Einmal mehr durften die 26 Naturfreunde in der schön dekorierten Hornusserhütte einen gemütlichen Abend verbringen. Unsere Gastgeber Marlise und Jörg Mühlemann mit ihren Helferinnen erwarteten uns mit heissem Glühmost auf der Terasse der Hütte. Elsbeth unsere Präsidentin begrüsste uns herzlich und stimmte gleich das Lied "Bergvagabunden" an.  Jörg hatte ein gutes Feuer bereit in der Grillstelle. Hier konnten wir das mitgebrachte Bratgut auflegen und in der warmen Hütte geniessen.  Anschliessend wurde gesungen und wir lauschten  dem Brief unseres Santa Chlaus! Jetzt war es Zeit für drei Gänge Lotto. Ich gaube es waren immer die Schoggistengeli die am meisten gewünscht wurden! Ein schönes Kuchenbuffet lud uns ein noch ein bisschen zu schlemmen, bevor wir uns gegenseitig eine schöne Festzeit wünschten. Ein gelungenes Vereinsjahr geht hiermit zu Ende. 

Wir möchten uns aufs Herzlichste bei Marlise und Jörg, sowie Allen die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, bedanken. Ihr habt das so schön und gut gemacht. DANKE.

Ich wünsche Allen eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und anschliessend ein glückbringendes, gesundes neues Jahr

Rosmarie Bollier

Also  doch noch eine Regenwanderung in diesem Wanderjahr! Trotz trüben Aussichten trafen 9 Personen auf der Passhöhe des Übergangs vom Bözberg ein. Wir entschlossen die Wanderung bei diesem Wetter etwas abzukürzen. Zumal in Bözen keine Einkehr möglich wäre. (Metzgete in beiden Gasthöfen) So führte uns Margrit Küng auf dem Römerweg Richtung Effingen. Schirm und Regenschutz waren die ganze Wanderung im Einsatz. Der Römerweg durch den Wald ist sehr gut erhalten und sichtbar. Wir diskutierten wie wohl die Römersleut mit ihren Karren in den in Fels gehauenen Geleisen hier hochfuhren.  Sehr interessant. In Effingen fanden wir im Bushäuschen ein trockenes Plätzchen für den mitgetragenen Picknick. Hier verabschiedete sich Roland und fuhr mit dem kommenden Bus zurück über den Berg. Wir anderen nahmen nun den zweiten Teil der Wanderung durch das Sagemühlitäli in Angriff. Es wäre so schön bunt wenn nur die Sonne scheinen würde. So sahen wir nur grau und trüb. Als wir gegen Linn hochkamen, hörte  der Regen doch noch ein Weilchen auf. Bei der Linner Linde ein letzter kurzer Halt. Nun aber geschwind zurück zur Bushaltestelle Stalden. Denn bald kam der Bus.  Auch hier war keine Einkehr möglich, die Wirtschaft geschlossen. Froh etwas für die Gesundheit getan zu haben, und in Vorfreude auf eine warme Dusche, verabschiedeten wir uns voneinander. Die Wanderzeit war fast drei Stunden. 

Liebe Margrit Küng. Ganz lieben Dank, dass du uns den Weg gezeigt hast und da warst auch bei Regen. Es war wirklich eine gute, schöne Wanderung. Ich werde sie bei Gelegenheit bei schönem Wetter wieder machen.

Rosmarie Bollier

Was wurde da gerätselt wo wir wohl hinfahren würden! Die Rede war vom Westschweizer Jura, vom Thurgau usw.Aber niemand ahnte, dass die Reise ins Berner Oberland führen würde. Auf der Fahrt auf den Brienzersee mit dem schönen Schiff "Jungfrau" wurde uns Kaffee und Gipfeli angeboten. Die Sonne die durch die Nebelschwaden drückte, versprach einen guten Tag. In Iseltwald stiegen wir aus. Nach dem obligaten Gruppenfoto erklärte Roland die zwei Routen, die nun die Teilnehmenden aussuchen durften. Also entschieden sich 12 Personen mit Roland die etwas strengere Tour zu machen. 7 Personen gingen mit Rosmarie den leichteren Weg.

Nach dem  Aufstieg durch den Wald an einer Felswand mit Wasserfall vorbei, kam die Gruppe hinauf zu den Häusern "Louberli ". Die Aussicht hinab zum See und hinüber zur Brienzer Rothornkette ist hier wirklich mayestätisch. Gänse, Geissen und Lamas begrüssten die Wanderer. Später auf der Höhe, dem herbstlich gefärbten Waldrand entlang, führte der Wanderweg zu einem schönen Rastplatz mit Tisch und Bänken. Hier wurde das Picknick eingenommen. Von hier war es nicht mehr allzu weit bis zu den Giessbachfällen, dem heutigen Ziel. 

Die Spaziergruppe wählte den herrlichen Uferweg ebenso zu den Giessbachfällen. Zuerst schlenderten wir noch durch das hübsche Seedörfchen Iseltwald. Der Uferweg ist so schön angelegt, dass wir kaum anhalten mussten um auszuschnaufen. Unterwegs im Wald war ebenfalls ein schöner Rastplatz, wo wir unser Picknick einnahmen. Schade nur, dass die Sonne an diesem Herbsttag noch nicht über den Berg gelangte. So blieben wir nicht allzu lange sitzen, und kamen dann beizeiten beim Hotel Giessbach an. Wir spazierten noch zu den Wasserfällen hinauf, und bald schon kam auch die andere Gruppe bei uns an. Leider war der Wasserfall nur mässig. Die Wasser sind in dieser Trockenheit nicht so kräftig. Allerdings, auf dem Weg hinter dem Fall, wurden wir doch noch besprüht! Im Garten des schönen Hotels Giessbach genossen wir, nun an der Sonne, den Kaffee oder das Glas Wein. Nun hiess es aber Abschied nehmen. Noch eine Viertelstunde hinunter zum Schiffsteg, und schon hörten wir den Ruf des kommenden Schiffes. Das Schiff "Brienz" brachte uns über den See nach Brienz. Über den Brünig nach Luzern und zurück in den Aargau gings wieder mit dem Zug. 

Roland und ich möchten Allen herzlich danken fürs Mitrwandern. Wir hoffen, dass das Rätsel zu einem guten, angenehmen Reiseziel führte.

 Rosmarie Bollier

Mit grosser Freude durften Elisabeth  und ich am Sonntagmorgen zehn Personen begrüssen die mit uns nach Fischenthal fuhren. Dort im schönen Tösstal kam noch Jeannine aus Zürich zu unserer Runde. Im Rest. Blume konnten wir uns zuerst mit Kaffee und frischen Gipfeli stärken. Nun machten wir uns frohgelaunt, in der Hoffnung auf keinen Regen, auf den Weg zum Bachtel. Die ersten 45 Minuten ging es gleichmässig hinauf zum Ferenwaldsberg, wo wir einen Halt einlegten. Und siehe da, hier mussten wir doch noch unsere Regenausrüstung für kurze Zeit überziehen. Im aufkommenden Nebel ging es weiter einem Waldrand entlang auf den Allmen. Roland meinte im Spass, ob wir wohl auf das Nebelhorn wandern würden!! Beim Abstieg vom Allmen zum Rastplatz auf der Egg löste sich der Nebel wieder auf. Unter einer grossen Buche waren Bänke und eine Feuerstelle. Hier konnten wir im Trockenen unser Picknick einnehmen, und die Aussicht auf die Tösstaler Hügel geniessen. 

Nach dem Mittagshalt wanderten wir über den Auenberg Sattel hinauf zum Bachtel. Aber dieses Stück mussten wir noch hart erkämpfen, da es mehrere Treppenstufen zu bewältigen gab. Hildegart fing an diese zu zählen. Es waren über 150 Stufen bis zum Ziel. Oben auf dem Bachtel wurden wir mit einer schönen Aussicht zum Zürichsee bis nach Rapperswil und die umliegenden Landschaften belohnt. Nach einer einstündigen Pause im Restaurant Bachtel Kulm nahmen wir den Abstieg unter die Füsse. Vorbei an einer Rinderherde die uns fast den Weg versperrte. Langsam näherten wir uns dem Dorf Wald und dem Bahnhof. Von hier brachte uns der Bus nach Rüti und von  da die S5 nach Zürich. Hier verabschiedeten wir uns von Jeannine, die sich bedankte fürs Mitwandern. Vielleicht kommt sie wieder mal mit, was uns natürlich freuen würde. In Brugg verabschiedeten wir uns von der Gruppe. Wir möchten uns bei allen die mitgewandert sind herzlich bedanken.Die Wanderzeit betrug knappe 4 Stunden. Es war unsere erste Wanderung die wir organisiert haben für die Naturfreunde Brugg, und wir hoffen, dass der eine oder andere "Knieschlotteri" bis zur nächsten Wanderung vergangen ist.

Andreas und Elisabeth Aegerter

Mit 13 Personen startete Berthi Pfister, die heutige Gastgeberin, in Frick zur 2-stündigen Wanderung. Es war sehr heiss und schwül. Manch Schweisstropfen war zu sehen! Öfters wurde Halt gemacht, so dass man auch die Schönheiten dieses Fricktaler Höhenweges geniessen konnte. Gegen 12 Uhr kam man bei der Waldhütte Bözen an. Vom Dorf her wanderten auch noch 6 Personen hoch. Schlussendlich waren 36 Personen auf dem Platz. Liselotte Jehle und Esther Faruggio mit den Buben hatten Tische bereit gestellt damit jedes einen Sitzplatz hatte. Da das Feuer machen wegen der Trockenheit verboten war, hatte Liselotte den Gasgrill mitgenommen, sodass das Grillgut nicht in den Rucksäcken blieb. Bald duftete es herrlich und erst noch ohne Rauch! Das herrliche Windlein das aufkam machte den Aufenthalt zum Vergnügen. Die Aussicht von hier oben ist einfach nur schön. Die gelben abgemähten Getreidefelder mit den grünen Grasflächen ergibt ein schönes Mosaik in der Landschaft. Nach der Jnfo über die nächsten Wanderungen standen viele feine Kuchen und Kaffee bereit. Ganz herzlichen Dank den Bäckerinnen. 

Es war wieder ein so schöner Aufenthalt hier oben. Berthi Du hast uns dies ermöglicht und dafür danken wir Dir, sowie Liselotte, Esther und auch den Buben ganz herzlich für das Vorbereiten und das wieder Aufräumen des Platzes. Wir werden gerne wieder kommen.

Rosmarie Bollier und der Vorstand

28 Personen nahmen an der sehr schönen und leichten Wanderung die Vreni Haas anbot, teil. Gott sei Dank, dass es nicht so heiss war, denn die wenigen Stufen hinunter zur Aare und wieder hinauf brachten uns doch recht ins Schwitzen. Teilweis konnte man meinen, es sei Herbst. Es lag so viel trockenes Laub auf dem Weg. Die arme Vegetation, sie ist immer noch sehr durstig. Unseren Durst konnten wir in der sehr schönen Gartenwirtschaft im Zehndermätteli stillen, bevor die Einen mit der Fähre und andere mit Vreni zu Fuss zur Bushaltestelle gingen, wo wir dann zum Hauptbahnhof  Bern befördert wurden. 

Es war schön und wir möchten Vreni für die Organisation und Leitung ganz herzlich danken.

Renate und Andres Laso

19 Naturfreunde und 4 Gäste kamen am Sonntag 11.20 Uhr in Fuldera im Münstertal an. Das Hotel Staila, nahe der Bushaltestelle erfreute uns gleich zu Beginn mit seiner Sonnenfarbe. Heinz Wymann der Seniorchef des Hotels und unser Wanderleiter für die nächsten Tage begrüsste uns herzlich. Nach der Mittagspause fuhren wir nach Müstair wo wir das Kloster St. Johann besichtigten. Anschliessend wanderten wir dem Fluss Rom entlang zurück bis Valchava. 2 Std.

Montag Das Postauto brachte uns auf den Ofenpass. Hier begann unsere heutige Wanderung durch schönen Arven- und Föhrenwald. Auf schmalem Weg zogen wir ins Val Plaun da  l`Aua. Die Frühlingsblumen Enzian, Primel, Alpenrosen, alles blühte. Ein Traum. Heinz machte uns immer wieder auf eine Besonderheit aufmerksam. Er kennt jedes Bergblümchen, jeden Baum, jeden Vogel und natürlich jeden Berggipfel.  Vorbei bei der Alp da Munt kamen wir zu einem schönen Moorseelein wo wir die Mittagsrast machten.  Der Weg ging weiter auf angenehmer Höhe über dem Tal. Auf der Alp Champatsch kehrten wir ein und genossen einen Kaffee oder einen Most. Nun gingen wir auf der Alpstrasse Richtung Lü. Hier trafen wir die 3 Frauen die nicht mit uns gewandert waren. Eine grosse Gruppe marschierte noch hinab nach Fuldera. Einige fuhren mit dem Bus zurück. Am Abend erzählte uns Heinz vom Leben im Tal von Früher bis Heute. Spannend. Wanderzeit 4 Std.

Dienstag: Weil es in der Nacht geregnet hatte, machten wir heute eine andere Tour als vorgesehen. Vom Haus weg wanderten wir auf der rechten Talseite gegen Valchava und auf der anderen Seite Richtung Tschierv. Durch den Wald hoch gelangten wir wieder auf die Höhe von Lüsai, über Fuldera. Hier oben war es ein Hochgenuss durch die wunderschönen Wiesen zu wandern. Durchsetzt mit seltenen Orchideen, wir konnten nur staunen was hier alles wächst. Die Fotografen hatten Hochsaison! Bei einem Lagerhaus an dessen Hauswand sitzend genossen wir unser Picknick. Weiter ging es durch das alte Strassendorf Tschierv mit seinen schönen Häusern.  Wir wollten noch die Quelle des Roms sehen.  Hier fing es leicht zu regnen an und wir fanden im Dorf ein Restaurant das für uns öffnete. Viele wanderten nach diesem Umtrunk zurück nach Fuldera. Wanderzeit  4 Std.An diesem Abend gab es eine Überraschung. Vreni Knecht lud uns zum Apero ein weil sie Geburtstag hatte. Elisabeth Fankhauser hatte ihr Handörgeli dabei und sang für Vreni mit Marie ein Jodellied. Nach dem Nachtessen genossen wir weitere Lieder und wir sangen fast das ganze Singbüchlein mit. Wunderschöner Abend.

Mittwoch: Ab dem Ofenpass führte uns ein rot weiss markierter Bergweg um den Il Jalet. Schmal und oft steil schlängelte sich das Weglein hinauf zur Höhe von Davo Plattas. Das Wetter war heute ein wahrer Traum. Wir sahen weit ins Tal.  Der Ortler,weiss von Schnee und Eis winkte mächtig zu uns hin. Auf den Hochplateau Jufplaun war der Weg ein Erlebnis der Sonderklasse. Die Wiesen über und über besetzt mit Blumen. Tausende Enziane, Primel, Pelz- und Schwefelanemonen. Ein Traum ohne Ende. Bei der Jägerhütte wo wir unser Picknick einnahmen fanden wir die ersten Edelweisse. Zurück über dieses Blumenmeer kamen wir zur Alp Buffalora. Bevor es steil zur Passstrasse hinab ging machten wir noch eine Ruhepause. Wir legten uns ins warme Grass und dankten Gott für diesen Tag. Nun  aber war der "Kaffigluscht"  gross genug, so dass wir den restlichen Weg schnell hinter uns brachten. Heinz machte noch einen Umweg weil er uns noch die Edelweisse  in grosser Zahl zeigen wollte.  Auf einer Wiese leuchteten uns die flaumigen Blüten entgegen. Sie wurden natürlich bestaunt und fotografiert! Im Rest. Buffalora erwarteten uns die 4 Frauen. Sie hatten ebenfalls eine kleine Wanderung gemacht. Nach Kaffe und Trinksame brachte uns der Bus zurück. Wanderzeit: 4.5 Std. Am Abend zeigte uns Kurt Weber noch das Filmli von den Wandertagen in Grächen. Zudem hatte er sich jeden Abend an den PC gesetzt, hat die neusten Fotos hochgeladen und zeigte uns diese im Schnelldurchlauf: Herzlichen Dank Kurt.

Donnerstag: Die heutige Wanderung startete in Lü. Es ging gleich steil bergan durch Weideland, später auf der Alpstrasse zur Alp Valmorain. Hier mussten wir etwas verschnaufen. Die Sicht in die Berge war wieder wunderschön. Nach der Alp Tabladatsch hatte es  viele Alpenrosen am Hang. Durch diese aufzusteigen war eine grosse Freude. Oben machten wir wieder Pause. Hier gab es auch noch Gelegenheit für eine Gruppenfoto.  Ein schmales Weglein dem Hang entlang verlangte doch etwas Konzentration. Aber alle waren mutig und so kamen wir hinab zur Alp Terza. Auf der Sonnenterasse bekamen wir die bestellten Käse-und Fleischplättli zum Zmittag.  Eine gute Idee von Heinz hier zu sitzen und zu geniessen.  5 Personen wollten den Restabstieg von nochmals 500 Höhenmetern lieber nicht mehr gehen. Die Frau von Heinz und deren Tochter holten uns hier mit dem Auto ab, während die restlichen Personen hinab bis Sta Maria wanderten. Herzlichen Dank für das tolle Angebot des Hotels uns zu chauffieren. Beim Beck Meier wurde noch eingekauft und etwas Feines getrunken oder gegessen bevor der Bus zurück fuhr nach Fuldera.  Ein schöner Wandertag ging zu Ende. Wanderzeit 4.5 Std. Heute wurde nochmals gesungen mit Begleitung von Elisabeth. Wir nahmen Abschied von Heinz unserem tollen Wanderleiter, ebenso applaudierten wir dem Küchenchef Roman,  der hervorragende Essen kreierte. Wir kommen im nächsten Jahr wieder!

Freitag:Die Koffer sind gepackt. Zum Abschied machten wir noch eine Wanderung im Nationalpark. Ab Il Fuorn wanderten wir duch schönen Föhrenwald, überquerten einen Bergbach und gelangten so in 1¼ Std zur Alp Grimmels. Hier auf markiertem Rastplatz genossen wir das Picknick, schauten hinab ins Tal wo sich die Passstrasse schlängelt, und in die Berge ringsum. Bis zur Bushaltestelle Champlönsch wanderten wir noch ¾ Std. Dann brachte uns der Bus nach Zernez. Im Bahnhofrestaurant genossen wir noch eine Suppe oder etwas Süsses. Heinz brachte uns die Koffer vom Hotel. Das ist ein toller Service. Danke vielmals. Wir verabschiedeten uns von ihm und bedankten uns herzlich. Heimfahrt durchs Prättigau und dann Richtung Zürich und Brugg.

Roland und ich danken allen ganz herzlich für die gelungene Ferienwoche. Ohne euch alle wäre es nie so schön gewesen. Wer gerne den ganzen vollständigen Bericht lesen möchte melde sich bei mir. 

Rosmarie Bollier

 

Der Einladung zum Brunch im Restaurant ristoro im zeka Wohnhaus in Dättwil folgten 41 Personen. Eine schöne Anzahl! Das beweist doch dass es allen hier sehr gut gefällt.

Das Selbstbedienungsbuffet ist ein wahre Augenweide. Wer da nicht satt wird ist selber

schuld. Gegen halb 12 Uhr .wurde am Infoteil über vergangene und kommende Anlässe und Wanderungen orientiert. Rosmarie machte auf den anschliessenden Spaziergang nach Mellingen aufmerksam. Um viertel vor 1 Uhr starteten 14 Personen zu diesem Spaziergang.Wir waren froh, dass gelegentlich ein kühles Lüftchen wehte. Es war doch recht warm zum wandern.  Durch Wald und anschliessend dem Bahndamm entlang gelangten wir in ca 1.5 Stunden zum Bahnhof Mellingen Heitersberg. Von dort brachte uns der Bus zurück nach Brugg oder Baden. 

Herzlichen Dank an Sonja Rohr für die Reservation des Lokals.Ebenso Vreni Haas für die Entgegennahme der Anmeldungen. Einmal mehr ein gelungener Anlass. Danke Euch.

Rosmarie Bo.

Eine Minigruppe von 8 Personen (4 Frauen und 4 Männer) reist über Wädenswil nach Samstagern. Mangels Restaurant in Bahnhofsnähe gibt's keinen Kaffee vor dem Start zur Wanderung. Also laufen wir gleich los. Zuerst um die grossen Werkhallen der Südostbahn herum und dann bergan erreichen wir bald die Anhöhe beim Hüttnerseeli, das idyllisch in einer Geländemulde liegt. Auf einem steilen Teersträsschen kommen wir hinauf zur Laubegg, dem höchsten Punkt der heutigen Tour. Wir blicken westwärts über die eigenartige, von urzeitlichen Gletschern geformte Hügellandschaft zum Zürichsee und bis in die Stadt Zürich. Von Osten grüssen die noch schneebedeckten Berge vom Appenzeller- bis zum Glarnerland.

Am Rande des Dorfes Schönenberg kürzen wir über eine frisch gemähte Wiese ab, statt brav auf der Teerstrasse zu gehen. Eine letzte Steigung, wie Hugo sagt, ist hinauf zum Neugut zu bewältigen und dann senkt sich der Weg hinunter an den Teufenbachweier. Am schön gelegenen Rastplatz, mit Sitzgelegenheit und Tisch in genau richtiger Grösse für die kleine Gruppe, verzehren wir unser Picknick und gönnen uns eine Ruhepause.

Wir umrunden den von verschiedenen Wasservögeln belebten Weiher und gelangen hinunter an die Sihl. Der Weg verläuft bis zum Ziel der Tour fast immer flach dem Flussufer entlang, häufig im angenehm schattigen Wald. Dazwischen gibt’s aber doch noch mehrere kurze Auf- und Abstiege und dreimal wechseln wir auf die andere Flussseite.

Am Waldrand bei einer grossen grünen Wiesenfläche befiehlt Hugo: "Trinkpause"!
Doch was sehen wir in 100m Entfernung? Eine schattige Gartenwirtschaft, das Restaurant Sihlmatt. Also beschliessen wir, die Trinkpause dorthin zu verlegen.

Weiter geht's zum Sihlsprung. Der Wanderweg führt durch einige kurze Tunnels. Die Sihl zwängt sich hier mit Stromschnellen zwischen hohen Felsbrocken durch – eine eindrückliche Naturlandschaft. Nur das Plätschern des Wassers ist zu hören und Vogelgezwitscher aus dem Wald.

Gegen 15 Uhr treffen wir in Sihlbrugg Dorf ein. Eine schöne, abwechslungsreiche Tour ist zu Ende. Gleich bei der Bushaltestelle an der verkehrsreichen Strassenkreuzung steht das Restaurant Löwen. Wir kehren ein zum Durstlöschen oder für ein feines Dessert, bevor der Bus zum Bahnhof Baar fährt.

Hugo, wir danken Dir für die gute Organisation und Leitung der fast vierstündigen Wanderung.

                                                                                                                                             R.M.

In Belp, dem Startort unserer Wanderung konnte Roland Müller, unser heutiger Wanderleiter, 21 Naturfreunde und 7 Gäste über die Route orientieren. Das Wetter war gut ebenso die Temperatur, also gings gleich durch das Dorf hoch und dann doch ziemlich steil durch den Wald hinauf auf die Höhe des Längenberges. Hier am Rande des Waldes war eine kurze Verschnaufpause nötig. Der Blick in die Berner Alpen war trotz Schleierwolcken recht gut. Hier waren wir nun auf dem Gürbetaler Höhenweg angekommen und diesem folgend durchwanderten wir auf angenehmem Weg wunderschön blühende Wiesen, kamen an stattlichen Berner Bauernhäuser vorbei, und genossen immer wieder die Bergwelt vor uns. Im Vordergrund die  Stockhornkette mit dem Niesen, hinten die weissen dominierenden Eiger, Mönch und Jungfrau. Nach knappen zwei Stunden kamen wir zum Rastplatz, wo wir unser Picknick einnahmen. An der Sonne, oder am schattigen, kühleren Tisch, man konnte aussuchen wo einem wohl war. Unter uns das Gürbetal und ein Teil des Thunersees, dahinter die mayestätischen Berge. Ein wahrer Traum dieser Platz. Wir kamen uns wie Könige vor, dankbar dass wir hier sein durften. Dann nach halber Stunde kamen andere Wanderer die diesen Platz auch gerne übernahmen. Wir verabschiedeten uns und wanderten weiter. Wieder an kleinen Weilern vorbei durch Wiesen- und Ackerland. Die frisch endschlüpften Ähren der Getreide winkten uns im leisen Wind entgegen. Nun folgte nochmals ein steilerer Weg hinauf zu unserem Ziel der Bütschelegg. 1055m.ü.M. Eine fantastische rundum Sicht, eine lange Sitzbank - was will das Herz mehr. Wir hatten Zeit und so genossen wir einfach. Einigte legten sich ins Gras um den Wolken am blauen Himmel zu folgen, oder schlossen die Augen um nochmals im Gedanken die Wanderung zu gehen. Nun hiess es aber Abschied nehmen von diesem schönen Platz der allen bisher unbekannt war. Kurze zwanzig Minuten folgte der Abstieg durch Grasland und wir kamen in Oberbütschel an wo uns das Postauto mitnahm nach Riggisberg. Hier hatten wir eine Stunde Aufenthalt und im Rest. zur goldenen Sonne genossen wir Trinksame und oder ein feines Dessert. Nun freuten wir uns auf eine weitere Postautofahrt durch eine tolle Gegend entlang des Schwarzwassers, einem Fluss der viel Steine und Geröll im Bett hatte und bei Gewitter wahrscheinlich ziemlich tossen konnte. Einigen fielen die Augen zu während andere sich kaum satt sehen konnten ob der landwirtschaflichen Gegend, den Bauernhöfen und kleinen Dörfchen.In Schwarzenburg bestiegen wir den Zug, der über die hohe Schwarzwasserbrücke Richtung Bern fuhr. Hier verabschiedeten wir uns von drei Gästen. Dankbar und glücklich reisten wir in den Aargau zurück. 

Wir bedanken uns bei Roland für diese wirklich schöne Wanderung, für die Vorbereitung und Durchführung. 

Rosmarie Bo.


Die Naturfeunde Brugg, sind eine Sektion und offizielles Mitglied der Naturfreunde Schweiz