Die Bergtour rund um den Hundstock wurde wegen schlechtem Wetter vom Samstag 21. 7. auf Montag 23.Juli verschoben. Mit 16 Personen fuhren wir nach Sisikon. Von dort brachten uns die kleinen Postautos in vielen Kehren hinauf ins Riemenstaldental bis zum dortigen Luftseilbähnli. Im 4er Gondeli schwebten wir hinauf in den Nebel nach „Gitschen“. Im Nieselregen wanderten wir zur SAC Hütte Lideren. Dort verpflegten wir uns mit Kaffee und feinen Nussgipfel. Danach entschied sich unser Führer Bernhard Knecht, dass wir mal los wandern .Das Wetter würde doch sicher besser. Wir stiegen hoch zum Spilauersee, dessen Umfang wir nur schemenhaft erkennen konnten. Der Regen hatte aufgehört und wir entschieden, jetzt doch die ganze Tour zu machen. Immer höher stiegen wir durch wunderschöne Alpenwiesen. Alpenrosensträucher wechselten sich mit den alten Bärten der Anemonen mit den vielen Tröpfchen im Haar. Einfach ein wahres Wunder dieser Alpengarten. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir den Übergang „Siwfass“ 2139m. Wir verzichteten hier noch auf den Hagelstock zu steigen da man doch nicht mehr sehen konnte. Dafür aber stimmten alle in den Gesang unserer zwei jungen Wanderer mit ein. Welche Freude und Erquickung diese zwei lustigen Gesellen uns doch bereiteten! Beim anschliessenden Abstieg vorbei beim „Schön Chulm“ drückte doch immer wieder mal die Sonne durch den Nebel. Wir sahen jetzt was für hohe Berge da um uns standen. Die Mittagspause wurde mitten in den Alpenrosen gehalten. Nun aber gab es einen steilen Abstieg. Langsam und vorsichtig damit wir nicht ausrutschten auf den nassen Steinen, kamen wir nach unten. Ein weiterer Aufstieg brachte uns zurück zur Bergstation GiP1040885.jpgtschen. Beim keinen Bergkirchlein ruhten wir uns noch aus bevor die kleine Bahn alle 16 Personen müde, zufrieden und glücklich nach unten brachte. Mit den Postautos fuhren wir zurück nach Sisikon. Ein Restaurant war geöffnet und wir konnten doch noch eine Erfrischung zu uns nehmen. Der Zug brachte uns zurück in den Aargau.

Lieber Bernhard. Wir möchten uns bei dir für die Organisation und Leiten dieser Bergtour ganz herzlich bedanken. Für alle war es eine Freude so in den höheren Bergen zu wandern. Gerne kommen wir wieder mal mit dir.

Rosmarie Bollier

Nach der Fahrt Bern – Fribourg – Charmey waren die 21 Naturfreunde glücklich, dass Vreni Haas, unsere heutige Wanderleiterin, gleich zu einem schönen Café hinsteuerte und wir uns bei Kaffee und Gipfel stärken konnten. Der Himmel so blau, die Landschaft so grün, so wunderschön präsentierte sich das Freiburgerland heute. So begann die Wanderung hinab zum Stausee Lac de Montsalvens. Diesem entlang erreichten wir eine Hängebrücke. Über diese zu gelangen war für einige eher ungemütlich!! Doch alle schafften es und so erfreuten wir uns auf der interessanten Strecke mit stetem Auf und Ab und schmalen WaldwIMG-20180707-WA0002[1].jpgeglein. Unterwegs kamen wir hinab zum Ufer des Sees. Hier hielten wir eine kurze Rast und genossen den Anblick auf den blauen See. Wir wanderten weiter und erreichten nun die Staumauer. Hier sahen wir hinab in die Schlucht "Gorges de la Jogne", durch diese wir nach der Mittagspause wandern würden. Zuerst aber machten wir oben auf dem Hügel mit schönem Blick hinab zum See eine gemütliche Picknickpause. Nun aber ging der Weg über viele Treppenstufen hinab in die Schlucht. Der Fluss rauschte uns ins Ohr und wieder ging es auf und ab, über Brücklein, durch Tunnels und immer auf schmalem Weg hoch über dem Fluss. Wir sahen auch die vielen geflickten Stellen, wo der Sturm die Bäume gefällt hatte und wir deshalb im Mai diese Wanderung absagen mussten. Es brauchte viele Helfer bis der Weg wieder begehbar gemacht werden konnte. Es waren sicher auch viele freiwillige naturbegeisterte Menschen, die hier mitgeholfen haben. Wir waren und sind dankbar dafür. Die hohen Felsen und die schmalen Durchgänge liessen uns erahnen wie sich hier vor tausenden von Jahren das Wasser einen Weg gebahnt hat. Am Ende der Schlucht machten wir wieder einen kurzen Halt. Dann erreichten wir den Dorfteil „Forcel“ von Broc und schon bald wanderten wir durch offenes Weideland. Vor uns das Panorama vom Moléson und jetzt sahen wir in der Ferne auch das Schloss von Greyerz, unser Endziel. Wir kamen zur Kapelle des Marches. Einige besuchten diese und dann ging's hinunter zum Ufer des Flusses „Sarine“ (Saane). Diesem entlang dann über eine alte Holzbrücke und wir standen vor dem Hügel des Städtchens Greyerz. Vreni liess uns entscheiden, ob wir langsam oder schnell die vielen Treppenstufen hinauf gehen wollen. Eine Gruppe ging schnell die anderen gemütlich und schliesslich waren alle oben im hübschen Städtli. Wir konnten uns erfrischen an feiner Glace, einem Bier oder einem Gläschen Weisswein. Danach schlenderten wir durch die belebte Gasse und schon bald mussten wir den Weg hinab zum Bahnhof antreten. In der Schaukäserei schauten wir kurz hinein und dann fuhren wir mit dem Zug zurück in den Aargau. Ein wirklich schöner Wandertag ging zu Ende.

Vreni Haas, Du hast einen grossen Applaus verdient und wir danken Dir für die Organisation und Leitung dieser Wanderung. Wir zählen auch weiterhin auf Dich. Gerne unterstützen wir Dich bei Gelegenheit.

Rosmarie Bollier

An diesem heissen herrlichen Sommersonntag kamen 35 Erwachsene und zwei Kinder zum zeka in Dättwil um sich am Brunchbuffet zu bedienen. Welch feine Sachen da bereit standen. Schlemen war angesagt. In der schattigen Gartenwirtschaft fanden wir schöne

20180701 102659Plätze ohne schon zu schwitzen an der Sonne! Gegen 12 Uhr war an der Info von vergangegen und zukünftigen Anlässen zu hören. Danach nach einem weiteren Kaffee oder einem Fruchtsalat machten sich 12 Personen bereit um mit Vreni Haas einen Verdauungs-spaziergang  zu unternehmen. Der Weg verlief grösstenteils im kühlen Wald. Unterwegs machten wir in der Nähe von Rütihof  einen kurzen Halt. Dann kamen wir hinab bei der Lindmühle an die Reuss. Viele Böötli waren unterwegs auf dem Wasser und grüssten uns Wanderer mit einem Jauchzer. Kurz bevor wir zur Brücke in Birmenstorf kamen, wurde ein Brunnen belegt um Arme und Gesicht mit dem frischen Wasser zu kühlen! Bei der Brücke entschieden sich 2 Personen hinauf nach Birmenstorf zu gehen um den Bus Richtung Baden zu erreichen. Die restlichen wanderten über die Brücke hinauf gegen Mülligen. Im schattigen Garten der Wirtschaft "Mühle" liess es sich noch gut eine Stunde aushalten mit kühlen Getränken. Später wanderten sie ins Dorf hinauf und der Bus brachte sie nach Brugg zurück. 

Ein schöner Anlass der auch nächstes Jahr wieder Freude bringen mag. Herzlichen Dank für die Organisation und Führung der Wanderung an Vreni Haas.

 Rosmarie Bollier

Montag 18. Juni.

35 Personen kamen gegen 11 Uhr in Appenzell beim Hotel Hecht an. Wir konnten unser Gepäck deponieren und die Mittagszeit individuell gestalten. Das Dorf Appenzell bietet so viele Restaurants und Cafés wie nirgends sonst. Interessant, fast jedes dritte Geschäft ist eine Bäckerei. Wir staunten bloss.

Alle 35 Personen starteten um 13 Uhr zur angesagten Wanderung nach Weissbad. Einige wanderten dem Fluss Sitter entlang, die anderen machten noch einen weiteren WegP111Türkenbund.jpg bis nach Weissbad. Wir wurden mit vielen blühenden Türkenbundpflanzen überrascht. Es war wie im Märchen. Im Kurhaus Hof Weissbad durften wir uns im Gartenrestaurant erfrischen mit Kaffee oder einem Bierchen. Danach wanderten die meisten der Sitter entlang zurück nach Appenzell. Einige fuhren mit der Bahn. Um 18 Uhr gab es einen Apero vom Hotel spendiert und danach nahmen wir das Nachtessen ein. Da die Wettertemperaturen so warm waren, wurde nach dem Essen noch spaziert und wir genossen den ersten Abend draussen.

 

Dienstag 19. Juni.

Heute teilten sich die Leute ganz verschieden auf. Jedes machte das was es gerne unternehmen mochte. Begleitet gab es zwei Wanderungen.

Die leichtere Tour startete auf der Ebenalp, führte via Wildkirchli – Äscher – Füssler – Chlus auf den Schäfler. Roland Müller führte die 9 Personen gemütlich hinauf. Von der Chlus auf den Schäfler, der sich leider zeitweise im Nebel versteckte, waren es noch 4 Personen. Die anderen spazierten auf dem Höhenweg zurück zur Ebenalp.

Die sportliche Gruppe mit 13 Personen startete auch auf der Ebenalp. Zuerst gings hinunter zum Wildkirchli und Äscher, danach auf schöner Höhe durch wunderschön blühende Alpwiesen hinüber zur Altenalp. Die Älperfamilie war erst seit 10 Tagen hier. Weit unter uns sahen wir den Seelapsee, gegenüber die Meglisalp und die ganze Bergkette von den Felsen der Alp Sigel, Bogartenfirst, Marwees bis zum Altmann. Leider war der Säntis und auch der Schäfler nur kurz zu sehen. Der Nebel hielt sie hartnäckig veAp71.jpgrsteckt. Bei der Altenalp nahmen wir unser Picknick ein, mussten wir uns doch stärken, um den steileren Teil der Tour gut zu meistern. Zuerst wanderten wir weiter aufwärts zum Sattel. Hier bog der Weg auf die andere Seite und wurde immer steiler. Das Weglein schmal und rutschig auf dem Schotter. Immer höher bis wir an der Felswand der "Läden" anlangten. Der steile schmale Weg und der abfallende Abgrund liessen doch einige verstummen. Trotzdem staunten wir immer wieder ob der Blumenpracht, die sich hier auf dem felsigen Untergrund zeigte. Über eine Eisentreppe und nach 1,5 Std Aufstieg ab der Alp gerechnet, erreichten wir glücklich und stolz den Schäfler. Wir wurden von den 4 Wanderern empfangen und wir gratulierten einander zur bestandenen Tour. Im Restaurant gab es Kaffee und danach wanderten wir hinab auf die Ebenalp. Die Gondel brachte uns wieder ins Tal und das rote Appenzellerbähnli zurück nach Appenzell.

Mittwoch 2o. Juni

Heute waren wieder zwei Touren begleitet.

Roland wanderte mit 9 Personen rund um den Fähnerenspitz. Start war in Eggerstanden. Nach einer halben Stunde gemächlichem Aufstieg gab's bei der Kapelle Bildstein den ersten Stopp. An diesem lauschigen Plätzchen verweilten wir in Ruhe vor dem strengeren Aufstieg über die Alp Loos zum Bildsteinkopf. Dort bot sich eine wunderbare Aussicht ins Rheintal und zu den Vorarlberger Alpen. Dann tauchten wir in den kühlen Wald und erreichten bald das verträumte Forstseeli. Eine ausgedehnte Mittagsrast war angesagt an diesem wunderschönen Picknickplatz. Gestärkt ging's weiter hinauf zum Resspass wo die prächtige Aussicht auf die Alpstein-Berge und hinunter nach Appenzell überraschte. Der Abstieg Richtung Eggli und nach Eggerstanden über Alpweiden mit Kühen und Ziegen erforderte oft volle Aufmerksamkeit. Zum Abschluss der Tour kehrten wir ein im Gasthaus "Altes Bild".

Die sportliche Tour begann in Brülisau wieder mit 13 Teilnehmenden. Durch moorige Alpenweiden stiegen wir bergan. Die Wiesen waren wunderschön durchsetzt mit diversen Orchis und Bergblumen. Langsam stiegen wir in die Höhe und kamen da aus dem Wald, wo man wieder hinüber zur Ebenalp und heute auch den Säntis sehen konnte. Wir machten eine kurze Pause im Schatten und genossen die tolle Aussicht. Nun ging es hinauf zur Alp Cher, danach steil durch den Wald. Nun kamen wir auf die Alp Bärstein. Hier waren Schafe und Geissen zuhause. Bei der kleinen Hütte mussten wir uns verpflegen bevor wir zur steilen Wand des Zahmen Gocht hochstiegen. Durch Alpenrosen und Brennesseln kamen wir nun zu der hohen Felswand. Wie nur soll da ein Weg nach oben sein, fragten sich etliche. Dann sahen wir den Einstieg und mithilfe von Seilen und Treppen schafften wir den Klettersteig hinauf zum Übertritt auf die Alp Sigel. Etliche Jauchzer ertönten und freudige Gratulationen wurden ausgetauscht. Ein wahrlicher Erfolg so gegen 800 Höhenmeter geschafft zu haben. Beim kleinen BildstAp176.jpgöckli machten wir eine ausgiebige Mittagsrast. Dann stiegen wir hinab zu den Alphütten wo die vielen Kühe und Rinder den Sommer verbringen dürfen. Hinab durch den Wald gelangten wir danach zum Sämtisersee. Wieder machten wir Pause. So herrlich das Windlein zu spüren und den Blick zum kräuselnden Wasser zu geniessen. Nach kurzem Abstecher durch den Wald (leider den falschen Weg) wanderten wir nun dem See entlang und gelangten so auf den richtigen Wanderweg der vom Plattenbödeli zum Ruhsitz verläuft. Diesem folgten wir auf schöner Höhe. Der Durst liess uns schneller gehen und wir kamen zu der Alpwirtschaft Ruhsitz. Aber oh weh, da stand ein Schild "Mittwoch Ruhetag". Schade! Wir konnten uns aber vom Kühlschrank auf der Terrasse bedienen und den Durst löschen. So hatten wir erst noch genügend Tische am Schatten! Nun stand noch der letzte Abstieg bevor, hinunter nach Brülisau. Die 300 Höhenmeter durch Wiesen merkten unsere Muskeln schon ein wenig. Stolz und auch müde von der 5¼-stündigen Tour kehrten wir mit dem Bus und dem Zug zurück nach Appenzell.

Donnerstag 21. Juni

Heute war der Abreisetag. Doch wir wollten noch den Tag geniessen. Mit Marie-Rose stiegen noch weitere 3 Personen zu Fuss hinauf zum Hohen Kasten. Eine Leistung die sich sehen lies. Nochmals 800 Höhenmeter nach zwei Tagen Wandern. Bravo! Eine grosse Gruppe traf sich mit Roland und mir zu einem Dorfrundgang. WiAp06.jpgr sahen etliche wunderschöne Häuser und hörten deren Geschichte und von Künstlern. Danach liessen wir uns mit der Luftseilbahn nach oben auf den Hohen Kasten tragen. Hier im Alpengarten erlebten wir wunderschöne Blumen. Der Rundumblick hinunter ins Rheintal sowie zum Sämtisersee, Säntisgebirge und über Appenzell bis zum Bodensee war fantastisch. In den Restaurants nahmen wir eine kleine Mahlzeit ein und danach schwebten wir wieder mit der Bahn hinab nach Brülisau. Der Wanderweg dem Brüelbach entlang nach Weissbad war angenehm und schön zum  wandern. Ein letztes Mal fuhren wir mit dem roten Bähnli zurück nach Appenzell. Um 16 Uhr holten wir unsere Koffer im Hotel ab und dann kehrten wir zurück in den Aargau.

Wunderbare Tage haben wir in und um Appenzell verbracht. Ich glaube, dass es allen gefallen hat. Ob nun mit Ausflügen, Wanderungen oder Spaziergängen.

Ich möchte vor allem unseren Wanderleitern Marie-Rose Bircher und Roland Müller ganz herzlich Danke sagen. Marie-Rose für die Organsation des Hotels und Roland für die Bahnreise. Auch euch Allen die mit uns diese Tage genossen haben. Zusammen haben wir doch wieder etwas erlebt und die Erinnerung daran ist unvergesslich.

Rosmarie Bollier

18 Personen freuten sich auf die Wanderung im Jura. Nach einem Startkaffee machten wir uns um 10 Uhr auf der Vue des Alpes auf den Weg. Durch üppigen Wald stieg der Wanderweg bergan. Die Vögel jubilierten für uns die schönsten Begrüssungslieder. Nach ¾ Std. kamen wir zu der Feriensiedlung Tête de Ran. Vor uns der gleichnamige Berg! Also orientierte uns Roland dass es zwei Wege gäbe. Steil hinauf oder ringsum? Alle entschieden sich: Wir wollen rauf! Langsam kletterte die Gruppe die Kehren hoch. Oben angekommen kroch auch der Nebel zu uns hoch, und wir sahen nur auf die eine Seite Richtung La Chaux–de-Fonds. Nach kurzer Pause gings wieder hinab und nun über die Krete  leicht auf und absteigend. Durch wunderschön blühende Matten und Wiesen, herrlich zum Wandern. Nach 12 Uhr war es auch Zeit fürs Mittagspicknick. Und da… oh nein -  gleich fing es an zu regnen. Natürlich hofften wir nur auf einen kurzen Schauer, aber es artete zu einem längeren Regen aus. Schirme und Regenjacken wurden hervor geholt und wir mussten weiter gehen. Wir sahen nun hinab  auf den Neuenburger-und Murten See. Dort unten schien die Sonne! Nur hier oben weilte die Regenfront. H54 Vorbei am höchsten Punkt unserer Wanderung beim Mont Racine 1438m ging es wieder hinab. Nun endlich liess auch der Regen nach. Wir konnten uns wieder befreien von den schweisstreibenden Regenschützen. Die letzte Wegstrecke wanderten wir wieder über Weiden und blühende Wiesen. Durch den Wald hinab gelangten wir zu unserem Ziel dem Col de la Tourne. Im grossen Restaurant „Hôtel de la Tourne“ kehrten wir gerne ein. Die Sonne trocknete uns,  wir waren glücklich und genossen den feinen Neuenburger Wein oder eine Glace mit Absinth! Der Bus brachte uns hinab nach Neuchâtel. Der Zug zurück in den Aargau.

Trotz Regen, es war eine schöne Wanderung. Ein herzliches Danke dem Wanderleiter Roland Müller. Gerne kommen wir wieder mit Dir.

Rosmarie Bollier

Durch die blühende Ostschweiz fahrend kamen wir mit 25 Personen in Heiden an. Ein schönes, stolzes Dorf. Nach feinem Kaffee im Restaurant Linde begann die Wanderung durch das Dorf und bald ansteigend hinauf Richtung Kaien. Sobald wir etwas Höhe erreicht hatten überblickten wir von oben das Dorf, die Landschaft und den See. Die Sonne liess die Löwenzahnblüten leuchten als wäre es morgen verboten. Ein wahrer goldener Traum. Immer wieder liessen wir den Blick zurück schweifen und erfreuten uns am schönen Tag. Gegen halb zwölf Uhr kamen wir beim Naturfreundehaus Kaien auf 1100 m ü.M. an. Also bereits 300 Höhenmeter geschafft! Für uns waren hier die Tische bereits an der Sonne gedeckt und es kamen feine Düfte aus der Küche. Eine währschafte, herrlich duftende Minestrone mit und ohne Speckwürfeli und eine Kürbissuppe mit feinen Zutaten und frischem Brot standen bald bereit und wurde uns serviert. Ganz herzlichen Dank dem anwesenden Personal der Naturfreunde Rorschach. Herzlich und zuvorkommend habt ihr uns bedient. Gegen 13 Uhr stiegen wir nochmals kurz bergan um die tolle Aussicht auf dem Kaienspitz zu geniessen. Diesmal Richtung Säntisgebirge und Hoher Kasten usw. Dann ging der Weg hinab durch Wald und Weiden. Ein kurzer Gegenanstieg brachte uns nach Rossbüchel und zum Fünfländerblick, von wo man den ganzen Bodensee überblicken kann. Ein wunderschöner Platz um Pause zu machen. Nun wanderten wir hinab nach Schwendi zum Bahnhöfli und zum Beizli „Station“. In der Gartenwirtschaft liessen wir den schönen Wandertag ausklingen. Das rote Appenzeller Bähnli brachte uns hinab nach Rorschach Hafen. Danach auf der Fahrt nach Weinfelden konnten wir auf der einen Seite den See und auf der anderen Seite blühende Apfelanlagen bewundern. Auch auf der anschliessenden Fahrt nach Winterthur standen immer wieder Apfelbäume im schönsten Hochzeitskleid zur Schau. So kamen wir wieder glücklich und zufrieden im Aargau an.

Lieber Roland. Einmal mehr hast Du, für viele uns unbekannte, schöne Ecke der Schweiz gezeigt. Wir möchten Dir ganz herzlich danken für die perfekt organsierte Organisation und Führung dieser Wanderung.

Rosmarie Bollier

Wer wollte da nicht wandern, in dieser schönen Frühlingszeit! An diesen Spruch erinnerten sich an diesem Samstag 25 Naturfreunde, die mit der Wanderleiterin Marie-Rose Bircher vom Klosterdorf Beromünster nach Sursee wanderten. In Beromünster besuchten wir zuerst das Chorherrenstift St. Michael. Ein wunderschöner ehrwürdiger Ort, der uns staunen liess. Es ist übrigens das einzige Chorherrenstift in der Schweiz. Danach wanderten wir ein Stück auf dem Radioweg mit einzelnen Stationen, wo wir erinnert wurden an den Radiosender Beromünster. Oben bei der Waldkathedrale genossen wir den Blick in die Berge und hinab nach Beromünster. Durch das grüne, landwirtschaftlich angebaute Gebiet wanderten wir auf Feldwegen. Es war eine wahre Pracht wie alles grünt und anfängt zu erblühen. Ein Wunder der Natur. Da sahen wir auch den berümten Sendeturm vom damaligen Radiosender. Durch den Weiler "Waldi" gelangten wir zum Kirchlein in Grüt wo wir uns auf Steinbänken niederliessen um unser Picknick einzunehmen. Danach ging der Weg über in den Chäserenwald. Unterwegs bei ei­nem alten Wald­häuschen er­zählte uns Marie-Rose die Ge­schichte von "Mundi",  einem Ein­siedler dier hier wohnte. Er war es auch, der das kleine Kirchlein das hier steht, selber baute, und auch heute noch viele Wanderer erfreut. Die Geschichte ist so herrlich und erinnerte an eine Zeit der Zufriedenheit und Einfachheit. Nun ging es hinab nach Schenkon und schon sahen wir den Sempachersee. An der Promenade des Sees standen so viele Sonnenbänkli, und wir durften hier noch verweilen, um die warme Sonne zu tanken. Auf schönem Weglein gelangten wir dem Suhrebächlein folgend zur Altstadt, und durch die lebhafte Stadt zum Bahnhof Sursee. Nahe diesem kehrten wir ein und genossen den wohlverdienten Kaffee und etwas Süsses, bevor wir über Olten zurück nach Brugg fuhren.

Eine wirklich schöne Spazierwanderung endet mit herzlichem Dank für die Organisation und Führung unserer Leiterin Marie-Rose. Wir freuen uns auf weitere von Dir organisierten Wanderungen. 

Rosmarie Bo. 

Ein wunderschöner warmer Frühlingstag vermochte 43 Naturfreunde zu locken am Höck beim Waldhaus Lupfig dabei zu sein. Zu Fuss, mit dem Velo oder Auto pendelten die Menschen gegen Mittag bei der Hütte ein. Ein herrliches Feuer war bereit um die mitgebrachten Fleisch-oder Wurstwaren zu bräteln. An den sonnigen Tischen war bald ein unkompliziertes, fröhliches Plaudern und Geniessen zu entdecken. Margrit und Werner Pauli sowie Anni Chiecci wirkten für uns in der Küche. Sie brauten Kaffee, wuschen Gläser und Teller ab und waren immer zur Stelle wenn etwas gebraucht wurde. Die Infos über vergangene und zukünftige Wanderungen wurden noch an der Sonne vorgetragen. Danach konnte man Kaffee und Kuchen holen und ausgiebig probieren. Danke den Bäckerinnen für die vielen verschiedenen Kuchen.   Einige Fotos vom letzten Jahr aber zeigten Rosmarie und Kurt Weber in der Hütte an der Leinwand. Danke an Kurt für das Bereitstellen der Geräte. Es war einmal mehr so lustig wieder die einzelnen Situationen oder Erlebnisse zu sehen. Es wurde viel gelacht. 

Ein wirklich gelungener Höck, herrliche Temperaturen und ein Vogelkonzert im Lupfiger Wald ging seinem Ende entgegen. Ein ganz grosses Dankeschön an Margrit, Werner und Anni für Eure Vorbereitung und Arbeit in der Hütte.

Rosmarie Bo.

Bei der Haltestelle Remigen-Zentrum konnte Elsbeth Baumann bei nebligem Winterwetter 16 Personen begrüssen. Eine schöne Schar, die bei diesem Wetter etwas unternehmen wollten. Zuerst wanderten wir dem Schmittenbächlein entlang Richtung Mönthal. Später wechselten wir die Talseite und durch die Rebhänge wanderten wir wieder gegen Remigen zurück. Unterwegs überraschte uns Elsbeth mit einem mitgetragenen Apero- Wein. Da sagten wir natürlich nicht nein! Danach pilgerten wir weiter.  Bei der Kirche in Remigen sahen wir das alte Zifferblatt mit nur einem Zeiger. Durch das Dorf und wieder leicht ansteigend kamen wir an den Waldrand über den Rebhängen. Auf dieser Höhe hat man  eine schöne Aussicht auf das Dorf Remigen auf der einten, und das Dorf  Rüfenach auf der anderen Seite.  Der Weg führte nun hinab nach Hasel. Im Restaurant Hasel kehrten wir ein und bestellten etwas zum Mittagessen. Als wir nach einer Stunde wieder aus dem Haus kamen war die Sonne da und kein Schnee mehr auf den Wiesen! Also Vormittag Winter und Nachmittag Frühling! Die Remiger gingen von hier zurück in ihr Dorf. Einige gingen in Rüfenach auf den Bus und sechs Personen nahmen den Weg nach Brugg unter die Wanderfüsse. Gegen halb vier Uhr waren wir in Brugg und durch die Altstadt erreichten wir Auto oder Bahnhof. 

Liebe Elsbeth wir bedanken uns herzlich für die Organsation und den feinen Apero.   

             Rosmarie Bo.

Mit 15 Naturfreunden und 5 Gästen begann unser Spaziergang bei der Bergstation der Standseilbahn Braunwald bei bewölktem Himmel. Es war aber hell, der frische Schnee "schneeweiss", und die Wege super begehbar. Schnell waren wir aus dem Getümmel der vielen Skifahrer und genossen das tiefverschneite Braunwald. Die Wälder waren noch schneeverhangen und die Sonne blinzelte immer wieder mal durch die Wolkendecke. Die Felsen waren verzaubert durch  schöne Eisformationen. Nach 1¼ Std. kamen  wir im verschneiten Weiler Nussbühl an. Im dortigen heimeligen Bauernbeizli nahmen wir Platz in der Stube und genossen die bestellte Suppe und den feinsten Kartoffelsalat mit Hauswurst. Den bekannten hiesigen Gugelhupf musste natürlich auch probiert werden. Es war gemütlich und warm in dieser Bauernstube. Mit einem Herzschöggeli erinnerte unsere Leiterin an den heutigen Valentinstag und bedankte sich so für die schöne Beteiligung. Ein Gruppenfoto vom Winter-Spaziergang Braunwald im Februar 20118

Gegen 14 Uhr verliessen wir die hübsche Bleibe. Gerne werden wir ein anderes Mal hier wieder einkehren. Und siehe da: Die Sonne begann durch immer grösser werdende Löcher zu scheinen. Es war auch wärmer geworden. So wanderten wir auf etwas anderem Weg zurück zur Station der Bahn. Auf der Rückreise ver­schwanden die Wolken immer mehr und bereits in Glarus war der Himmel wolken­los. Die weissen Berge bekamen wir nochmals im schönsten Licht zu sehen. 

Ich bedanke mich bei Allen die mit mir gewandert sind.

Auf ein nächstes Mal.                           Rosmarie Bollier

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Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz