Freitag, 23. 6.17   Hinreise und Wanderung „Covatannaz-Schlucht“

Wir reisten mit 25 Personen nach Vuiteboeuf. Hier übernahm Frau Capaccini, die Hotelier-Frau, unser Gepäck und brachte es ins Hotel.  Marie-Rose Bircher, unsere heutige Wanderleiterin, führte uns durch das Dorf und dann ging der Wanderweg hinein in die Schlucht. Foto der Covatannaz-Schlucht Schon tauchten wir ein in eine wundersame Felsenschlucht. Tief unten hörten wir das Wasser rauschen. Wunderbare kühle Luft und Schatten begleiteten uns zu einem Picknickplatz, wo wir uns niederliessen um zu essen. Danach ging es auf schönem Pfad langsam in die Höhe, vorbei an einem Wasserfall und hüb­schen Steinmannli am Ufer des Flüss­chens. Bevor wir aus dem Wald und aufs offene Feld kamen, machten wir nochmals einen Halt. Danach ging es durch Weide- und Ackerland hinauf zum Bahnhof Sainte-Croix und dann zu unserem Hotel de France. Hier wurden die Zimmer bezogen und später unter dem Lindenbaum auf der Terrasse tat ein Bierchen oder ein Kaffee seine Wunder. Um halb vier Uhr nahm uns Frau Capaccini mit auf einen Dorfrundgang durch das ehemalige Industriestädtchen Sainte-Croix. Später beim Besuch des Museums „Arts et Sciences“ durften wir uns an einem Begrüssungsapero mit feinen Häppchen  erholen.

Samstag, 24. 6. 17  Wanderung „Aiguilles de Baulmes“

Um 9 Uhr starteten wir mit Marie-Rose zur Wanderung hinauf zu den Aiguilles. Wir staunten heute Morgen nicht schlecht, denn es hatte Nebel über dem Tal und in der Höhe. Für den Aufstieg war es uns aber nur recht. So kamen wir nicht so schnell ins Schwitzen! Wir kamen zügig voran und erlebten eine vielfältige Alplandschaft mit Weiden und Gehöften. Die Artenvielfalt der blühenden Pflanzen säumten die Wege mit Orchideen, gelbem Enzian und blühendem Türkenbund. Blumenwiese Das Glockengeläute der grasenden Rinder und Kühe war fast wie Sonntag. Durch Nebel gehend, dann wieder sahen wir fast die Sonne, so gelangten wir zur Alpwirtschaft „Café de La Gittaz“, wo wir uns eine Pause verdient hatten. Auch ein Kaffee oder Tee war hier genau richtig. Nun stiegen wir durch den Wald in die Höhe und gelangten auf den Höhenzug der „Aiguilles de Baulmes“. Diesem folgten wir bis zu einer Hütte, wo wir unser Picknick einnahmen. Wir staunten ob den Felsenzacken, die uns nicht zu nahe an den Abgrund gehen liessen. Dank dem immer schöner werdenden Wetter hatten wir von der Aus­sichts­kanzel einen prächtigen Blick hinab ins Flachland, wo die verschiedenen Farben der Felder ein wunderschönes Bild ergaben. Nur leider sahen wir nicht in die Berge. Diese blieben im Dunst verborgen. Bei der nahen Alpwirtschaft „Mont de Baulmes“ legten wir bei Sonnenschein eine längere Pause ein, bevor uns der Weg ziemlich direkt hinunter nach Sainte-Croix führte. So waren wir dann nach einer vierstündigen Wanderung doch froh, wieder daheim zu sein, um uns zu erholen. Marie-Rose verabschiedeten wir am Bahnhof. Sie fuhr heute nach Hause.

Sonntag, 25.6.17   Wanderung „Le Sentier des Bornes“ (Grenzwanderung)

Mit dem Bus fuhren wir nach L'Auberson bis La Grand' Borne. Dort überschritten wir mit unserem heutigen Wanderleiter Roland die Grenze nach Frankreich und wanderten bald über schöne Alpweiden in typischer Juralandschaft. Heute war wieder schönes sonniges Wetter.
Zwischenhalt bei der Blockhütte mit dem Namen "Olten" Es ging leicht aufwärts in den Wald von Les Placettes. Vorher sahen wir hinüber zum Höhenzug des Chasseron. Durch den Wald absteigend gelangten wir zum Grenzstein 182 und wir betraten wieder Schweizer Boden! Am Waldrand machten wir Picknickpause und erfreuten uns an dem stillen schönen Gebiet, wo weit und breit kein Dorf zu sehen war, sowie der frischen Luft, die unseren Lungen nur gut tat. Nun folgten wir dem Waldweg der uns zu einem Moorgebiet führte, wo wir wieder eine kurze Pause einlegten. Danach wanderten wir Richtung L'Auberson und kamen zu einem Block­haus mit dem Namen „Olten“! Viele Strassen und Wege bilden hier einen Knotenpunkt. Dies erinnerte die Erbauer an den Eisenbahn­knotenpunkt Olten und so nannten sie es "Refuge de la Gare d'Olten". Über Alpweiden gelangten wir danach wieder nach La Grand' Borne. Im dortigen Restaurant bekamen wir etwas Feines und wir konnten den Durst löschen. Der Bus holte uns hier wieder ab und brachte uns direkt vor unser Hotel.

Montag, 26.6.17  Wanderung zum „Saut de l'Eau“ und Rückreise

Wir packten unsere Koffer, denn heute ging es wieder heimwärts. Vorher aber marschierten wir mit Roland ausgangs des Dorfes zum Wald, wo wir den ziemlich steilen Aufstieg  ganz gemütlich in Angriff nahmen.  300 m höher, bei La Casba, wurde der Weg wieder flach. Grosse Viehherden  weideten auf dieser Höhe. Über uns thronte der Chasseron und wir hatten gute Fernsicht bis zu den Alpen und dem Genfersee. Ein wirklich wundervoller Tag. Beim Chalet Le Sollier ging das Weglein über eine wunderschön blühende Alpwiese hinab zur Strasse, die uns zum Chalet "Mont de la Mayaz“ brachte. Die hübschen Tische und die  farbigen Sonnenschirme versprachen hier eine gemütliche Einkehr. Wir wurden ganz freundlich bedient und die meisten entschieden sich hier etwas zum Essen zu bestellen. Jetzt folgte noch der interessanteste Teil der Wanderung.  Es wurde ein spannender Abstieg zur felsigen Schlucht „Saut de l'Eau“. Leider war der Bach trocken und dem Wasserfall fehlte das Wasser. Dennoch war es so spannend, über diverse Brücklein und Treppen zu steigen. Die Felsen mit verschiedenen Moosen bedeckt und in jeder Ritze ein Pflänzchen, einfach fantastisch. Nun ging der Weg halt wieder aufwärts. Auf der Höhe von Les Praises legten wir am Wegrand noch eine kurze Pause ein, bevor wir hinab nach Sainte-Croix wanderten. Bildergalerie Wandertage Sainte-Croix An den Tischen unter dem Lindenbaum beim Hotel de France löschten wir nochmals den Durst. Auch die Spielkarten wurden hervorgeholt, um die Zeit bis zum Abmarsch zum Bahnhof zu verkürzen. Nun wurde es Zeit. Wir verabschiedeten uns von den zu­vor­kommenden, freundlichen Wirtsleuten, be­dank­ten uns für die feinen Essen und den netten Service. Gerne werden wir diese Adresse weiter empfehlen. Die Koffer wurden uns an den Bahnhof gefahren und wir konnten den Heimweg via Yverdon und Olten antreten. 

Wir bedanken uns bei Allen, die diese schönen Tage mit uns verbracht haben. Wir sind dankbar dass alle gesund und unverletzt nach Hause gekommen sind.

Rosmarie Bollier, Roland  Müller und Marie-Rose Bircher      

Nach zweimaligen Absagen in den letzten zwei Jahren konnte diese Bergtour nun an diesem Sonntag bei gutem, warmem Sommerwetter durchgeführt werden. Unser heutiger Tourenchef Bernhard Knecht startete mit 14 Personen in Murg mit einem Kaffeehalt im hübschen Rest. Rössli. Die Aussicht hier auf den nahen Walensee war einmalig. Mit den Alpentaxis wurden wir in die Höhe von ca 1100m  gefahren. Auf schönem Waldweglein  kamen wir auf eine  Anhöhe wo es bimmelte von den vielen Glocken der Rinder und Kälber die sicher hier ihren Alpsommer begannen. Dem Gsponbach, später dem Mürtschenbach folgend, wanderten wir auf schönem Weg durch das Tal immer etwas steigend bis nach Obermürtschen 1720m. Wunderschöne Wiesen mit  Alpenblumen, kleinen und grossen Enzianen mit ihrem schönen Blau und auch schon Alpenrosen kurz vor ihrer Blüte bezauberten unsere Augen. Bevor wir den Aufstieg zum Murgseefurggel 1984m starteten, rasteten wir. Wir sahen hinauf wo noch immer Schneefelder zu sehen waren.  Diese mussten wir teilweise überqueren und standen dann nach einer Stunde Aufstieg vor wunderschöner Kulisse. Unten der blaue Murgsee mit seiner Hütte, wo rote Sonnenschirme andeuteten, dass es dort sicher etwas Feines gab. All die Berge ringsum -  eine Wucht. Hier machten wir Mittagspause und beobachteten in nächster Nähe wie ein Rega Helikopter einen Einsatz hatte, und einen Wanderer aus misslicher Lage abtransportierte. Vorsichtig wanderten wir nun hinab zur Hütte wo wir an schattigen Tischen noch Platz fanden auf der gut besuchten Terrasse. Auch wir hatten Durst und so verweilten wir hier fast eine Stunde. Nun begann der Abstieg durch das wildromantische  Bergtal vorbei an den drei Murgseen, an Wasserfällen des Murgbaches. MurgseenrundtourDieser begleitete uns bis unten. Überall kamen Bäche hinab die weiss schäumten und ein schönes Bild herzauberten. Beim obersten Parkplatz warteten wir auf die Alpentaxis die uns hier wieder abholten. Bis zu dieser Ankunft tauchten noch einige Wanderkollegen die Füsse in den kalten Bergbach.

Der heutige Pechvogel des Tages war eindeudig ich selber! Nach einem Sturz und einer Beule am Kopf löste sich bei einer Rast auch noch die Sohle meines Wanderschuhs!  Ich möchte an dieser Stelle allen lieben Helfern und Tröstern für ihre Hilfe ganz herzlich Danke sagen. Entwarnung: Mir geht es gut!!

Lieber Bernhard wir möchten Dir für die  Vorbereitung und Führung dieser schönen Tour ganz herzlich danken. Du hast uns einmal mehr die herrliche Bergwelt näher gebracht.

Rosmarie Bollier 

24 gut gelaunte Naturfreunde fuhren bei schönstem Ausflugwetter mit der S-Bahn nach Turbenthal. Nach der obligaten Kaffeepause im Hotel Schwanen erfolgte der Start zur Auffahrtswanderung. Durch das idyllische Hutzikertobel führte die Wanderung, dem über viele Schwellen plätschernden Bach entlang, bergwärts zum 890 m hohen Schauenberg. Hier zeugen die Reste einer Ruine von einer ehemaligen Burganlage. Bei herrlicher Rundsicht auf das umliegende zürcherische und thurgauische Hügelland – nur die Weitsicht auf die noch schneebedeckten Alpengipfel war vergönnt - genoss man das im Rucksack mitgenommene Mittagessen. Nach einer Stunde Abstieg erreichte die Gruppe abgelegen von der Zivilisation eine nostalgische Landbeiz, - die „Wirtschaft zur Guhwilmühle“, - die an diesem sonnigen Auffahrtstag rege besucht wurde. Zum Glück hat Emil unser Gruppe angemeldet. Die Braten, die auf dem Grill schmorten, waren leider nicht für uns bestimmt! Wir begnügten uns im schattigen Gartenrestaurant mit Kaffee, Crème brüléé, Coupes und anderen Süssspeisen bevor wir uns auf den Rest der Wegstrecke zum Tagesziel Elgg aufmachten. Der Abstieg durch das wunderschöne, wilde und naturbelassene Farenbachtobel machte diesen schönen Wandertag zum vollen Genusserlebnis.

Dem Wanderleiter Emil ein herzliches Dankeschön!

Bernhard Knecht


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz