Samstag, 13.Januar 2018

Pünktlich vor 8.45 Uhr trafen diverse Teilnehmer mit div. Gepäck auf dem Bahnhof in Brugg ein. Vreni hatte eine gut organisierte Zugfahrt vorbereitet und wir konnten nur noch probieren gut unsere Plätze einzunehmen. Als wir in Davos-Platz ankamen stand auch schon unser Taxi bereit und wir konntn Ski’s und Koffern aufladen und sogar 7 Personen konnten noch einsteigen und wurden ohne Mühe ins Hotel gefahren. Danach funktionierte alles wie am Schnürchen. Schlüssel fassen und die Koffern ins Zimmer befördern ,danach war frei ! 

Einige gingen ins COOP Rest. zum Mittagsschmaus nach Wunsch. Skirennen am Fernsehn inbegriffen.
Im Lauf des Mittags machten wir uns auf den Weg zur Parsennbahn um Preis der Skibillette abzuklären. Wir lösten dann bereits mit einem Gutschein aus der Schweizerfamilie 2-Tageskarten zu einem Sonderpreis, so hatten wir schon für Sonntag und Montag Billiette.

Gruppenfoto aus den Winterferien 2018 in Davos

Sontag, 14.Januar 2018

Da Billette vorhanden, Starten wir Skifahrer um 9 Uhr zum Bus und sind bei strah­lendem Wetter bereits um 9.45 oben auf dem Joch. Vermutlich hat es viele Leute noch nicht aus den Federn gelockt, wir stau­nen über die fantastischen Ver­hältnisse. Wunderbare Aus­sicht und angenehmes Klima. Etwa eine halbe Stunde sind wir am fahren als plötzlich Attiger Hans auf uns wartet oben auf der Piste. Er ist am Morgen immer der Erste und hat bereits einige Abfarten hinter sich und wir erkunden nun mit ihm, wo’s am schönsten ist.
Leider hatten wir dann am Nachmittag einen Zwischenfall, der nicht hätte passieren sollen.
Marlies stürzte leider hinter mir so unglücklich dass am linken Knie Kreuz-und Seitenband verletzt wurden. Da sie aber noch ohne weiteres zur Mittelstation herunter fuhr dachten wir es sei nicht so schlimm. Sie sagte sie mache dort eine Pause und warte auf uns und werde noch etwas die Sonne geniessen.
Als wir aber danach wieder kamen nach zwei Abfahrten, war sie nirgends mehr zu finden.
Wir machten uns nicht mehr weiter Sorgen und genossen weiter das schöne Wetter!

Montag, 15.Januar 2018

Marlies hatte eine mühsame Nacht und wollte am Morgen zuerst einen Bekannten anrufen und ihre Heimfahrt organisieren, da er jedoch nicht erreichbar war wurde sie etwas ruhiger und ich wollte sie überreden mit ins Spital zu kommen um sich untersuchen zu lassen.
Aber erst als dann Vreni sagte dass es sicherer wäre in Davos zum Notfall zu gehen und erst danach abzureisen, hat es dann geklappt. Am Nachmittag zirka um 15 Uhr wurde sie abgeholt.

Wir Skifahrer genossen unsern zweiten Tag in vollen Zügen und haben auch die ganz neue Sesselbahn kennen gelernt. Feudal: geheizte Sitze !
Sämtliche Abfahrten die wir gemacht haben waren sehr gut präpariert und wir sind voll auf die Kosten gekommen.

Dienstag, 16.Januar 2018

Ueber Nacht hatten wir einen kräftigen Wettersturz! Es stürmte und die Windgeschwindigkeiten waren hoch. Bis am Morgen hatte es etwa 40 cm Neuschnee auf den Strassen und stürmte immer noch. Alle Bahnen hatten geschlossen. Um 10 Uhr trafen sich die Wanderer in der Lobby. In voller Winterkleidung und Windschutz und Kappen gingen wir zum Bus und fuhren Richtung Meierhofertäli . Unterwegs steigen wir aus und wandern noch die letzte Strecke bis zum Walserhaus. Ein wunderschönes Restaurant. Total verschneit kommen wir dort an und sind froh, dass wir an die Wärme können. Wir waren fast die einzigen Gäste und wurden super bedient. Oben am Berg konnten wir sogar noch Gemsen oder Hirsche beobachten die sich dort im Tiefschnee durchkämpften.

Mittwoch, 17.Januar 2018

Wieder hat’s geschneit ca. 50 cm und alle Bahnen im ganzen Tal sind geschlossen. Laufend hört man dass die Wächten runtergesprengt werden von den steilen Hängen. Wir werden also nochmals einen Tag zu Fuss unterwegs sein.Wir wandern vom Hotel Richtung Spital und runter zum Fluss. Die Schneemauern sind etwa fast so hoch wie ich! Nach etwa einer Std. sind wir bei einem Rest. Waldhaus und brauchen einen Tee. Der grosse Teil der Gruppe will nach Glaris wandern und ich mache einen Rückzieher und nehme den nächsten Bus zurück und gehe mit meinen Skis zur Thalstation Jakobshorn. Da aber das ½- Tagesabo fast gleichviel kostet, entschloss ich mich zur Rückkehr und bin mit den Skis spazieren gegangen!

Donnerstag, 18.Januar 2018

Nochmals hat’s über Nacht geschneit und wir können wieder nicht auf die Pisten! Wir nehmen den Bus und fahren bis zur Mühle und wandern zur Teufi ! Im dortigen Beizli waren sie gutgelaunt und wir geniessen einen guten Apéro und anschliessend ein herrliches Essen. Unsere Gruppe ist guter Laune und wir danken Vreni für’s Organisieren all der Touren.

Freitag, 19.Januar 2018

Das Wetter sieht etwas besser aus und Misteli Bruno und ich wollen nun nochmals einen Versuch starten und auf die Skies! Die Parsennbahn meldet offene Pisten und wir wagen einen Versuch. Mit vielen andern Skifans stehn wir an und warten was da kommen mag. Auf’s Joch soll die Fahrt gehen und als wir oben ankommen oh Gott, da weht uns ein eisiger Sturmwind um die Ohren und unsere Augen können keine Piste erkennen. Der Nebel wird in grauenhaften Schwaden dahergefegt. Wir lassen den vergifteten Fahrern den Vortritt . Mit gemischten Gefühlen versuchen wir auf dem Hang eine Piste auszumachen, können aber nicht sehen wo die Spuren hinführen. Mit Ach und Weh! Starten wir und kommen mit Müh und Not über die Strecke bis zur Mittelstation. Dort machen wir Pause. Als wir dann das Mittagessen vor uns hatten , lüftet sich der Nebel und ich sage voll Freude zu Bruno: „Jetzt muesch aber emol use luege“ . Er Packt sofort den Fotoapparat und sagt: „waou, jetz muess ich aber sofort en Foti mache“! Als wir mit dem Essen fertig waren, fuhren wir nochmals hoch und da war das schöne Erlebnis schon wieder vorbei. Wir probierten noch den Hang etwas besser zu meistern , was mir jedoch dann total in die Hosen ging. Ich fuhr leider etwas zu schnell und konnte die Kurve um eine Pistenmarkierung nicht mehr rechtzeitig kriegen und fuhr in den Tiefschnee. Und setzte mich dummerweise noch auf den Hosenboden bei einer Schneehöhe von etwa 1,50 m . Bruno war mein Retter in der Not! Ich kam nämlich nicht mehr vom Boden hoch! Das hat uns dann gereicht und wir fuhren mit der Bahn hinunter und wechselten unsern Schneeberg. Wir fuhren mit dem Bus dann nach Glaris und hatten auf dem Rinerhorn noch drei wunderbare Abfahrten bei Sonnenschein.

Samstag, 20.Januar 2018

Bündelitag: Kofferpacken Ski’s zusammenbinden und um 9 Uhr verladen zum Transport auf den Bahnhof. Zuerst noch die Rechnungen begleichen und verabschieden.

Wieder einmal mehr ist eine gute Winterferienwoche schon wieder zu Ende und ich möchte unserer Leiterin Vreni Haas ganz herzlich danken für alles was sie uns ermöglicht hat und ihren guten Willen, Allem gerecht zu werden. Vreni: Bravo, Vorzüglich hast du alles gemeistert. „Danke –vielmol !

Elsbeth Baumann

 

Für die Schneeschuhtour am 27. Januar 18 war Wirzweli auf dem Programm.

Aber: Kein Schnee!

Gruppenfoto der Schneeschuhtour Melchsee-Frutt vom 27.Januar 2018

Bernhard Knecht, unser Führer, schlug kurz entschlossen die Melchsee-Frutt vor und alle waren dabei. 14 Personen schwebten ab Stöckalp in den hübschen runden Gondeli durch dichten Nebel in die Höhe. Was uns wohl erwartet?  Wow! – es schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel und es hatte Schnee, viel Schnee! Wie haben wir dies nur verdient! Im Restaurant „Post Huis“ nahmen wir zuerst einen Kaffee. Danach schnallten wir unsere Schneeschuhe an und nahmen den Aufstieg gegen die Erzegg unter unsere Füsse. Oben angelangt, genossen wir eine fantastische Aussicht. Ein Traum bei dieser Sonne und Wärme. Danach wanderten wir über die Höhe und später hinunter gegen die Tannalp. Immer wieder waren wir erstaunt über die Fernsicht. Ebenso über die wunderschönen Schneebilder, die wir bestaunten. Ein von Wind und Wetter geformtes Meisterwerk, das man kaum nachbilden könnte. Auf der Alp machten wir Mittagspause. Einige wanderten auf dem Wanderweg zurück zur Frutt. Andere wagten nochmals einen kurzen Aufstieg um auf schöner Höhe ebenfalls zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen. Gegen 15 Uhr brachten uns die Gondeli hinunter zur Stöckalp, wo wir im Restaurant Waldhaus zum Abschluss des herrlichen Tages ein feines Fondue bekamen. Als sich die Sonne hoch oben rot von uns verabschiedete, hiess es auch für uns den Bus zu besteigen um zurück in den Aargau zu fahren. 

Ganz herzlichen Dank an Bernhard für die Organisation und Leitung dieses Tages. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal.

Rosmarie Bo.

Die leuchtenden Kerzen vor der Hornusserhütte gaben von weitem ein herzliches Willkomm an die 21 Naturfreunde, die an diesem Abend  am Chlaushöck teilnahmen. Bei Kerzenlicht gab es erst einen wärmenden Glühmost. Marlise, unsere heutige Gasteberin, begrüsste uns herzlich und bat uns in die warme Stube.  Diese war schön dekoriert. Jörg hatte vor  der Hütte ein Feuer bereit und dort durften die mitgebrachten FleischstückeEin Erinnerungsfoto vom Chlaushöck in der Hornusserhütte am 2. Dezember 2017 gebraten werden. Angeregt und fröhlich plaudernd nahmen wir unser Essen ein. Im Anschluss wuden noch Infos abgegeben und unsere neue Präsidentin Esther stellte sich ganz ungezwungen vor uns hin und machte ihre Sache perfekt! Nun aber  sollte uns der Chlaus besuchen. Der liess uns aber warten, so dass noch einige Lieder gesungen wurden. Doch der Chlaus kam nicht. Er sandte uns Brief und Paket per Drohne!  Ja, was der wieder alles wusste von uns Naturfreunden.... Es war so lustig der Erzählerin Marlise zuzuhören. Danke Chlaus/Chläusin! Nun wurden drei Gänge Lotto gespielt, mussten doch noch ein paar Franken zusammen kommen für die Hüttenmiete. Freudig machten alle mit und die Glücklichen durften auf dem Gabentisch etwas aussuchen. Nun wurde Kaffee und Kuchen angeboten. Was für schöne Kuchen da auf dem Tisch standen! Danke allen Bäckerinnen. 

Es war einmal mehr ein schöner, gemütlicher Chlausabend. Marlise du bist eine tolle,liebe Gastgeberin. Wir danken Dir, Jörg, und Deinen Helferinnen  ganz herzlich. 

Rosmarie Bo.

Fuldera Eingangsbild

Am Sonntag 15. Oktober

wurden 19 Naturfreunde bei der Postautohaltestelle Fuldera Cumün vom Seniorchef des Hotels Staila herzlich in Empfang genommen. Wie schön, hier willkommen zu sein. Im Sonnenlicht lädt uns das Hotel schon zu einem heimatlichen Gefühl ein. Da noch nicht alle Zimmer bezugsbereit waren, konnten wir uns im Speisesaal an die Tische setzen und eine Kleinigkeit essen. Es war Traumwetter, so dass wir uns zum Kaffee auf die Terrasse begeben konnten. Um halb zwei Uhr machten wir uns auf zum Spaziergang nach Valchava. Auf der rechten Talseite wanderten wir durch den herbstlich gefärbten Wald. Die Lärchen leuchteten um die Wette in ihrem goldenen Kleid. Die vielen lustigen Vogelskulpturen eines Künstlers vom Tal entlockten uns jeweils ein Schmunzeln. In Valchava bewunderten wir die schönen Häuser mit ihrem Blumenschmuck. Auf der Gartenterrasse des Hotel Central stärkten wir uns mit Kaffee und feinem Nusskuchen. Der Bus brachte uns nach Fuldera zurück. Hier gab es um 18 Uhr einen Begrüssungs-Apero im Kulturhaus gleich neben dem Hotel. 

Montag, 16. Oktober | Wanderung: Il Fuorn – Margunet – Buffalora

01 FuornMargunetBuffalora

Mit dem Postauto fuhren wir nach Il Fuorn. Heute starteten wir die Wanderung im Nationalpark bei noch frischen Temperaturen. Entlang dem Ofenfluss (Ova dal Fuorn) ging's talaufwärts. Beim Parkplatz P7 überquerten wir die Passstrasse und tauchten ein ins Val dal Botsch. Durch Föhrenwald und dem Bach entlang wanderten wir gemächlich bergwärts bis zum vorgegebenen Rastplatz. Heinz, unser Wander-leiter, hatte heute sogar ein Stativ und das Fernrohr mitgenommen. So konnten wir hier die Gemsen beobachten. Auf dem weiter ansteigenden Weg kamen wir auf eine Höhe von 2328m. Hier auf Margunet war wieder ein Rastplatz. Also nahmen wir hier unser Picknick ein. Wie wunderschön es war: Traumwetter, warm, tolle Aussicht und ein feines Picknick! Alles was wir hier erlebten, genossen wir in vollen Zügen und waren dankbar. Ab hier ging es wieder talwärts. Zuerst ziemlich steil, später dem Fluss entlang, der sich in einer Schlucht romantisch dahin schlängelte. Nun wurde uns wieder ein ganz schöner Rastplatz „Stabelchod“ präsentiert. Hier an der warmen Hüttenwand genossen wir ein weiteres Mal eine längere Rast. Danach gingen wir hinab zur Strasse. Zwischen der Strasse und dem Ova dal Fuorn schlängelte sich ein schmales Weglein durch lichten Föhrenwald hinauf bis nach Buffalora. Bis uns der Bus mitnahm, hatten wir noch Zeit für einen Kaffee oder ein Bierchen.
Wanderzeit 4 Std.

Dienstag, 17. Oktober | Wanderung: Ofenpass – Alp Astras – Lü.

02 Ofenpass

Von der Passhöhe wanderten wir auf schönem Weglein zur Ebene "Plaun da l'Aua". Die Alp da Munt liessen wir rechts liegen und stiegen gemächlich in die Höhe bis 2393 m.ü.M. Danach ging es über die ausgedehnte Höhe der Fuorcla Funtana da S-Charl mit schöner Sicht bis in die italienischen Berge. Zwischendurch gab es kurze Pausen und unser Wanderleiter erklärte uns die Namen der Berge oder sonst Gegebenheiten. Immer hatte er Antworten auf Fragen. Nach kurzem steilem Abstieg erreichten wir die Alp Astras. Von hier sieht man weit ins S-Charl-Tal. An schönster Sonnenlage hatte es hier Holzbänke und Tische. Das Picknick schmeckte uns herrlich in dieser herbstlichen Landschaft. Nun wanderten wir durch eine parkähnliche Gegend mit kleinen Föhren und einem schlängelnden Flüsschen, das aber bei einem Gewitter sicher gewaltig ansteigen könnte. Heute aber war es so friedlich und ruhig. Auf dem Pass da Costainas machten wir wieder eine Pause. Dann ging es steil hinab zur Alp Champatsch. Die vielen Lärchen leuchteten hier so wunderbar, so intensiv, dass wir uns kaum wagten, schnell zu laufen, um auf der Alp den Kaffee und feinen Kuchen zu geniessen. Nun wanderten wir hinab nach Lü, von wo uns das Postauto nach Fuldera brachte.
Reine Wanderzeit 4.5 Std. Herrliche Lärchenwälder!

Mittwoch, 18. Oktober | Wanderung: Lü – Alp Tabladatsch – Hof Terza – Müstair.

03 hofterza

Um 9 Uhr brachte uns der Bus wieder hinauf nach Lü. Nach Besichtigung der schlichten, schönen, unter Denkmalschutz stehenden Kirche wanderten wir auf der Alpstrasse bergwärts zur Alp Tabladatsch. Wunderschöne Lärchen leuchteten in der Morgensonne in den wiederum tiefblauen Himmel. Der Ortler mit seinem weissen Mantel grüsste aus der Ferne. Nach der Alp machten wir eine Pause. Den Sommer auf der Alp in dieser prächtigen Berglandschaft zu verbringen muss wahrlich ein Erlebnis sein. Weiter führte der Wanderweg durch lichten Wald mit zum Teil uralten Lärchenbäumen. Die Rinde dieser Bäume ist so zerfurcht. Ich möchte sie am liebsten ein bisschen streicheln um sie zu trösten und ihnen zu gratulieren zu diesem Alter. Was die alles erlebt haben! Danach wie durch ein Wunder gelangten wir zu einem Seelein, dem Lai da Valpaschun. In seinem dunklen Wasser spiegelten der Wald und die Wanderer. Hier möchte man am liebsten verweilen. Aber der Weg ist noch lang und so gelangten wir aus dem Wald. Weit unten im Tal erblickten wir Sta. Maria. Dann, nach vielen Kehren auf einer Alpstrasse kommen wir zum Hof Terza, den wir schon vor zwei Jahren besuchen durften. An den Sonnentischen nahmen wir Platz und es wurde uns ein feines Plättli mit verschiedenem Trockenfleisch, Würsten und Käse serviert. Hungrig langten wir zu und freuten uns an dem hübschen Platz. Es ist so warm wie an einem Sommertag. Um halb zwei Uhr verabschiedeten wir uns und wanderten nun hinab durch Wald und über Weiden Richtung Müstair. Durch dieses hübsche Dorf wandernd, bestaunten wir auch hier die schönen Häuser. Eine Glace aus dem Dorfladen oder ein Drink im nahen Café tat uns so gut.
Wanderzeit 4 ¼ Std.

Donnerstag, 19. Oktober | Wanderung: Mals - Ganglegg - Schluderns 

04 ganglegg

Heute fuhren wir hinab ins Vinschgau nach Mals. Dort wanderten wir zuerst hinauf durch das Dorf. Oberhalb diesem mussten wir schon die Jacken ausziehen. Es ist auch heute ein Traumwetter und sehr warm. Entlang einem schönen Wanderweg, welcher „Sonnensteig“ hiess, wanderten wir durch lichten Mischwald und dem Waldrand entlang, mit schöner Aussicht ins Tal. Auch den Ortler sahen wir hier, aber von einer anderen Seite, als wie wir ihn sonst sahen! Später ging der Wanderweg an sonnigen Hängen entlang. Es hatte Wermutpflanzen, Hagebutten, Wachholder, und Sanddornsträucher. Die Rinder, die hier noch das dürre Gras fressen, sind so genügsam und geniessen ebenso die Sonne. Bei der „Gangelegg“, einem schönen Rastplatz mitten in einer restaurierten bronzezeitlichen Siedlung, halten wir Mittagsrast. Nach dieser Pause erleben wir eine eindrückliche Waalwanderung Nr. 17. Diese Suone (Waal) führt viel Wasser und schlängelt sich dem Hang entlang tief ins Matscher-Tal und auf der anderen Seite zurück. Aus dem Bach durch dieses Tal haben die Bauern in frühen Jahren diese Wasserleitungen gebaut, um Wasser für die Felder zu bekommen. Wir haben grossen Respekt vor diesen Menschen und den Arbeiten die hier vollbracht wurden. Das Wasser in diesem Waal gurgelt und fliesst so wunderbar. Mal springt es weit und sprudelt vor Freude durch enge Stellen, dann wieder fliesst es still und ruhig im breiten Bach entlang des Hanges. Es ist wie in unserem Leben. Mal hektisch und schnell, dann wieder ruhig und besinnlich. Aber immer weiter und weiter geht der Weg. Es war hier so romantisch, auf schmalem Weglein und über Brücklein zu gehen und immer das Wasser neben sich zu sehen. Ich glaube, es hat uns allen hier so gut gefallen. Dann aber, nach einer Stunde, müssen wir dieses Schauspiel verlassen und wieder ins Tal hinabsteigen. In vielen Kehren geht es hinunter an den Bach. Diesem entlang kamen wir ins Dorf Schluderns mit seiner „Churburg“. Mächtig thront sie über dem Dorf. Beim Restaurant zur alten Mühle konnten wie auf der Terrasse den Durst löschen. Dann gingen wir zum Bahnhof wo uns das Vinschgerbähnli zurück nach Mals brachte. Mit dem Postauto fuhren wir zurück ins Münstertal.
Wanderzeit 4 Std.

Heute war unser letzter Abend im Hotel Staila. Es war an der Zeit Danke zu sagen, allen die mit uns gewandert sind und unserem lieben Wanderleiter, der uns wieder so viele schöne Ecken seines Tals und der Berge gezeigt, uns umsichtig und gut geführt hat. Natürlich auch den Wirtsleuten Annina und Heinz, Irene und Roman, der Küchenmannschaft und dem Servicepersonal die uns verwöhnt haben. Ganz sicher wird das eine oder andere wieder einmal der hierher kommen und sich die Erinnerung an die schönen Wandertage fest ins Herz schliessen.

Freitag 20. Oktober | Wanderung: Süsom Tschierv – Romquelle – Fuldera

05 Fuldera

Zum Abschluss der Wandertage fuhren wir zusammen nach Tschierv und besuchten die Quelle des Rombaches. Diesem kleinen Bach entlang ging der Weg bis nach Orasom Tschierv. Von dort steigt der Wanderweg hinauf zum Wald, der wieder in seinem schönsten Herbstgold glänzte. Bei einer Waldlichtung mit schönem Blick hinab ins Tal und bis zum Ofenpass machten wir Pause. Weiter wanderten wir durch den Wald. Dann kamen wir wieder zu einer Lichtung, wo man wunderschön hinab nach Fuldera sah. „Unser Dörfchen“ hörte ich sagen und das gefiel mir auch. Nun gingen wir weiter und hinab wieder an den Bach. Diesen überquerten wir und kamen so beim Hotel an. Auf der Sonnenterasse nahmen etliche noch etwas zum Zmittag. Dann hiess es Abschied nehmen von diesem schönen Ort. Bus und Bahn brachten uns zurück in den Aargau. Es war einfach einmal mehr wunderschön.

Danke Euch Allen

Rosmarie und Roland


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz