Schöner könnte ein Frühlingstag nicht sein wie an diesem Samstag im April. 43 Naturfreunde trafen gegen Mittag bei der Hütte ein, so viele wie schon lange nicht mehr. Das haben wir auch dem schönen Wetter zu verdanken. Hier an diesem Platz wollten wir ein paar gemütliche Stunden verbringen. Margrit und Werner Pauli sowie Anni Chiecchi hatten schon alles vorbereitet und erwarteten uns. Schnell waren ein paar Tische an der Sonne aufgestellt.  Nun konnte man den Apero geniessen. In der Feuerstelle war bald eine perfekte Glut bereit und viele feine Würste und Fleischstücke lagen auf dem Grill. Mit einem Gläschen Wein ein fein schmeckendes Mittagsmahl. Die Stimmung passte gut zu dem schönen warmen Tag. Nach dem Essen wurden wir über die kommenden Wanderungen orientiert. Kaffee und viele feine Kuchen von fleissigen Bäckerinnen zubereitet, ( vielen Dank ) standen nun bereit und wurden an die Sonne getragen. Emil Meier orientierte uns an der grossen Karte über die Touren die er mit seiner Frau Marlies im letzten Sommer in den Dolmiten erwandert hatte, bevor wir in der Hütte die schönen Fotos und den Bericht erleben durften. Ganz herzlichen Dank euch beiden dass wir teilhaben durften. Ebenfalls lieben Dank an Kurt Weber der wiederum die Leinwand und den Beamer mitbrachte. Ein gelungener Höck ging im Laufe des Nachmittags zu Ende. 

Wir alle möchten den drei Organsatoren ganz herzlich danken und euch ein grosses Kränzchen winden für alles was ihr hergeschafft habt um uns zu verwöhnen. Wir schätzen das natürlich sehr. Danke vielmals. 

Rosmarie Bollier

18 Naturfreunde und 2 Gäste reisten an diesem Montag ins Tessin nach Bellinzona. Durch den neuen Gotthardtunnel verkürzt sich die Reise um ca. eine halbe Stunde. Nach dem Kaffee fuhren wir mit dem Bus zur Talstation in Monte Carasso. Mit dem kleinen Luftseilbähnli (8 Personen ) fuhren wir in 3 Fahrten hinauf nach Curzútt. Leider passierte gleich beim Ausstieg ein Unfall. Marlies verpasste eine Treppenstufe und verletzte ihren Knöchel. Mit kühlendem Verband und einer Tablette konnte sie doch die Wanderung mitmachen. Gute Besserung Marlies.  Der Weg ging nun hinüber zur Kirche San Bernardo. Es ist eine romanische Kirche aus dem 15. Jahrhundert und hat wunderschöne Wandmalereien.  Kurt Weber hatte für uns den Schlüssel organisiert. So durften wir diese Kirche von innen besichtigen. Er wusste uns auch etwas zur Geschichte zu erzählen. Danke Kurt. Nun ging der typische Tessiner Wanderweg durch den Kastanienwald hinauf zur neuen Hängebrücke Ponte Tibetano. Sie ist 270 Meter lang und 130 Meter hoch und spannt sich über die Schlucht des Sementino Flusses. Für einige von uns war es sicherlich ein etwas mulmiges Gefühl darüber zu gehen. Nach der Brücke machten wir eine kurze Pause. Danach wanderten wir weiter durch Wald und an einigen Rusticos vorbei nach San Defendente.  Unter riesigen Kastanienbäumen nahmen wir unser Picknick ein. Hier in diesem kleinen Weiler steht ebenfalls eine Kirche neben ein paar Steinhäusern. Nun ging der Weg hinab über Stock und Stein. Es hiess hier wirklich aufpassen und sich konzentrieren. Wir wollten keinen zweiten Unfall. Aber nachher gab es wieder flache schöne Weglein. Wir kamen in Retonda vorbei und gelangten nach Pian Palerm wo wir wieder eine Pause machten. Von hier war es noch eine Stunde Gehzeit bis zu unserem Ziel. Durch Weinberge, an schön ausgebauten Häuschen,  blühenden Kamelienbüschen, kleinen lustigen Lämmchen, blühenden Kirsch- und Mimosenbäumen vorbei gelangten wir hinab ins Dorf Gudo und dort zum Ristorante Anita wo wir auf der hübschen  Gartenterasse unseren Durst und "Gluscht" löschen konnten. 

Mit Bus und Bahn gelangten wir wieder in den Aargau. Ich glaube es hat Allen gefallen wieder einmal im Tessin eine Wanderung zu machen.

Wir bedanken uns beim Wanderleiter Roland Müller ganz herzlich für die Organisation und Durchführung dieser Tour. Vielleicht entführst du uns wieder mal ins Tessin.

Rosmarie Bo.

An diesem sonnigen Frühlingstag versammelten sich 15 Wanderer um mit unserer Berthi Pfister von Wölflinswil über den Alteberg nach Wittnau zu wandern. Zuerst mussten einige Höhenmeter gemacht werden. Dann aber wurden wir mit schöner Aussicht auf die Dörfer Wölflinswil und Oberhof belohnt. Auch die Jurahöhen Asper Strihen und die Wasserfluh grüssten uns. Es war angenehm warm. Die Wiesen schon recht grün. Die Höhe hier auf dem Alteberg bietet schöne Felder für die Bewirtschaftung durch die Bauern. Es hat auch grosse Baumanlagen mit Kirschen- und Apfelbäumen. Durch den Wald auf schmalem etwas steinigem Weglein erspähten wir die ersten blühenden Seidelbast. Später wieder auf der Teerstrasse gelangten wir zum Dorf Wittnau und da zum Restaurant Krone. Hier waren noch 4 Personen die schon beim Apero auf uns warteten. Jetzt wurde uns ein feines Menue serviert. Nach einem feinen Dessert und einem Kaffee verabschiedeten wir uns von der angenehmen Gaststätte. Mit dem Postauto und dem Zug gelangten wir wieder nach Brugg.

Ganz herzlichen Dank an Berthi Pfister für die Leitung und Organisation dieses Tages. 

Rosmarie Bo.

Beim Start der Wanderung bei der Bushaltestelle Staffelegg Passhöhe waren alle 15 Naturfreunde etwas enttäuscht, dass auf dieser Höhe noch keine Sonne zu sehen war. Im Gegenteil, kalter Wind und Nebel wehte uns entgegen. Schnell wurden Kappen und Kaputzen montiert. Recht schnellen Schrittes erreichten wir die Höhe. Dort beim grossen Parkplatz verliessen wir die Autostrasse und gingen nun auf angenehmer Höhe, später dem Wald entlang, gegen die Gislisfluh. Schneeresten oder Eisflächen waren zu begehen. Also doch noch eine Winterwanderung! Aber alle meisterten die Stellen prima. Zwischendurch sahen wir doch ein Stücklein blauen Himmel. Trotzdem entschieden wir uns, nicht hinauf auf die Fluh zu gehen, sondern wir wanderten weiter unterhalb der Gislisfluh, einem hübschen Skulpturenweg entlang gegen das Naturfreundehaus der Sektion Lenzburg. Im Untergeschoss des Hauses fanden wir Platz um eine Suppe mit oder ohne Würstli zu essen. Die Hütte war heute sehr gut besucht, und die Küchenmanschaft etwas überfordert. Wir waren aber froh, so konnten wir uns aufwärmen. Nun war die Sonne am Siegen und der Weiterweg nach Veltheim war einiges angenehmer. In Veltheim stiegen wir ins Postauto das uns zurück nach Brugg brachte. Ein gemütlicher Sonntag fand so ein gutes Ende.

Liebe Vreni und Ernst. Mit der Leitung und Organisation dieses Sonntagspazierganges habt ihr uns beglückt. Vielen lieben Dank und bis ein anderes Mal wieder.

Rosmarie Bollier


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz