Wer wollte da nicht wandern, in dieser schönen Frühlingszeit! An diesen Spruch erinnerten sich an diesem Samstag 25 Naturfreunde, die mit der Wanderleiterin Marie-Rose Bircher vom Klosterdorf Beromünster nach Sursee wanderten. In Beromünster besuchten wir zuerst das Chorherrenstift St. Michael. Ein wunderschöner ehrwürdiger Ort, der uns staunen liess. Es ist übrigens das einzige Chorherrenstift in der Schweiz. Danach wanderten wir ein Stück auf dem Radioweg mit einzelnen Stationen, wo wir erinnert wurden an den Radiosender Beromünster. Oben bei der Waldkathedrale genossen wir den Blick in die Berge und hinab nach Beromünster. Durch das grüne, landwirtschaftlich angebaute Gebiet wanderten wir auf Feldwegen. Es war eine wahre Pracht wie alles grünt und anfängt zu erblühen. Ein Wunder der Natur. Da sahen wir auch den berümten Sendeturm vom damaligen Radiosender. Durch den Weiler "Waldi" gelangten wir zum Kirchlein in Grüt wo wir uns auf Steinbänken niederliessen um unser Picknick einzunehmen. Danach ging der Weg über in den Chäserenwald. Unterwegs bei ei­nem alten Wald­häuschen er­zählte uns Marie-Rose die Ge­schichte von "Mundi",  einem Ein­siedler dier hier wohnte. Er war es auch, der das kleine Kirchlein das hier steht, selber baute, und auch heute noch viele Wanderer erfreut. Die Geschichte ist so herrlich und erinnerte an eine Zeit der Zufriedenheit und Einfachheit. Nun ging es hinab nach Schenkon und schon sahen wir den Sempachersee. An der Promenade des Sees standen so viele Sonnenbänkli, und wir durften hier noch verweilen, um die warme Sonne zu tanken. Auf schönem Weglein gelangten wir dem Suhrebächlein folgend zur Altstadt, und durch die lebhafte Stadt zum Bahnhof Sursee. Nahe diesem kehrten wir ein und genossen den wohlverdienten Kaffee und etwas Süsses, bevor wir über Olten zurück nach Brugg fuhren.

Eine wirklich schöne Spazierwanderung endet mit herzlichem Dank für die Organisation und Führung unserer Leiterin Marie-Rose. Wir freuen uns auf weitere von Dir organisierten Wanderungen. 

Rosmarie Bo. 

Ein wunderschöner warmer Frühlingstag vermochte 43 Naturfreunde zu locken am Höck beim Waldhaus Lupfig dabei zu sein. Zu Fuss, mit dem Velo oder Auto pendelten die Menschen gegen Mittag bei der Hütte ein. Ein herrliches Feuer war bereit um die mitgebrachten Fleisch-oder Wurstwaren zu bräteln. An den sonnigen Tischen war bald ein unkompliziertes, fröhliches Plaudern und Geniessen zu entdecken. Margrit und Werner Pauli sowie Anni Chiecci wirkten für uns in der Küche. Sie brauten Kaffee, wuschen Gläser und Teller ab und waren immer zur Stelle wenn etwas gebraucht wurde. Die Infos über vergangene und zukünftige Wanderungen wurden noch an der Sonne vorgetragen. Danach konnte man Kaffee und Kuchen holen und ausgiebig probieren. Danke den Bäckerinnen für die vielen verschiedenen Kuchen.   Einige Fotos vom letzten Jahr aber zeigten Rosmarie und Kurt Weber in der Hütte an der Leinwand. Danke an Kurt für das Bereitstellen der Geräte. Es war einmal mehr so lustig wieder die einzelnen Situationen oder Erlebnisse zu sehen. Es wurde viel gelacht. 

Ein wirklich gelungener Höck, herrliche Temperaturen und ein Vogelkonzert im Lupfiger Wald ging seinem Ende entgegen. Ein ganz grosses Dankeschön an Margrit, Werner und Anni für Eure Vorbereitung und Arbeit in der Hütte.

Rosmarie Bo.

Bei der Haltestelle Remigen-Zentrum konnte Elsbeth Baumann bei nebligem Winterwetter 16 Personen begrüssen. Eine schöne Schar, die bei diesem Wetter etwas unternehmen wollten. Zuerst wanderten wir dem Schmittenbächlein entlang Richtung Mönthal. Später wechselten wir die Talseite und durch die Rebhänge wanderten wir wieder gegen Remigen zurück. Unterwegs überraschte uns Elsbeth mit einem mitgetragenen Apero- Wein. Da sagten wir natürlich nicht nein! Danach pilgerten wir weiter.  Bei der Kirche in Remigen sahen wir das alte Zifferblatt mit nur einem Zeiger. Durch das Dorf und wieder leicht ansteigend kamen wir an den Waldrand über den Rebhängen. Auf dieser Höhe hat man  eine schöne Aussicht auf das Dorf Remigen auf der einten, und das Dorf  Rüfenach auf der anderen Seite.  Der Weg führte nun hinab nach Hasel. Im Restaurant Hasel kehrten wir ein und bestellten etwas zum Mittagessen. Als wir nach einer Stunde wieder aus dem Haus kamen war die Sonne da und kein Schnee mehr auf den Wiesen! Also Vormittag Winter und Nachmittag Frühling! Die Remiger gingen von hier zurück in ihr Dorf. Einige gingen in Rüfenach auf den Bus und sechs Personen nahmen den Weg nach Brugg unter die Wanderfüsse. Gegen halb vier Uhr waren wir in Brugg und durch die Altstadt erreichten wir Auto oder Bahnhof. 

Liebe Elsbeth wir bedanken uns herzlich für die Organsation und den feinen Apero.   

             Rosmarie Bo.

Mit 15 Naturfreunden und 5 Gästen begann unser Spaziergang bei der Bergstation der Standseilbahn Braunwald bei bewölktem Himmel. Es war aber hell, der frische Schnee "schneeweiss", und die Wege super begehbar. Schnell waren wir aus dem Getümmel der vielen Skifahrer und genossen das tiefverschneite Braunwald. Die Wälder waren noch schneeverhangen und die Sonne blinzelte immer wieder mal durch die Wolkendecke. Die Felsen waren verzaubert durch  schöne Eisformationen. Nach 1¼ Std. kamen  wir im verschneiten Weiler Nussbühl an. Im dortigen heimeligen Bauernbeizli nahmen wir Platz in der Stube und genossen die bestellte Suppe und den feinsten Kartoffelsalat mit Hauswurst. Den bekannten hiesigen Gugelhupf musste natürlich auch probiert werden. Es war gemütlich und warm in dieser Bauernstube. Mit einem Herzschöggeli erinnerte unsere Leiterin an den heutigen Valentinstag und bedankte sich so für die schöne Beteiligung. Ein Gruppenfoto vom Winter-Spaziergang Braunwald im Februar 20118

Gegen 14 Uhr verliessen wir die hübsche Bleibe. Gerne werden wir ein anderes Mal hier wieder einkehren. Und siehe da: Die Sonne begann durch immer grösser werdende Löcher zu scheinen. Es war auch wärmer geworden. So wanderten wir auf etwas anderem Weg zurück zur Station der Bahn. Auf der Rückreise ver­schwanden die Wolken immer mehr und bereits in Glarus war der Himmel wolken­los. Die weissen Berge bekamen wir nochmals im schönsten Licht zu sehen. 

Ich bedanke mich bei Allen die mit mir gewandert sind.

Auf ein nächstes Mal.                           Rosmarie Bollier

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