Weg wieder begehbar gemacht werden konnte. Es waren sicher auch viele freiwillige naturbegeisterte Menschen, die hier mitgeholfen haben. Wir waren und sind dankbar dafür. Die hohen Felsen und die schmalen Durchgänge liessen uns erahnen wie sich hier vor tausenden von Jahren das Wasser einen Weg gebahnt hat. Am Ende der Schlucht machten wir wieder einen kurzen Halt. Dann erreichten wir den Dorfteil „Forcel“ von Broc und schon bald wanderten wir durch offenes Weideland. Vor uns das Panorama vom Moléson und jetzt sahen wir in der Ferne auch das Schloss von Greyerz, unser Endziel. Wir kamen zur Kapelle des Marches. Einige besuchten diese und dann ging's hinunter zum Ufer des Flusses „Sarine“ (Saane). Diesem entlang dann über eine alte Holzbrücke und wir standen vor dem Hügel des Städtchens Greyerz. Vreni liess uns entscheiden, ob wir langsam oder schnell die vielen Treppenstufen hinauf gehen wollen. Eine Gruppe ging schnell die anderen gemütlich und schliesslich waren alle oben im hübschen Städtli. Wir konnten uns erfrischen an feiner Glace, einem Bier oder einem Gläschen Weisswein. Danach schlenderten wir durch die belebte Gasse und schon bald mussten wir den Weg hinab zum Bahnhof antreten. In der Schaukäserei schauten wir kurz hinein und dann fuhren wir mit dem Zug zurück in den Aargau. Ein wirklich schöner Wandertag ging zu Ende.

Vreni Haas, Du hast einen grossen Applaus verdient und wir danken Dir für die Organisation und Leitung dieser Wanderung. Wir zählen auch weiterhin auf Dich. Gerne unterstützen wir Dich bei Gelegenheit.

Rosmarie Bollier


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz