27 Personen kamen am Sonntag, 19. Juni gegen Mittag in Fuldera an. Der Senior-Chef vom Hotel Staila, Heinz Wymann,  holte uns persönlich an der Haltestelle „Cumün“ ab. Welch herzliche Geste! Noch konnten nicht alle Zimmer bezogen werden. Im Speisesaal konnten wir etwas Feines bestellen und so die Mittagszeit verbringen. Es war noch bewölkt und es regnete leicht.24 Naturfreunde liessen sich davon nicht stören und folgten unserer Einladung, nach Tschierv zu spazieren. Die Wiesen waren voll von Blumen und Knabenkräutern entlang dem jungen Rombach. Im Hotel-Restaurant Sternen (Staila) bekamen wir feinen Kuchen und Kaffee. Auf dem Rückweg zeigte uns der Himmel schon blaue Lücken. Am Bach fanden wir eine junge Wasseramsel, die versuchte, sich in Sicherheit zu bringen ob dem vielen Wasser.

Montag  20. Juni.    Wanderung:  Taufers Rifair – Müstair – Sta.Maria.  4 Std.

Die heutige Tour mit unserem Führer Heinz führte uns ins nahe Ausland! Bei der Haltestelle Taufers Rifair stiegen wir aus dem Bus. Gleich zu Beginn wanderten wir in einigen Kehren hinauf, um dann auf angenehmer Höhe dem Waalweg entlang zu gehen. Es war herrlich sommerlich und die Sicht hinab ins Tal und in die noch weissen Berge wunderbar. Das Wasser floss nicht in der Suone. Wegen des starken Regensder Vortage hatte es zu viel Erde mitgeschwemmt. Wir genossen die herrlichen Magerwiesen und das satte Grün des Waldes. Später wanderten wir auf dem Pilgerweg, der die Klöster Müstair und Marienberg verbindet. Über uns grüssten die Ruinen Rotund und Reichenberg. Welch prächtige Aussicht die Herren früher hatten! Gegen 12 Uhr trafen wir beim Kloster Müstair ein. Durch das schmucke Dorf wanderten wir hinab zum Fluss Rom, zum schönen Rastplatz, wo wir unser Picknick einnahmen. Nach der Mittagspause ging der Wanderweg entlang einem schäumenden Wasserfall 200 Meter in die Höhe.  Ein schönes Weglein durch den feuchten Mooswald erfreute unser Sinne. Mir als letzter Person einer langen Linie von Wanderern war es vergönnt, zu beobachten wie ruhig und gemächlich uns unser Leiter in die Höhe brachte. Oben beim Hof Chasa Lemnius ruhten wir uns aus. Nun querten wir wieder schönen Wald wo es eine Vielzahl von Türkenbundpflanzen hatte. Leider waren wir ein paar Tage zu früh hier, denn sieblühten noch nicht. Später aus dem Wald gingen wir durch wunderbare Blumenwiesen gemütlich hinab nach Sta. Maria. Im schönen Cafè Fuschina beim Meier-Beck hatten wir eine Stunde Zeit, um uns mit feiner Patisserie und Kaffee zu verwöhnen! Rückfahrt mit dem Postauto.
Am Abend zeigte uns Kurt Weber die Fotoschau mit den Bildern der Wanderwoche Fuldera vom letzten Jahr. Danke Kurt.

Dienstag  21. Juni.    Wanderung im Nationalpark:

Vallun Chafuol P3 - Punt Periv – Punt la Drossa – Il Fuorn.  4¼ Std.

Die heutige Wanderung führte uns durch die Spölschlucht im Nationalpark. Sie begann bei der Haltestelle P3. Heinz erklärte uns an der grossen Tafel die Tour. Wir stiegen durch den Wald hinab an den Fluss Spöl. Über eine Brücke gelangten wir auf die andere Talseite. Auf wunderbarem Weglein ging  es mal rauf, mal runter durch den schönen Parkwald. Zwischendurch gab  es schöne  Ausblicke hinab zur Schlucht sowie in die Berge. Immer wieder mal legten wir einen Halt ein, um den Durst zu löschen. Auf einer hübschen Wiese rasteten wir ausgiebig zur Mittagszeit. Dann, nach einer weiteren Stunde erreichten wir Punt la Drossa. Jetzt ging es dem tosenden Bergbach "Ova dal Fuorn" entlang hinauf nach Il Fuorn. Im schönen Hotel Parc Naziunal nahmen wir an den währschaften Tischen Platz, genossen die Wartepause bei einem feinen Most oder Kaffee bis der Bus uns wieder nach Fuldera brachte.
Am Abend nach dem Nachtessen zeigte uns Herr Pitsch seine wunderbaren Bilder vom Tal, den Pflanzen und den Tieren die es nur hier gibt. Dazu erzählte er spannend und interessant. Herzlichen Dank.

Mittwoch  22. Juni.

Wanderung:    Il Fuorn – Alp la Schera – Munt la Schera – Buffalora.   5½ Std.

Die Wanderung begann in Il Fuorn und stieg 300 Höhenmeter durch den Wald hinauf zur Alp la Schera. Hier war ein wunderbarer Platz. Wir genossen die Pause mit Sicht hinab zum Stausee von Livigno und auf so viele Berge ringsum. Nun stiegen wir weiter auf schönem Bergweg hinauf auf 2338m. Hier zweigt der Weg ab,

der auf den Gipfel des Munt la Schera führt. Bevor sich die Gruppe trennte, sangen Lisebeth und Marie in dieser fantastischen Berglandschaft ein Jodellied, zur Freude aller. Danke euch Beiden. 5 Personen entschieden sich, den Weg auf gleicher Höhe weiter zu gehen. Die restlichen 18 stiegen nochmals 250 Höhenmeter auf den Gipfel Munt la Schera, 2586m. Hier ebenfalls eine tolle Aussicht! Ringsum die weissen Berge. Heinz erklärte unsalle Namen. Atemberaubend, und unendlich dankbar, solch einen Tag zu erleben, hielten wir hier Pause. Nicht allzu lange. Der Wind war noch frisch und wir hatten noch einen langen Weg vor uns. Über den Bergrücken zogen wir weiter und dann hinunter zum Höhenweg.Die vielen Bergblumen lockten und begrüssten uns immer wieder aufs Neue. Wir verliessen den Nationalpark und kehrten über den Fop da Buffalora und die Alp Buffalora ins Tal zurück. Über die "Edelweiss-Wiese" kamen wir zum Restaurant Buffalora, kehrten ein und genossen die Sonnenstrahlen bis der Bus uns zurück brachte. Ein wunderschöner Tag ging zu Ende.

Donnerstag  23.Juni.    Wanderungen:

Ofenpass – Valbella – Mot Radond – Alp Champatsch – Lü.   5 Std.

Ofenpass – Plaun da l'Aua – Alp da Munt – Alp Champatsch – Lü.   3 Std.

Der heutige Donnerstag war wieder ein super Sommertag. Traumhafte Sicht, Sonne pur. Start der Wanderungen war der Ofenpass. Hier trennten sich die Wege der zwei angesagten Wanderungen. Ich übernahm die kleine Wanderung mit 11 Personen über einen wunderbaren Höhenweg. Die Wiesen übersäht mit Blumen. Sogar blühende Alpenrosen hatte es hier. Traumaussicht bis zum Ortler und noch weiter. Wir hatten viel Zeit zum Geniessen, wollten wir doch gemeinsam mit der anderen Gruppe auf der Alp Champatsch ankommen.

Mit Heinz ging die zweite Gruppe (16 Personen)  um den Munt da la Bescha, über Valbella bis zur Fuorcla Funtana da S-charl. Von dort stiegen sie hoch zum Mot Radond 2492m. Hier genossen sie eine tolle Rundsicht und das mitgetragene Picknick. Der Abstieg folgte über Wiesen voll von Blumen. So gelangten auch sie zur Alp Champatsch.  Hier im schönen Beizli "La Posa" waren Tische für uns reserviert. Kaffee und feiner Kuchen wurde spendiert von Vreni Knecht, die heute Geburtstag feiern durfte. Danke Vreni für diese schöne Überraschung.  Elisabeth und Marie sangen für die Jubilarin zwei Lieder. Alle lauschten dem Gesang und einige hatten ein paar Tränen der Freude und Rührung in den Augen. Nach dieser Erholungspause wanderten wir nach Lü hinab. Weil das kleine Postauto nicht für alle Platz hatte, kam Irène mit dem Hotelbus und brachte 7 Personen zurück zum Hotel.

Der heutige Abend stand im Zeichen des Danks. Der erste Dank gehört den Naturfreunden und den Gästen, die unserer Einladung zu diesen Wandertagen gefolgt sind. Einen ganz grossen Dank verdient Heinz, unser Leiter, der uns so wunderbar geführt hat und uns einmal mehr das schöne Münstertal näher gebracht hat. Der ganzen Hoteliers-Familie, vorab Roman mit seiner Küchenmannschaft, die uns majestätisch verwöhnt haben mit feinem Essen, dankten wir mit einem kräftigen Applaus. Nicht umsonst standen alle im Saal auf, um ihnen Ehre zu zollen. Auch das aufmerksame, freundliche Servicepersonal hat dazu beigetragen, dass wir uns so wohl gefühlt haben. Ein besonders herzlicher Dank geht an Lisebeth, meiner Schwester, die mit ihrem Örgeli an den Apéro's  gespielt und mit dem schönen Gesang zur tollen Stimmung beigetragen hat. Auch heute Abend standen Musik, Lieder und Tanz auf dem Programm.

Freitag  24. Juni.    Abschlusswanderung:  Tschierv – Alp Sadra – Fuldera.   3 Std.

Von Tschierv Süsom wanderten wir zur Funtauna Grossa. Hier beim hübschen Hüttli machten wir Pause. Der Bergbach, der hier vorbeirauscht, sang uns sein immerwährendes Lied. Es war eine Augenweide ihm zuzuschauen. Weiter wanderten wir hinauf zur Alp Sadra. Die Kühe waren noch nicht hier, dafür witzige Geissen und eine Schar Hühner. Hier genossen wir die Aussicht ins Tal und auf die andere Talseite, wo wir gestern waren. Nach der Pause wanderten wir wieder hinab nach Fuldera. Bis zu unserer Heimfahrt blieb noch Zeit an der Sonne zu sitzen und den feinen Aprikosenkuchen zu geniessen. Es ist so schön hier, fast waren wir ein bisschen traurig, dass wir Abschied nehmen mussten. Aber wir kommen wieder! Im nächsten Jahr im Herbst.

Dann war es soweit. Wir verabschiedeten uns von unseren lieben Gastgebern und traten die Heimreise an.

Rosmarie Bollier

Mit 26 Personen starteten wir die Wanderung in Bargen. Das kleine Dorf zuhinderst in einem Tal liegt an diesem Morgen verschlafen da. Der Himmel bewölkt aber wenigstens ohne Regenwolken, gehen wir langsam in die Höhe. Über dem Dorf beginnen nun die versprochenen blühenden Naturwiesen. Es duftet so fein und erfreut unsere Sinne. Die Feldlerche singt ohne Ende ihr Lied. Die Landschaft ist wunderschön naturnah gestaltet, mit vielen Hecken durchsetzt. Ein Paradis für Tiere und Vögel. Nach einer Stunde erreichen wir die Höhe und sind nun auf dem Grenzweg zu Deutschland. Wir sehen ins weite Land hinab. Horst Wüger ist hier bekannt und erklärt uns die fernen Höhen. Die Bauern hier sind wirklich steinreich. So viele Steine auf den Äckern, kaum zu glauben, dass hier noch was wächst! Gegen 12 Uhr erreichen wir das unter Naturschutz stehende "Tannbüel". Wer Orchideen in freier Natur liebt, pilgert im Frühjahr hierhin. Das Gebiet ist top abgesichert mit schönen Weglein entlang von vielen Orchis. Wir sehen viele Frauenschuh, Helmorchis, das grosse Zweiblatt, weisses Waldvögeli, Nestwurz usw. Sicher hat es noch viele andere. Auch viele schön blühende Maiglöcklein hat es in diesem Wald. Schade nur, dass gerade jetzt zur Mittagspause ein Schauer über uns zieht. Bald ist dies aber Vergangenheit und es wird im Laufe das Nachmittags immer schöner. Wir wandern nach der Pause hinab nach Oberbargen, dann wieder etwas ansteigend, über den Hengstsattel, zurück ins Dorf Bargen. Bis unser Bus fährt setzten wir uns an die Tische des Rest. Krone. Es ist geschlossen wegen Ferien. Darum fahren wir nach Schaffhausen wo wir im Innenhof des Restaurant Adler beim Schwobentor eine Stunde verbringen. Es gibt hier feine Coupes und Kaffee. Mmmm! Wir spazieren noch etwas durch die belebte Gasse von Schaffhausen, bevor wir mit dem Zug zurück in den Aargau fahren. 

Ich möchte mich bei Allen bedanken, die diesen Weg mit mir gegangen sind. Ich hoffe die Natur und die vielen Blumen stimmen Euch fröhlich in die neue Woche. Roland sage ich lieben Dank für die Organsation der Reise.

Rosmarie Bollier

Auf die Einladung zu dieser Auffahrtswanderung hatten sich 37 Personen gemeldet. Roland Müller, der heutige Leiter führte uns gekonnt durch die Umsteigeorte der Bahn bis nach Hagenwil. Dort im Wasserschloss Restaurant konnten wir den Kaffee mit oder ohne Gipfeli einnehmen. Nach dieser Pause ging unsere Wanderung an diesem prächtigen Frühlingstag los. Bald aus dem Dorf waren wir mitten drinn in den blühenden Obstgärten des Kantons Thurgau. Eine wahre Pracht war das. Angenehm, auf meistens Naturwegen waren wir unterwegs. Durch die kleinen Bauerndörfer Hueb, Holzbifang und Rotzenwil. Hunderte von Apfelbäumen standen da in ihrem Blütenkleid. Wir kamen am Schloss Blidegg vorbei und bei der kleinen Kapelle Degenau machten wir noch einen kleinen Halt, bevor wir hinunter an den Fluss Sitter gingen. Hier wurden wir auf der Fähre in drei Fahrten hinüber zur Gertau, einem Bauernrestaurant, gebracht. 30 Personen durften die hofeigenen Grünspargeln geniessen. 7 Personen suchten sich ein sonniges Plätzchen wo sie das Picknick einnahmen.  Hier waren viele Wanderer und Velofahrer unterwegs. Kein Wunder an so einem herrlichen Tag. Nach dieser Mittagspause ging die Wanderung weiter zur Tobelmühle und steigend durch den Wald hinauf nach Wilen. Nach einer Verschnaufpause wanderte die Gruppe den fünf Hauptwilerweihern entlang. Wir staunten, wie schön dieses unter Naturschutz stehende Gebiet war. Oberhalb Hauptwil, mit wunderschöner Aussicht auf das Dorf, den Weiher, und in die Berge, machten wir noch eine letzte längere Pause. Hier könnte man noch lange bleiben, so ruhig und schön war es hier. Wir mussten aber noch zum Bahnhof gehen, der auf der anderen Seite, auf der Anhöhe des Dorfes war. Von hier brauchte uns der Zug zurück in den Aargau. 

Lieber Roland, Du hast uns  die  schöne Gegend deiner Jugendjahre gezeigt. Die Wanderung war wunderschön und gut organisiert. Herzlichen Dank für deinen Einsatz zum Wohle von uns Naturfreunden. 

Rosmarie Bollier

Mit grossem Staunen trafen sich acht Naturfreunde an diesem Sonntagmorgen bei leichtem Schneefall am Bahnhof Brugg zur diesjährigen Frühlingswanderung. Da wir uns aber alle mit einem frühlingshaften Lächeln begrüssten, wussten wir schnell,  dass es keine Winter- sondern wirklich eine  Frühlingswanderung geben wird. Also bestiegen wir den Zug und fuhren über Zürich nach Bülach, wo uns durchzogenes aber auch sonniges Wetter in Empfang nahm. Nach einem kurzen Abstecher durch das schöne Bülach ging es weiter hinunter zur ruhig fliessenden Glatt. Wir wanderten also gemütlich dem erholsamen Glattuferweg entlang bis zum Mittagshalt kurz vor Glattfelden. Nach dem Mittagshalt ging es weiter zu unserer Überraschungseinkehr im schönen Lindenhof. Auf diesem Hof ist Elisabeth aufgewachsen. Heute wohnt noch ihre Schwester Margrit mit Ihrer Familie dort. Margrit hat uns mit einer feinen Rüeblitorte mit der Aufschrift "Naturfreunde" und einem Schokoladekuchen, den sie mit Liebe gemacht hat, überrascht. Dazu gab es für jeden einen, oder auch zwei Kaffees. Bevor es aber nach diesem Überraschungshalt weiterging, warfen wir noch einen Batzen für den Kuchen und Kaffee ins bereitgestellte Säulikässeli. Margrit sagte, dass jeder geben darf was man denkt. Vielen Dank liebe Margrit. Elisabeth machte dann noch eine Besichtigung um das Haus und den Garten, bevor wir gestärkt noch die letzte Etappe durch das Dorf Glattfelden und weiter der Glatt entlang nach Zweidlen unter die Füsse nahmen. Etwas früher als geplant trafen wir in Zweidlen ein. Unser Wanderkollege Emil stellte dort fest, dass der Bus-Bahnersatz seit dem 23.April aufgehoben ist ,so dass wir wieder mit der Bahn eine Station bis Kaiserstuhl fahren konnten, wo uns dann noch das Postauto zurück nach Baden und Brugg brachte.

Andreas und Elisabeth Aegerter

Herzlichen  Dank an euch Beide, für diese schöne Wanderung. Fürs Organisieren und Begleiten.  

Der Vorstand

Das Wetter war nicht gerade frühlingshaft, aber wenigstens ohne Regen. So fand der diesjährige Hüttenhöck in Innern des Lupfiger Waldhauses statt.  Schön warm und gemütlich war es. Die Dischdeko farbenfroh und dem Frühling angepasst. Die Organisatoren Werner und Margrit Pauli sowie Anni Chiecchi waren schon früh anwesend und das Feuer draussen in der Feuerstelle züngelte schon schön als die ersten Gäste eintrafen. Gegen 12 Uhr waren 28 Personen da und wir konnten das mitgebrachte Fleisch oder die Wurst bräteln. Bald schmeckte es  fein, und mit einem Gläschen Wein war ein Festessen bereit. Später wurde an der Info Rückblick gehalten und die nächsten Wanderungen vorgestellt. Christian Braun informierte von der Präsidentenkonferenz der Naturfreunde Schweiz.

Nun wurde Kaffee und Kuchen angeboten. Kurt Weber installierte die Leinwand damit wir nachher die Bilderschau der letztjährigen  Wanderwoche und der Wintersportwoche zeigen konnten.  Es war spannend und interessant. Danke Kurt für die viele Arbeit und die Vorbereitung.  Schon bald waren die Ersten bereit, Abschied zu nehmen. Nicht ohne vorher unserem Hüttenteam und den Helferinnen herzlich zu danken. Es war wiederum ein gemütlicher Samstag.

Ganz herzlichen Dank an Werner, Margrit und Anni. Ihr macht das jedes Jahr so schön und gut. Lieben Dank und weiterhin alles Gute für Euch. 

Rosmarie Bollier 

Mit der S-Bahn fuhren an diesem Montag 17 Naturfreunde bis nach Erlenbach am Zürichsee. Dort startete die Wanderung hinauf durch das Erlenbachertobel. Ein herrlich abwechslungsreiches Tobel mit Brücklein, Treppen, und mit ebenso leichten  Abschnitten erfreute die Gruppe. Der Dorfbach führte nicht so viel Wasser,aber immer wieder fiel er über Fels. So kam es zu dem schönen Klang des fliessenden Wassers. Nun verliessen wir dieses Tobel und der Weg führte über offenes Feld, dem Waldrand entlang,  bis wir im Wald eine Hütte erreichten. Hier machten wir Pause,

um Durst und den kleinen Hunger zu stillen. Weiter nach einer halben Stunde Gehzeit tauchten wir ein ins nächste Tobel, dem Küsnachtertobel. Wiederum schön einem Dorfbach entlang. Diesmal abwärts,vorbei an der Tobelmühle, wo zu früheren Zeiten noch ein Mülirad stand, erreichten wir den schönen Picknickplatz wo wir Mittagspause einschalteten. Diese Tobel sind nicht nur für uns Menschen ein Wunder. Ebenso erfreuen sich die Wasseramsel, Enten und viele Vögel an den Wasserläufen. Ein Silberreiher flog lautlos  mit seinen weit ausgebreiteten Flügeln entlang dem Bach. Von hier war es noch etwas mehr als eine Stunde bis zu unserem Ziel dem grossen Dorf Küsnacht. Das Wetter zeigte sich ab hier von seiner schönsten Seite. Der See war so blau wie der Himmel. Nach dem Kaffee im schönen Restaurant "Sonne" warteten wir an der wärmenden Sonne auf das Schiff "Säntis". Sehr zur Freude aller, brachte uns das Schiff nach Zürich Bürkliplatz. Nun spazierten wir am belebten Ufer des Sees entlang und über den schönen Sechseläuteplatz zum Bahnhof Stadelhofen. Der hiesige Bretzelkönig hatte grad echli viel zu tun, wollten doch viele einen Bretzel oder einen Nussgipfel! Mit der S-Bahn fuhren wir danach zurück nach Baden und Brugg.

Ich möchte mich vor allem bei Roland für seine Hlfe bei der Durchführung und dem Leiten der Tour ganz herzlich bedanken. Ebenso natürlich allen die mit mir gewandert sind, lieben Dank. Mit den zufriedenen Gesichtern habt ihr mich beflügelt ein anderes Mal wieder etwas zu organisieren. 

Rosmarie Bollier

Nach dem feinen Milchkaffee im Bahnhofkiosk Mettmenstetten machten sich die 11 Naturfreunde fröhlich auf, um mit Hugo Wietlisbach an der Spitze diese Gegend zu erkunden. Schnell waren wir ausserhalb des Dorfes in ganz schöner Landwirtschaftszone. Wie grün die Wiesen doch schon waren. Leider blies uns die Bise um die OhrenC10, so dass wir schnellen Schrittes unterwegs waren. Über dem Weiler "Hinter Uttenberg" erreichten wir bald Maschwanden wo wir bei der Kirche einen kurzen Halt einlegten.  Bald wieder aus dem Dorf, führte uns der schöne Wanderweg oberhalb des Naturschutzgebietes bis zum "Reussspitz". Das ist dort wo die Lorze in die Reuss fliesst. Bei einem Unterstand, geschützt vom Wind, nahmen wir unser Picknick ein. Frühlingsgefühle kamen auf beim Betrachten der Schlüsselblumen, des Lungenkrautes und den vielen blauen "Zinggli". Der Weg führte nun auf einem Damm der Reuss entlang. Dann folgte der Aufstieg gegen Bickwil. Dieser Weiler gehört zu Obfelden. Hier, nach einer Pause, verabschiedeten wir uns von Edith die hier in der Nähe zuhause ist. Noch vierzig Minuten durch Wald, über die Autobahn und schon waren wir bei unserem Ziel dem Bahnhof Affoltern a. A. angelangt. Im Rest. Löwen war für uns Platz reserviert. Wir kamen gerade rechtzeitig an, um im Fernsehen den Finallauf der guten Schweizer Ski-Damen zu sehen. Was für eine Freude!

Mit der SBahn fuhren wir zurück in den Aargau.

Hugo Du hast uns wieder eine für uns unbekannte Gegend gezeigt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Organisation und Vorbereitung dieser Wanderung.

Rosmarie Bollier

 

 

16 Teilnehmer. 7 Naturfreunde, 9 Gäste.

Unser Wanderleiter Roland Müller hatte uns eine Tour durch verschneite Wälder und Jurahöhen versprochen. Und tatsächlich konnten wir uns an diesem Tag kaum sattsehen ob der Schönheit die wir erleben durften. In Le Locle Monts schnallten wir unsere Schneeschuhe an. Nun gings angenehm steigend durch Wald und über frisch verschneite Wiesen. Die Sicht in die Ferne war noch etwas nebelverhangen, aber wir hatten genug zu staunen ob der Naturpracht die uns heute gezeigt wurde. Die Juratannen waren nicht nur frisch verschneit sondern auch mit dichtem Raureif überzogen. Oft mussten die vordersten Männer eine frische Spur legen, aber diese meisterten das prima, und wir Hinteren hatten so eine angenehme Gehweise.. Über die letzte Wegstrecke vor Mittag ging doch eine zügige Bise. Die jedoch hinderte uns nicht daran wunderschöne Fotos zu machen. Um halb 1 Uhr - nach 2,5 Std. Wanderzeit kamen wir bei der Bauernwirtschaft "Buvette du Maillard" an. Im Stübli war alles bereit für das bestellte Fondue. Schnell wurden wir bedient mit feinem Tee, Weisswein, Fondue sowie div. Schnäpsen! Zum Dessert gab es Kaffee und feine Nideltäfeli. Erstaunlich was es alles gab für Fr.25.- Auf jeden Fall war die Fröhlichkeit der Gruppe gut spürbar!! Nach 14 Uhr starteten wir zur letzten Wanderstunde hinab nach La Chaux- de- Fonds. Und tatsächlich besuchte uns noch die Sonne und verzauberte so die auch sonst so stille, wunderschöne Gegend in volles Gold. 

Roland wir danken Dir ganz herzlich für diese Tour. Wir hoffen Du hast uns auch im nächsten Jahr wieder so etwas auf Lager.

                                                                                                  Rosmarie Bollier

Anstelle der geplanten Winterwanderung zum Naturfreundehaus Gislifluh, wurde es eine kurze, nasse Regenwanderung!

Vreni Haas empfing auf dem Bahnhof Brugg noch zwei regenresistente Frauen. Also machten wir uns zu Dritt auf und fuhren mit dem Zug nach Wildegg. Die Wanderung ging der linken Seite der Aare entlang. Wir waren beinahe die einzigen Personen die unterwegs waren. Dafür erfreuten uns zahlreiche Wasservögel und Schwäne auf dem Fluss. Wir sahen auch viele vom Biber angeknabberte Bäume. Einmal mussten wir einen grossen umgestürzten Baum überklettern der auf den Weg gefallen war. Wir staunten wie der Haselstrauch schon beinahe voll erblüht war und uns damit den Frühling ankündigte? Im Restaurant Bären in Villnachern kehrten wir nach 1.5 stündiger Wanderung ein.

Hier holte uns Ernst Haas mit dem Auto ab. Dankbar etwas für unsere Fittnes getan zu haben, wünschten wir einander noch einen gemütlichen Sonntagnachmittag. Lieben Dank an Vreni Haas für die Begleitung.

Rosmarie Bollier 

25 frohgelaunte Naturfreunde trafen gegen Mittag im Hotel Saanerhof in Saanen ein. Die Zimmer waren bereit und konnten bezogen werden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wanderten wir bei wunderschönem Wintermärchen nach Gstaad, und nach Kaffee und Cremeschnitten wieder zurück. 

Am  Sonntag schneite es weiter. Die Meisten wanderten heute von Gstaad nach Feutersoey auf schneebedeckten Winterwegen. 4 Persoen waren mit den Langlaufski im gleichen Tal unterwegs. In Feutersoey im herzigen Beizli Cheeseri liessen wir es uns gut gehen. Mit dem Bus zurück nach Saanen.

Montag: Prachtswetter! Nun sahen wir die Berge ringsum und staunten ob der stillen, reinen Winterlandschaft. 5 Personen fuhren Ski. Die Wandergruppe fuhr hinauf aufs Rellerli. Von dort wanderten sie dem Höhenweg entlang, dann hinab nach Schönried und einige sogar zurück nach Saanen. 5 Personen stiegen mit Schneeschuhen ab dem Turbachtal im tiefen Pulverschnee hinauf  auf die Hornegg und hinüber zur Bergstation Horneggli. 3 Personen wanderten noch hinab nach Schönried. Ein tolles aber strenges Erlebnis. 

Dienstag: Es schneit wieder! Eine kleine Wandergruppe entschied, von Saanen nach Rougemont zu wandern.13 Personen folgten meinem Ratschlag dem  Museum in  Château d`Oex einen Besuch abzustatten. Da war eine tolle Scherenschnittausstellung zu sehen. Wir waren begeistert von den filigranen schönen Bildern. Auch sonst gab es vieles zu sehen. Alte Werkzeuge und Gerätschaften und eingerichtete Stuben. In der Brasserie de l`Ours gab es eine feine Suppe. Anschliessend wanderten einige von Rougemont zurück nach Saanen. 

Mittwoch: 4 Personen fuhren heute Ski. 10 Persoen wanderten von Lauenen zum Lauenensee ins dortige Beizli "Mattestübli". Hier gab es eine feine Chässchnitte oder eine Suppe. Naürlich auch einen Kaffee und Kuchen! Auf dem Rückweg schneite es dicht, einfach so richtig Winter! Am Abend nach dem Nachtessen gab es eine Überraschung. Der Jodlerclub " Bergfrieden " sang uns drei schöne Lieder bevor sie in die Probe gingen. Es war eine grosse 26 Personen Männergruppe. Sie sangen so schön, wir hätten noch gerne weiter zugehört.

Donnerstag: Die Wanderer begaben sich von Gstaad auf sonnigem Winterwanderweg ins Turbachtal nach Turbach. Auch dort soll ein schönes Beizli die Gäste verwöhnt haben. Heute war wieder ein Prachtstag. Der Himmel war so blau und die Berge so klar und nah. Die 5 Skifahrer waren den ganzen Tag unterwegs und genossen die super Pisten, ohne viele andere Skifahrer. 3 Langläufer liefen von Zweisimmen nach Lenk. Roland und ich mit Schneeschuhen von der Wispile über den langen Bergrücken zur "Chrinne" und weiter hinab nach Lauenen. Ein wahrer Traum!

Freitag:  9 Wanderer fuhren heute auf Wispile und genossen Wärme und Schnee auf dem schönen Winterwanderweg. Anschliessend ruhten sie sich aus im Berggasthaus Wispile.  Die 5 Skifahrer waren wieder auf den Pisten des Rellerli unterwegs. 6 Schneeschuhläufer/innen versuchten auf nicht markiertem Trail von Schönried aufs Rellerie zu laufen. Der Schnee klebte heute schon an den Schuhen. So warm war es. So kamen wir müde aber überglücklich auf dem Berg an. Danke Bernhard für die Führung und das Spuren! 

Am letzten Abend wurden wir noch mit einem Apero vom Haus verwöhnt, bevor wir das Nachtessen einnahmen. Wir wurden diesbezüglich wieder die ganze Woche wunderbar bedient und verwöhnt mit feinem Essen. Die Gastfreundschaft in diesem Haus ist bewundernswert und wir bedankten uns ganz herzlich.  

Die Abende waren ausgefüllt mit Spielen und Jassen. Viel Lachen und Gemütlichkeit war zu spüren. Euch allen möchte ich herzlich danken für die gute und schöne Gemeinschaft. Marlies und Emil Meier ein grosses Danke für die Organisation und Vorbereitung.

                               Rosmarie Bollier                                                 

 


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz