Ber der Ankunft in Schwendi im Weisstannental durften 19 Naturfreunde zuerst zu Kaffe und Gipfeli ins nahe Rest. zur Mühle. Danach um 09.45 Uhr wanderten wir gemütlich abwechselnd auf- und abwärts Richtung Vermol. Die Berge waren noch in den Wolken und man sah, dass es erst noch geregnet hatte. Etliche Bäche waren zu überquern, steil waren die Wiesen, und die einzelnen Bauerngehöfte klebten an diesen Hängen. Das Kirchlein von Vermol grüsste erst noch hoch über uns. Doch bei der nächsten Kehre standen wir schon vor dem hübschen Kirchlein. Nun folgte ein spannender Weg durch ein Feuchtgebiet. Hindurch durch fein dufdenden Tannenwald, mit schönem Moos und Heidelbeerstauden. Leider ohne Beeren! Die pilzbegeiserten Männer suchten auch noch nach Pilzen, wäre doch der Boden hier ideal.  Über Brücklein und nasse Stellen gelangten wir zum Chapfensee. Ein spannender See, zwar gestaut aber wunderschön mitten in einer Waldlichtung lag vor uns. Wir wanderten diesem entlang bis zu einer hübschen Platz wo wir unser Picknick einnahmen. Eine Entenmutter mit drei herzigen Jungen machte bei uns Pause. Die Kleinen fast handzahm, und an Menschen gewohnt, bettelten um ein paar Brocken Brot. Nach dieser  Pause wanderten wir dem See entlang bis zum Ende, dort wo ein schöner Bach mit Getose Wasser in den See spritzte. Nun aber hiess es "Aufstieg". Zuerst durch Wald, später durch Alpweiden kletterten wir in die Höhe. Unterwegs bei einer kurzen Pause erreichte uns auch Kurt der lange nach uns ankam. Ein ganzes Säcklein voller Eierschwämme und Steinpilze zeigte er uns.Was für eine schöne Ernte und Aussicht auf ein feines Pilzgericht! Gut war es nicht so heiss, im Gegenteil, es war angenehm zum wandern. Die Sicht hinab ins Tal öffnete sich uns immer mehr. Tief unter uns nochmals zu sehen der Chapfensee. Das Städtchen Sargans mit seinem Schloss erschien uns weit weg. Auch die Churfirsten zeigten sich immer besser. Auf der Höhe angelangt und nach einer Trinkpause, durchwanderten wir ein schönes Gebiet, dem Jura ähnlich mit grossen Tannen und Weideland.Wanderung Chapfensee - WildenbergNach guten zwei Stunden nach dem Mittagshalt kamen wir in Wildenberg an. Stolz bedankte sich unser heutiger Wanderleiter Emil Meier, er rühmte uns für die gute Zeit die wir gelaufen seien. Und auch wir waren natürlich stolz! Nun hatten wir eine Stunde Zeit um im Rest. Schönhalden den Durst und "Gluscht" zu löschen. Um 16 Uhr fuhren die ersten Naturfreunde mit den lustigen Zwillings­bähnli ins Tal. Danach brauchte es noch weitere zwei Fahrten bis alle unten ankamen. Hier wartete schon das Postauto und brachte uns zum Bahnhof Flums. Mit der Bahn ging es zurück über Zürich in den Aargau.

Liebe Marlies und Emil. Mit dieser sehr schönen Wanderung habt ihr uns grosse Freude bereitet. Ganz herzlichen Dank für die Organsation und Durchführung. 

Rosmarie Bo.

Weil das Wetter nicht so recht wusste was es wollte , trafen sich in Brugg nur 9 Personen die mit dem Bus 372 nach Oberbözberg fuhren. Die Wanderung von da zur  Sennhütten, und weiter auf dem Fricktaler Höhenweg zum Wettacker und danach zur Waldhütte Bözen dauerte etwas länger als 2 Stunden. Bei der Hütte sassen doch schon etliche Naturfreude und wir wurden verwöhnt mit einem Glas Weisswein den Berthi Pfister uns spendete. Gesamthaft waren 27 Personen anwesend und nutzten das immer schöner werdende Wetter zum Essen, Plaudern und einfach geniessen. waldhuetteboezen Die Feuerstelle war perfekt bedient von den Jehle Burschen die das gekonnt meisterten. Vielen Dank Euch. Nach der Info wurden feine Kuchen aufgetischt und mit dem heissen Kaffee schmeckte dieser noch einmal so gut. Herzlichen Dank den Bäckerinnen. 

Gegen halb 3 Uhr verabschiedeten wir uns mit grossem Dankeschön  von unserer Gastgeberin Berthi Pfister. Der Bus brachte uns von Bözen zurück nach Brugg. 

Berthi wir sind einmal mehr gerne bei Dir zu Gast gewesen und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.

Rosmarie Bollier

Eine grosse Schar (40 Personen) freute sich auf einen schönen Bergtag. Mit den kleinen Postautos fuhren wir ab Tschingel auf der steilsten Postautostrecke von Europa hinauf auf die Griesalp. Die heutigen Temperaturen waren angenehm zum Wandern. Die Griesalp liegt zuhinterst im Kiental an ruhiger Lage mitten in den Bergen. Hier trennte sich die Gruppe auf. Es gab eine gemütliche und eine sportliche Tour.die sportliche Gruppe

Die sportliche Gruppe wanderte gleich los durch Wald und Alpweiden und kam nach einer Stunde hinauf zur Alp Dünden. Hier gab es eine Trinkpause. Danach ging es hinauf zur Bundalp und zum Bundläger. Unterwegs wurden wir von weidenden Rindern beäugt sowie Schafe und Ziegen waren zu sehen und hören. Zwischendurch gab es nochmals einen Halt bevor wir den letzten steilen Teil hinauf zum Übergang "Oberloch" unter die Füsse nahmen.  Die Sicht zum schneebedeckten Gamchigletscher, zum Gspaltenhorn und Bütlasse wurde teils durch Wolken verdeckt. Die Gspaltenhornhütte fanden wir durch den Feldstecher.  Einige von uns waren dort auch schon zu Gast. Wir sahen hinab zur Gamchialp, unserem nächsten Ziel. Oh soo weit unten!! Hier verpflegten wir uns und atmeten die herrliche Bergluft in unsere Lungen ein. Jetzt hiess es aber Konzentration für den Abstieg. Vorsichtig und langsam stiegen wir hinab und erreichten nach ¾ Stunden die Gamchialphütte wo wir die zweite Gruppe begrüssen konnten. Hier auf der Terrasse der schönen Alp genossen wir den verdienten Kaffee und ein feines Dessert. Einige stiegen noch in den Käsekeller und kauften ein Stück Alpkäse, der hier gemacht wird. Um 15 Uhr verabschiedeten wir uns und wanderten durch das Tal zurück zur Griesalp. Die gewaltigen Felsen hier waren eindrücklich und der Gamchibach weit unten in der Schlucht mit seinem Gletscherwasser rauschte zu uns hinauf. Die gemütlich Wandernden erlebten die Bergwelt auf dem Weg hinüber zur Wirtschaft Golderli wo sie einen Kaffee zur Stärkung einnahmen. Danach wanderten sie hinauf durch eben dieses Tal zur Alp Gamchi. Das Picknick kurz davor wurde aber zu einem Geissentheater sondergleichen! Immer mehr Geissen bedrängten die Naturfreunde und wollten unbedingt auch etwas zum Kauen.  Und sei es nur den Plasticsack oder etwas vom Schal und sogar das Sackmesser mit offener Klinge nahm eine Geiss in den Mund. Edith liess das aber nicht zu und riss es ihr wieder weg. Ein wahrer Krimi sei das gewesen, was auch die Fotos herzeigen. Später sahen sie hinauf und verfolgten die vom Oberloch herkommenden Bergänger. Bergtour GriesalpAuf der Griesalp warteten wir wieder auf die kleinen Postautos und so konnten wir nochmals die abenteuerliche Fahrt auf der schmalen, steilen Strasse mit den engen Kurven erleben. Die Autos brachten uns direkt nach Reichenbach und der Zug nach Bern. Hier allerdings gab es einen längere Pause. Wegen eines Unfalls konnte der Zug erst mit 20 Minuten Verspätung abfahren. Dann wurden wir wegen eines stehen gebliebenen Zuges über Burgdorf umgeleitet. Dadurch kamen wir eine gute halbe Stunde später nach Hause. Aber  dies war uns allen egal, wir hatten einen schönen Bergtag erlebt und erfreuten uns daran. 

Ich möchte unseren Leitern Roland Müller und auch Rolf Bircher ganz herzlich danken. Ihr habt uns wunderbar geführt und begleitet. Roland für Deine grosse Vorbereitung und Organisation herzlichen Dank. 

Rosmarie Bollier

Es war bereits das fünfte Jahr, dass wir hier im Zeka Restaurant unseren Naturfreunde Brunch einnehmen durften. Heuer jedoch im Inneren des Restaurants, weil es am Vormittag regnete. 

35 Personen kamen in den Genuss des herrlichen Frühstückbuffets. Um 12 Uhr gab es Infos über vergangene und kommende Anlässe und Wanderungen. 

17 Personen liessen sich ermuntern mit uns einen Verdauungsmarsch anzutreten. Durch das Gebiet des Segelhofes in Dättwil wanderten wir gegen den Wald. Zmorge - Brunch im Zeka DättwilDanach dem Waldrand entlang gegen das Oberhard der Gemende Birmenstorf. Auf dieser Höhe konnten wir hinab zur rollenden Autobahn sehen und hinüber zum Jura. Bei den obersten Rebbergen von Birmenstorf kamen wir aus dem Wald. Wir sahen das Dorf schön einge­bettet unten in der Mulde des Reb­berges. Die Trauben hingen satt und prall an den Rebstöcken. Hier hatte demnach der Frost keine Schäden hinterlassen. Wir genossen die schöne Aussicht hier oben. Danach wanderten wir hinab ins Dorf wo noch Festbetrieb herrschte. Das Birmi­fest war noch im Gange. Im Restaurant Adler lies­sen wir uns noch für eine Stunde nieder. Wir mus­sten doch den Birmenstorfer Wein noch probieren! Um halb 4 Uhr ging es mit dem Bus heimwärts. 

Vreni Haas wir danken Dir ganz herzlich für die Organisation.                             Rosmarie Bollier


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz